Musik für den Frieden in der St. Martini-Kirche Großengottern
Klassik traf Klezmer & Orient
Dienstag, 31. Dezember 2024, 09:51 Uhr
Kurz vor Silvester - am Samtag, den 28. Dezember - lud die evangelische Kirchgemeinde Großengottern zu einem außergewöhnlichen Konzert ein. Binnen Sekunden wurden die Konzertbesucher in eine neue Welt entführt!...
Die Klangwelten der Klarinette, Piano und Sass verschmolzen miteinander, als die Queen of Klezmer Irith Gabriely (Haifa) gemeinsam mit Thomas Wächter (Taunus) am E-Piano und Abuseyf Kinik (Anatolien) mit der arabischen Darbuka (Bechertrommel) die Hymne der israelischen Friedensbewegung Shir LaShalom erklingen ließen. Yitzhak Rabin hatte das Lied am 4. November 1995 am Ende einer Friedensdemonstration mit 10 000 Menschen gesungen. Kurz danach wurde er ermordet.
Man sucht immer besser das Gemeinsame als das Trennende, so die Botschaft der aus Haifa stammenden Klarinettistin Irith Gabriely. Mit viel Humor spannte sie den musikalischen Bogen zwischen altorientalischer Rhythmik und Melodik, Händels Königin von Saba und hebräischer Liedtradition.
Thomas Wächters expressive Choralbearbeitung In dir ist Freude wechselte sich mit John Lennons famoser Friedenshymne Imagine ab. Der musikalische Appell Lennons gegen Krieg in der Welt avancierte - vor nun mittlerweile über fünfzig Jahren - zur Hymne der Friedensbewegung.
Abuseyf Kinik setzte mit einem instrumentalen Solo - gespielt auf einer türkischen Laute - und innigem arabischen Gesang das Programm fort. Irith Gabriely führte kurzweilig durch das Programm und eröffnete den Konzertbesuchern mit ihrem virtuosen Spiel (neue) Klangwelten, ehe Pink Panther von Henry Mancini die Serenade für Toleranz und Weltoffenheit beendete.
Matthias Schwarzkopf, der das Konzertmanagement für die evangelische Kirchengemeinde Großengottern übernahm, dankte dem Trio und überreichte zum Abschied typisch gottersche Gaben. Pfarrer Matthias Cyrus hatte zuvor die Konzertbesucher begrüßt und Dr. Oskar Mikulik über den Neubau des Hospiz Evelyn in Mühlhausen informiert. Mit begeistertem Beifall und einem Erlös von 578,60€ für das Mühlhäuser Hospiz endete das Benefizkonzert für den Frieden.
Matthias Schwarzkopf
Autor: redDie Klangwelten der Klarinette, Piano und Sass verschmolzen miteinander, als die Queen of Klezmer Irith Gabriely (Haifa) gemeinsam mit Thomas Wächter (Taunus) am E-Piano und Abuseyf Kinik (Anatolien) mit der arabischen Darbuka (Bechertrommel) die Hymne der israelischen Friedensbewegung Shir LaShalom erklingen ließen. Yitzhak Rabin hatte das Lied am 4. November 1995 am Ende einer Friedensdemonstration mit 10 000 Menschen gesungen. Kurz danach wurde er ermordet.
Man sucht immer besser das Gemeinsame als das Trennende, so die Botschaft der aus Haifa stammenden Klarinettistin Irith Gabriely. Mit viel Humor spannte sie den musikalischen Bogen zwischen altorientalischer Rhythmik und Melodik, Händels Königin von Saba und hebräischer Liedtradition.
Thomas Wächters expressive Choralbearbeitung In dir ist Freude wechselte sich mit John Lennons famoser Friedenshymne Imagine ab. Der musikalische Appell Lennons gegen Krieg in der Welt avancierte - vor nun mittlerweile über fünfzig Jahren - zur Hymne der Friedensbewegung.
Abuseyf Kinik setzte mit einem instrumentalen Solo - gespielt auf einer türkischen Laute - und innigem arabischen Gesang das Programm fort. Irith Gabriely führte kurzweilig durch das Programm und eröffnete den Konzertbesuchern mit ihrem virtuosen Spiel (neue) Klangwelten, ehe Pink Panther von Henry Mancini die Serenade für Toleranz und Weltoffenheit beendete.
Matthias Schwarzkopf, der das Konzertmanagement für die evangelische Kirchengemeinde Großengottern übernahm, dankte dem Trio und überreichte zum Abschied typisch gottersche Gaben. Pfarrer Matthias Cyrus hatte zuvor die Konzertbesucher begrüßt und Dr. Oskar Mikulik über den Neubau des Hospiz Evelyn in Mühlhausen informiert. Mit begeistertem Beifall und einem Erlös von 578,60€ für das Mühlhäuser Hospiz endete das Benefizkonzert für den Frieden.
Matthias Schwarzkopf







