uhz-online
Ein Blick in die Statistik

Mehr Thüringer mit Hochschulreife

Donnerstag, 23. Januar 2025, 10:04 Uhr
Das Abitur und die Fachhochschulreife ermöglichen ohne Umwege das Studium an einer Hochschule bzw. Fachhochschule. In Thüringen verfügte nach dem Erstergebnis des Mikrozensus 2023 ein knappes Drittel der Thüringer Bevölkerung (30,3 Prozent) mit einem allgemeinen Schulabschluss über diese Zugangsvoraussetzung…

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar mitteilt, stieg damit der Anteil der Personen mit (Fach-)Hochschulreife gegenüber 2013 um 7,8 Prozentpunkte.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (51,3 Prozent) hatte 2023 einen Realschul- oder gleichwertigen Abschluss nach der 10. Klasse und 18,4 Prozent hatten einen Hauptschulabschluss. Damit nahm der Anteil der Personen mit Realschulabschluss leicht um 3,7 Prozentpunkte zu, während der Anteil derer mit einem Hauptschulabschluss um 11,4 Prozentpunkte zurückging.

Durch den Ausbau der weiterführenden Bildungseinrichtungen in den letzten Jahrzehnten können immer mehr junge Menschen höherwertige Abschlüsse erwerben. Dies führte dazu, dass 2023 der Anteil der Bevölkerung mit Hochschul- bzw. Fachhochschulreife unter jungen Erwachsenen von 25 bis unter 45 Jahren mit 44,4 Prozent deutlich höher war als unter den Älteren ab 65 Jahren (22,9 Prozent). Die Älteren wiesen hingegen deutlich häufiger einen Hauptschulabschluss (33,6 Prozent) auf.

Beim Vergleich der Thüringer Kreise fällt auf, dass die Anteile der Bevölkerung mit (Fach-)Hochschulreife in den Universitätsstädten Jena und Weimar mit 60,1 bzw. 53,9 Prozent weit über denen mit Realschul- oder gleichwertigem Abschluss (Jena: 28,9 Prozent; Weimar: 32,9 Prozent) lagen. Im Vergleich zu den anderen Kreisen heben sich die beiden Städte damit deutlich ab.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 uhz-online.de