Betriebliches Gesundheitsmanagement im Landratsamt
Vortrag soll Mitarbeiter sensibilisieren
Montag, 03. Februar 2025, 09:21 Uhr
Ende Januar lud das Betriebliche Gesundheitsmanagement des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis seine Mitarbeiter zum Vortrag Nicht jeder Knoten muss gleich Brustkrebs sein ein...
Der Vortrag wurde von Dr. Steffen Liebers, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie am Hufeland Klinikum Bad Langensalza, gehalten. Insgesamt nahmen 37 Beschäftigte aus den verschiedenen Fachdiensten teil.
Bereits zur Gesundheitswoche im Jahr 2023 stieß die Präsentation zum Thema Brustgesundheit von Dr. Liebers auf positive Resonanz, sodass sich viele Beschäftigte eine Wiederholung wünschten. So kam es, dass die Veranstaltung nun ein zweites Mal angeboten wurde.
Das Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis legt großen Wert auf ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement, das weit über die klassischen Maßnahmen hinausgeht. Während Obstkörbe und ähnliche Angebote oft schon als Standard in vielen Unternehmen gelten, geht das Landratsamt einen Schritt weiter. Hier will man tiefer gehen, um einen wirksamen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten zu leisten. Auch sensible Themen wie zum Beispiel Brustkrebs werden hierbei angesprochen.
Die Teilnehmer erhielten während des Vortrags nicht nur Informationen zum Brustzentrum Bad Langensalza, dem gesetzlichen Früherkennungsprogramm und zu Behandlungsmöglichkeiten, sondern konnten auch im aktiven Teil an detailgetreuen Brustmodellen die richtige Technik zur Selbstuntersuchung üben. Dies ermöglichte den Anwesenden, das Erlernte direkt anzuwenden und mehr Sicherheit in der Durchführung zu gewinnen.
Dr. Liebers informierte die Anwesenden darüber hinaus auch über die innovative Musiktherapie in der Onkologie (MTO). Er erläuterte die Bedeutung der Musiktherapie und deren positive Auswirkungen auf Patientinnen während der Chemotherapie, insbesondere zur Vorbeugung von Nebenwirkungen wie der peripheren Polyneuropathie.
Ein zentraler Bestandteil des Vortrags war die Bedeutung der Brustkrebsfrüherkennung. Dr. Liebers erklärte, dass diese Früherkennung Teil des gesetzlichen Programms zur Gesundheitsvorsorge ist. Frauen ab 30 Jahren, die kein erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben, können jährlich ihre Brust und die regionalen Lymphknoten untersuchen lassen. Besonders wichtig ist das Mammographie-Screening, dass Frauen zwischen 50 und 75 Jahren im Abstand von zwei Jahren angeboten wird – seit Juli 2024 ist die Altersgrenze von 70 auf 75 Jahre angehoben worden.
Das Ziel des Screening-Programms ist es, Brustkrebs frühzeitig zu entdecken und damit die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung zu erhöhen. In Thüringen nehmen etwa 58 % der Frauen am Mammographie-Screening teil. Dr. Liebers betonte, dass Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland ist, mit jährlich rund 74.500 Neuerkrankungen.
Der Vortrag von Dr. Steffen Liebers war nicht nur eine wertvolle Informationsquelle zur Brustgesundheit, sondern auch ein Beispiel für das Engagement des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Teilnehmer erhielten praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Informationen, die ihnen helfen werden, ihre eigene Gesundheit noch besser einordnen zu können. Der offene Austausch und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, rundeten die Veranstaltung ab und trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei.
R.Rothe
Autor: redDer Vortrag wurde von Dr. Steffen Liebers, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie am Hufeland Klinikum Bad Langensalza, gehalten. Insgesamt nahmen 37 Beschäftigte aus den verschiedenen Fachdiensten teil.
Bereits zur Gesundheitswoche im Jahr 2023 stieß die Präsentation zum Thema Brustgesundheit von Dr. Liebers auf positive Resonanz, sodass sich viele Beschäftigte eine Wiederholung wünschten. So kam es, dass die Veranstaltung nun ein zweites Mal angeboten wurde.
Das Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis legt großen Wert auf ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement, das weit über die klassischen Maßnahmen hinausgeht. Während Obstkörbe und ähnliche Angebote oft schon als Standard in vielen Unternehmen gelten, geht das Landratsamt einen Schritt weiter. Hier will man tiefer gehen, um einen wirksamen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten zu leisten. Auch sensible Themen wie zum Beispiel Brustkrebs werden hierbei angesprochen.
Die Teilnehmer erhielten während des Vortrags nicht nur Informationen zum Brustzentrum Bad Langensalza, dem gesetzlichen Früherkennungsprogramm und zu Behandlungsmöglichkeiten, sondern konnten auch im aktiven Teil an detailgetreuen Brustmodellen die richtige Technik zur Selbstuntersuchung üben. Dies ermöglichte den Anwesenden, das Erlernte direkt anzuwenden und mehr Sicherheit in der Durchführung zu gewinnen.
Dr. Liebers informierte die Anwesenden darüber hinaus auch über die innovative Musiktherapie in der Onkologie (MTO). Er erläuterte die Bedeutung der Musiktherapie und deren positive Auswirkungen auf Patientinnen während der Chemotherapie, insbesondere zur Vorbeugung von Nebenwirkungen wie der peripheren Polyneuropathie.
Ein zentraler Bestandteil des Vortrags war die Bedeutung der Brustkrebsfrüherkennung. Dr. Liebers erklärte, dass diese Früherkennung Teil des gesetzlichen Programms zur Gesundheitsvorsorge ist. Frauen ab 30 Jahren, die kein erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben, können jährlich ihre Brust und die regionalen Lymphknoten untersuchen lassen. Besonders wichtig ist das Mammographie-Screening, dass Frauen zwischen 50 und 75 Jahren im Abstand von zwei Jahren angeboten wird – seit Juli 2024 ist die Altersgrenze von 70 auf 75 Jahre angehoben worden.
Das Ziel des Screening-Programms ist es, Brustkrebs frühzeitig zu entdecken und damit die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung zu erhöhen. In Thüringen nehmen etwa 58 % der Frauen am Mammographie-Screening teil. Dr. Liebers betonte, dass Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland ist, mit jährlich rund 74.500 Neuerkrankungen.
Der Vortrag von Dr. Steffen Liebers war nicht nur eine wertvolle Informationsquelle zur Brustgesundheit, sondern auch ein Beispiel für das Engagement des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Teilnehmer erhielten praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Informationen, die ihnen helfen werden, ihre eigene Gesundheit noch besser einordnen zu können. Der offene Austausch und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, rundeten die Veranstaltung ab und trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei.
R.Rothe
