Verkorkster Auftakt für FSV Preußen
3:0-Schlappe nach starkem Beginn
Samstag, 22. Februar 2025, 23:22 Uhr
Während der FSV Preußen beim ersten Punktspiel des Jahres über weite Strecken die Partie dominierte und zur Halbzeit eigentlich mit mindestens zwei Toren Vorsprung hätte führen müssen, gingen die letzten 20 Minuten an den Gastgeber in Weida, welcher konsequent drei Treffer erzielte...
Wieder einmal brachte sich das Kurstädter Team um den Lohn seiner Arbeit. Denn nach der durchwachsenen Vorbereitungsphase zeigte die Elf vom gesperrten Trainer Thomas Wirth ein ganz anderes Gesicht und trat beim Tabellensiebten von Beginn an entschlossen auf. Schon in den ersten Minuten nahmen die Preußen den Kasten von Haase unter Dauerbeschuss. Aber weder Schüsse, noch Kopfbälle oder ein Abschluss per Hacke durch Neuzugang Mönchgesang führten zum Erfolg.
Das heimische Tor schien förmlich vernagelt, auch die aussichtsreichen Möglichkeiten von Meißner, Seidel und Harbauer wurden vereitelt. Obwohl es vor allem im technischen Bereich öfters Defizite bei beiden Mannschaften gab, zog Bad Langensalzas Truppe ein solides Spiel auf und wirkte auf dem Kunstrasen des Roten Hügels etwas frischer, als der Kontrahent.
Dieser hätte dicht vor der Pause aber beinahe mit seinem ersten Torabschluss die Führung markiert. Eine Flanke von links hätte Schöneich aus sieben Metern einfach nur einköpfen brauchen, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball, welcher somit eine Beute von Patzer wurde. Nach der Halbzeit war es dann Weidas Graham, der den Ball über den Kasten jagte. Trotzdem kippte die Partie nun mehr und mehr zur Seite des Gastgebers.
Preußens Jungs spielten zwar nach wie vor gefällig nach vorne und holten auch immer wieder Standardsituationen heraus, wirklich gefährlich wirkte das Ganze aber nun nicht mehr. Stattdessen sorgte eine umstrittene Elfmeterentscheidung für die Führung der Hausherren. Den unnötigen Handstrafstoß brachte Weidas Lehmann im Kasten unter und ließ FSVP-Keeper Patzer keine Chance.
Der Rückstand knapp 20 Minuten vor dem Ende führte zwangsläufig dazu, dass die Rosenstädter Mannen jetzt mehr riskieren mussten. Dadurch ergab sich ein Konter für Weida, welchen der blank stehende Graham zum 2:0 verwertete. Und mit einem Kopfball nach einer Ecke zum 3:0 machte es Metzner schließlich deutlich.
Die überschaubare Zuschauerzahl von unter hundert Leuten nahm dies relativ emotionslos zur Kenntnis, während die 25 mitgereisten Preußen-Fans ziemlich resigniert die Heimreise antraten. Es bringt halt nichts, wenn du schön spielst und gute Chancen hast und am Ende nichts dabei rauskommt, dachten sich die Gäste. Im folgenden Heimspiel gegen Saalfeld sollte bei den Preußen in Sachen Effektivität definitiv mehr passieren, um nicht wirklich in einen akuten Abstiegsschlamassel zu rutschen.
Tore: 1:0 Lehmann (Handelfmeter/71.), 2:0 Graham (80.), 3:0 Metzner (88.)
Zuschauer: 90
Preußen: Patzer, Meißner, Harnisch, Mönchgesang, Rösener (73. Touray), Pawlak, Fernschild (78. Schaffel), Harbauer (61. Linz), Schack, Gulov (83. Engel), Seidel (67. Reinhold)
Autor: mfrWieder einmal brachte sich das Kurstädter Team um den Lohn seiner Arbeit. Denn nach der durchwachsenen Vorbereitungsphase zeigte die Elf vom gesperrten Trainer Thomas Wirth ein ganz anderes Gesicht und trat beim Tabellensiebten von Beginn an entschlossen auf. Schon in den ersten Minuten nahmen die Preußen den Kasten von Haase unter Dauerbeschuss. Aber weder Schüsse, noch Kopfbälle oder ein Abschluss per Hacke durch Neuzugang Mönchgesang führten zum Erfolg.
Das heimische Tor schien förmlich vernagelt, auch die aussichtsreichen Möglichkeiten von Meißner, Seidel und Harbauer wurden vereitelt. Obwohl es vor allem im technischen Bereich öfters Defizite bei beiden Mannschaften gab, zog Bad Langensalzas Truppe ein solides Spiel auf und wirkte auf dem Kunstrasen des Roten Hügels etwas frischer, als der Kontrahent.
Dieser hätte dicht vor der Pause aber beinahe mit seinem ersten Torabschluss die Führung markiert. Eine Flanke von links hätte Schöneich aus sieben Metern einfach nur einköpfen brauchen, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball, welcher somit eine Beute von Patzer wurde. Nach der Halbzeit war es dann Weidas Graham, der den Ball über den Kasten jagte. Trotzdem kippte die Partie nun mehr und mehr zur Seite des Gastgebers.
Preußens Jungs spielten zwar nach wie vor gefällig nach vorne und holten auch immer wieder Standardsituationen heraus, wirklich gefährlich wirkte das Ganze aber nun nicht mehr. Stattdessen sorgte eine umstrittene Elfmeterentscheidung für die Führung der Hausherren. Den unnötigen Handstrafstoß brachte Weidas Lehmann im Kasten unter und ließ FSVP-Keeper Patzer keine Chance.
Der Rückstand knapp 20 Minuten vor dem Ende führte zwangsläufig dazu, dass die Rosenstädter Mannen jetzt mehr riskieren mussten. Dadurch ergab sich ein Konter für Weida, welchen der blank stehende Graham zum 2:0 verwertete. Und mit einem Kopfball nach einer Ecke zum 3:0 machte es Metzner schließlich deutlich.
Die überschaubare Zuschauerzahl von unter hundert Leuten nahm dies relativ emotionslos zur Kenntnis, während die 25 mitgereisten Preußen-Fans ziemlich resigniert die Heimreise antraten. Es bringt halt nichts, wenn du schön spielst und gute Chancen hast und am Ende nichts dabei rauskommt, dachten sich die Gäste. Im folgenden Heimspiel gegen Saalfeld sollte bei den Preußen in Sachen Effektivität definitiv mehr passieren, um nicht wirklich in einen akuten Abstiegsschlamassel zu rutschen.
Tore: 1:0 Lehmann (Handelfmeter/71.), 2:0 Graham (80.), 3:0 Metzner (88.)
Zuschauer: 90
Preußen: Patzer, Meißner, Harnisch, Mönchgesang, Rösener (73. Touray), Pawlak, Fernschild (78. Schaffel), Harbauer (61. Linz), Schack, Gulov (83. Engel), Seidel (67. Reinhold)

