Der FSV Preußen rief zur Jahreshauptversammlung
Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben
Freitag, 25. April 2025, 21:47 Uhr
Rund dreißig Bad Langensalzaer Preußen kamen am Abend zusammen, um die Berichte ihres Vereinsvorstandes zu hören. Und so viel sei hier schon verraten: sie absolvierten diese Übung in einer reichlichen Halbzeit mit Verlängerung und waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis …
Benno Harbauer führt den größten Sportverein der Kurstadt Bad Langensalza seit Jahren an und niemand im Verein hegt Zweifel daran, dass er genau der richtige Mann dafür ist. So wurde sein Jahresbericht auch dieses Mal bei der Mitgliederversammlung positiv aufgenommen. Die erste Mannschaft, das Flaggschiff des Vereins, belegt momentan den neunten Tabellenplatz in der Thüringenliga. Und das trotz eines großen personellen Umbruchs mit elf Abgängen und zehn Neuverpflichtungen im letzten Sommer. Der unumstrittene Trainer Thomas Wirth geht in seine siebte Saison bei den Preußen und wird weiter junge Spieler ins Team integrieren. Fünf Eigengewächse schafften den Sprung in die erste Mannschaft, worauf der Präsident besonders stolz ist und sich bei seinen Nachwuchstrainern für ihre engagierte und gute Arbeit bedankte. Jedes Jahr in der Thüringenliga ist ein Geschenk, machte er den anwesenden Vereinsmitgliedern deutlich und würdigte die Tatsache, dass der Verein bereits das neunte Jahr in der höchsten Thüringer Spielklasse vertreten ist. Keine Selbstverständlichkeit und kein Selbstläufer.
26 Trainer sind für knapp 200 Kinder und Jugendliche im Einsatz, die 2.000 Trainingseinheiten pro Jahr absolvieren. Das mache ihn richtig stolz, sagte Harbauer im Vereinsraum des Stadions der Freundschaft. Besonderen Dank richtete er an seine neun Schiedsrichter im Verein, die alle Anforderungen des Thüringer Fußballverbandes abdecken. Ebenso bedankte er sich bei allen Involvierten des jährlichen Salza-Cups, einem fußballerischen Großereignis, für das die Stadt und die Preußen thüringenweit beneidet würden. In diesem Jahr kommt es zur 30. Auflage des Events und der Präsident versprach heute schon einige Überraschungen dafür.
Der Verein verfügt über eine gesunde finanzielle Basis, hat Rücklage für Notfälle und wird auch in Zukunft keine monetären Risiken eingehen. Jetzt geht es darum, das positive Bild des FSV Preußen im Landkreis weiter auszubauen und gemeinsam das 125. Jubiläum im nächsten Jahr vorzubereiten. Hierzu lud Benno Harbauer alle Freunde und Mitglieder des Vereins ein, damit es 2026 ein zünftiges, aber nicht überkandideltes Fest für alle Fußballbegeisterten der Stadt geben könne.
Einstimmig wurde der Vorstand fürs abgelaufene Geschäftsjahr entlastet, die Beiträge bleiben bei moderaten 7 Euro pro Monat für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Auch die Regenwürmer haben derzeit ein Einsehen und haben sich in tiefere Gefilde zurückgezogen, so dass der Hauptplatz wieder in hervorragendem Zustand sei, auf dem morgen die nächsten drei Punkte gegen Schleiz eingefahren werden sollen.
Zum Schluss thematisierte Präsident Harbauer die Situation um Ligakonkurrent Wacker Nordhausen, die ihm unendlich leid täte. Gestern verweigerte dort der Vereinsvorstand die weitere Arbeit und es fand sich auch niemand, der die Geschicke für den Traditionsverein übernehmen wollte. Für Harbauer ein warnender Fingerzeig, dass es nicht selbstverständlich ist, wie gut es derzeit in Bad Langensalza läuft.
Bis zum Jahre 2027 wird der amtierende Preußen-Vorstand allerdings im Amt bleiben. Und ob die Preußen Harbauer danach als Präsidenten gehen lassen werden, darf zu Recht bezweifelt werden.
Olaf Schulze
Autor: oschBenno Harbauer führt den größten Sportverein der Kurstadt Bad Langensalza seit Jahren an und niemand im Verein hegt Zweifel daran, dass er genau der richtige Mann dafür ist. So wurde sein Jahresbericht auch dieses Mal bei der Mitgliederversammlung positiv aufgenommen. Die erste Mannschaft, das Flaggschiff des Vereins, belegt momentan den neunten Tabellenplatz in der Thüringenliga. Und das trotz eines großen personellen Umbruchs mit elf Abgängen und zehn Neuverpflichtungen im letzten Sommer. Der unumstrittene Trainer Thomas Wirth geht in seine siebte Saison bei den Preußen und wird weiter junge Spieler ins Team integrieren. Fünf Eigengewächse schafften den Sprung in die erste Mannschaft, worauf der Präsident besonders stolz ist und sich bei seinen Nachwuchstrainern für ihre engagierte und gute Arbeit bedankte. Jedes Jahr in der Thüringenliga ist ein Geschenk, machte er den anwesenden Vereinsmitgliedern deutlich und würdigte die Tatsache, dass der Verein bereits das neunte Jahr in der höchsten Thüringer Spielklasse vertreten ist. Keine Selbstverständlichkeit und kein Selbstläufer.
26 Trainer sind für knapp 200 Kinder und Jugendliche im Einsatz, die 2.000 Trainingseinheiten pro Jahr absolvieren. Das mache ihn richtig stolz, sagte Harbauer im Vereinsraum des Stadions der Freundschaft. Besonderen Dank richtete er an seine neun Schiedsrichter im Verein, die alle Anforderungen des Thüringer Fußballverbandes abdecken. Ebenso bedankte er sich bei allen Involvierten des jährlichen Salza-Cups, einem fußballerischen Großereignis, für das die Stadt und die Preußen thüringenweit beneidet würden. In diesem Jahr kommt es zur 30. Auflage des Events und der Präsident versprach heute schon einige Überraschungen dafür.
Der Verein verfügt über eine gesunde finanzielle Basis, hat Rücklage für Notfälle und wird auch in Zukunft keine monetären Risiken eingehen. Jetzt geht es darum, das positive Bild des FSV Preußen im Landkreis weiter auszubauen und gemeinsam das 125. Jubiläum im nächsten Jahr vorzubereiten. Hierzu lud Benno Harbauer alle Freunde und Mitglieder des Vereins ein, damit es 2026 ein zünftiges, aber nicht überkandideltes Fest für alle Fußballbegeisterten der Stadt geben könne.
Einstimmig wurde der Vorstand fürs abgelaufene Geschäftsjahr entlastet, die Beiträge bleiben bei moderaten 7 Euro pro Monat für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Auch die Regenwürmer haben derzeit ein Einsehen und haben sich in tiefere Gefilde zurückgezogen, so dass der Hauptplatz wieder in hervorragendem Zustand sei, auf dem morgen die nächsten drei Punkte gegen Schleiz eingefahren werden sollen.
Zum Schluss thematisierte Präsident Harbauer die Situation um Ligakonkurrent Wacker Nordhausen, die ihm unendlich leid täte. Gestern verweigerte dort der Vereinsvorstand die weitere Arbeit und es fand sich auch niemand, der die Geschicke für den Traditionsverein übernehmen wollte. Für Harbauer ein warnender Fingerzeig, dass es nicht selbstverständlich ist, wie gut es derzeit in Bad Langensalza läuft.
Bis zum Jahre 2027 wird der amtierende Preußen-Vorstand allerdings im Amt bleiben. Und ob die Preußen Harbauer danach als Präsidenten gehen lassen werden, darf zu Recht bezweifelt werden.
Olaf Schulze

