So lädt das Elektroauto nachhaltig zu Hause
Mit der Sonne tanken
Samstag, 17. Mai 2025, 16:02 Uhr
Photovoltaik auf dem Dach, eine Wallbox in der Einfahrt und am besten noch ein Speicher im Keller – wer sein Elektroauto mit selbst produziertem Solarstrom laden will, braucht ein durchdachtes System. Die Verbraucherzentrale Thüringen erklärt, wie sich die Investition lohnt und worauf zu achten ist...
Immer mehr Menschen setzen auf E-Mobilität. Wer dabei möglichst viel Sonnenstrom direkt ins Auto leiten möchte, braucht neben einer Photovoltaikanlage auch eine spezielle Ladestation – eine sogenannte Wallbox. Ergänzt durch einen Batteriespeicher und ein Energiemanagementsystem, lässt sich der Sonnenstrom besonders effizient nutzen. Denn ohne Speicher ist der selbst erzeugte Strom nur dann verfügbar, wenn gerade die Sonne scheint.
Je größer die PV-Anlage, desto mehr Strom steht zur Verfügung. Entscheidend ist, dass nach Abzug des Stromverbrauchs im Haushalt mindestens 1,4 Kilowatt Ladeleistung übrigbleiben. Diese Leistung gilt als untere Grenze, um das E-Auto sinnvoll mit Sonnenstrom laden zu können. Reicht die Sonnenenergie nicht aus, wird der restliche Strom automatisch aus dem Netz bezogen.
Wallbox statt Steckdose
Technisch ist das Laden auch an einer normalen Haushaltssteckdose möglich – empfehlenswert ist das aber nicht. Wer das E-Auto an der normalen Steckdose lädt, riskiert im schlimmsten Fall eine Überhitzung. Steckdosen sind nicht auf eine dauerhaft hohe Stromabgabe ausgelegt. Eine fest installierte Wallbox ist die sichere, effizientere und deutlich schnellere Lösung.
Wallboxen sind speziell für das Laden von E-Fahrzeugen konzipiert. Die Ladeleistung liegt je nach Modell zwischen 1,4 und 22 Kilowatt. Je höher die Leistung – sowohl der Wallbox als auch des Fahrzeugs –, desto kürzer die Ladezeit. Im Alltag dauert ein Ladevorgang damit im Schnitt zwei bis sechs Stunden.
Online-Vortrag am 20. Mai
Wie sich Photovoltaik und E-Auto am besten kombinieren lassen, zeigt der kostenfreie Online-Vortrag Elektroauto mit Solarstrom laden – So lohnen sich Ihre Investitionen am 20. Mai. Die gemeinsame Veranstaltung der Landesenergieagentur ThEGA und der Verbraucherzentrale Thüringen beginnt um 17 Uhr und dauert eine Stunde. Eine Anmeldung ist unter www.thega.de/feierabendtalks möglich.
Weitere Fragen zum Thema Photovoltaik sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien generell beantworten gerne die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Thüringen. Ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch kann unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 (kostenfrei) vereinbart werden.
Autor: redImmer mehr Menschen setzen auf E-Mobilität. Wer dabei möglichst viel Sonnenstrom direkt ins Auto leiten möchte, braucht neben einer Photovoltaikanlage auch eine spezielle Ladestation – eine sogenannte Wallbox. Ergänzt durch einen Batteriespeicher und ein Energiemanagementsystem, lässt sich der Sonnenstrom besonders effizient nutzen. Denn ohne Speicher ist der selbst erzeugte Strom nur dann verfügbar, wenn gerade die Sonne scheint.
Je größer die PV-Anlage, desto mehr Strom steht zur Verfügung. Entscheidend ist, dass nach Abzug des Stromverbrauchs im Haushalt mindestens 1,4 Kilowatt Ladeleistung übrigbleiben. Diese Leistung gilt als untere Grenze, um das E-Auto sinnvoll mit Sonnenstrom laden zu können. Reicht die Sonnenenergie nicht aus, wird der restliche Strom automatisch aus dem Netz bezogen.
Wallbox statt Steckdose
Technisch ist das Laden auch an einer normalen Haushaltssteckdose möglich – empfehlenswert ist das aber nicht. Wer das E-Auto an der normalen Steckdose lädt, riskiert im schlimmsten Fall eine Überhitzung. Steckdosen sind nicht auf eine dauerhaft hohe Stromabgabe ausgelegt. Eine fest installierte Wallbox ist die sichere, effizientere und deutlich schnellere Lösung.
Wallboxen sind speziell für das Laden von E-Fahrzeugen konzipiert. Die Ladeleistung liegt je nach Modell zwischen 1,4 und 22 Kilowatt. Je höher die Leistung – sowohl der Wallbox als auch des Fahrzeugs –, desto kürzer die Ladezeit. Im Alltag dauert ein Ladevorgang damit im Schnitt zwei bis sechs Stunden.
Online-Vortrag am 20. Mai
Wie sich Photovoltaik und E-Auto am besten kombinieren lassen, zeigt der kostenfreie Online-Vortrag Elektroauto mit Solarstrom laden – So lohnen sich Ihre Investitionen am 20. Mai. Die gemeinsame Veranstaltung der Landesenergieagentur ThEGA und der Verbraucherzentrale Thüringen beginnt um 17 Uhr und dauert eine Stunde. Eine Anmeldung ist unter www.thega.de/feierabendtalks möglich.
Weitere Fragen zum Thema Photovoltaik sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien generell beantworten gerne die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Thüringen. Ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch kann unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 (kostenfrei) vereinbart werden.
