Geburtstag gefeiert:
Robert Böhm: Das Herz des Unternehmens”
Sonntag, 15. Juni 2025, 10:06 Uhr
Der Samstagabend am Rande von Mühlhausen. Ein Unternehmen feiert seinen 35. Geburtstag. Mit dabei Wegbegleiter aus Kommunalpolitik, regionaler Wirtschaft, aber auch Politiker, die in Funktionen in Berlin und Erfurt gewählt wurden. Auch die Nordthüringer Online-Zeitungen waren mit dabei…
Robert Böhm begrüßt die Gäste der Geburtstagsfeier (Foto: nnz)
Es ist kurz vor 19 Uhr in der Felchtaer Landstraße in Mühlhausen. Sonne und Luft drücken, es ist schwülwarm. Auch im riesigen Festzelt. Das hat Robert Böhm, der die Universalbau-Unternehmensgruppe leitet, aufstellen lassen. Schließlich, so der Geschäftsführer, müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Partner mitfeiern.
Der Autor dieser Zeilen hat in seinem Berufsleben schon ”etliche” dieser Events besuchen dürfen. Aber was bei Böhm anders ist: Er begrüßt nicht die politischen Ehrengäste zuerst, wie es so manche Protokolle vorschreiben. Er begrüßt die Hauptdarsteller”, diejenigen, die Unternehmen täglich was unternehmen lassen: Es sind die Beschäftigten, nach Böhm: Ihr seid das Herz des Unternehmens”. Es sollte in seiner Begrüßung nicht das einzige Mal sein, dass sich der Unternehmer bei seinen Mannschaften” bedanken wird.
Alle Beschäftigten waren zur Geburtstagparty eingeladen (Foto: nnz)
Ach ja, die Politik war ja auch noch da: Zum Beispiel ein Staatssekretär aus Berlin (Christian Hirte), ein ehemaliger Ministerpräsident (Bodo Ramelow) und sein Nachfolger (Mario Voigt). Ramelow und Voigt sollten noch zu Worte kommen, doch den Reigen eröffnete ein Kommunalpolitiker, der in den zurückliegenden 35 Jahren den Unstrut-Hainich-Kreis maßgeblich prägte: Ex-Landrat Harald Zanker.
Zunächst zurück zu Robert Böhm. Der zeichnete in seiner Ansprache voller Stolz den Werdegang von Universalbau nach, dessen Wurzeln bis in den Anfang der 1960er Jahre zurückgehen. Einen Tag vor der Währungsunion im Jahr 1990 mutierte der ehemalige landwirtschaftliche Betrieb zur GmbH, die in den Folgejahren zu einer Unternehmensgruppe anwuchs, die nach der Wende rund 75 Millionen Euro investierte, einen Gesamtumsatz von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftete und 150 junge Menschen ausbildete. Böhm: Wir waren und sind immer ein Unternehmen, das in der Region verwurzelt ist. Wir sind von hier, wir arbeiten hier, wir verdienen hier, wir zahlen hier Steuern und geben das verdiente Geld vor allem in der Region aus.” Der ehrliche Beifall der Mitarbeiter im Festzelt war ihm dafür sicher.
Das erste Grußwort hielt der ehemalige Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker. Er hatte auf der politischen Schiene wie kaum ein anderer den Werdegang des Unternehmens begleiten können. Fünf Jahre als Bürgermeister, dann drei Jahrzehnte als Landrat.
Bodo Ramelow teilte in seiner Grußbotschaft mit, dass er die ersten Kontakte zu Universalbau nach dem Kauf seines Bungalows hatte und schnitt die Anekdote der Sau aus Körner” an. Dahinter verbirgt sich das alljährliche Schlachtfest, zu dem der schwarze Peter” - gemeint ist der Unternehmer Helmut Peter aus Nordhausen - im Januar einlädt. Bei dieser Gaudi kümmern sich der rote” Ramelow und der schwarze” Voigt um die Blutwurstherstellung. Die sei zuerst von roter Farbe, am Ende des Prozesses” dann leider Schwarz.
Seite an Seite: Politik und Nordhäuser Wirtschaft (Foto: nnz)
Wie Ramelow, so lobte auch Mario Voigt das Wirken von Robert Böhm an der Spitze der Unternehmensgruppe. Er verwies auf die Tugenden des Unternehmertums wie zum Beispiel die Handschlagqualität”, die Verlässlichkeit des Handelns und bezeichnete die Mühlhäuser Unternehmensvita als symbolisch für die positiven Entwicklungen im Freistaat. Und schließlich verdeutlichte der Ministerpräsident noch, wie es im und mit dem Lande weitergehen soll. Wir machen jetzt hier richtig Ballett.”
Im Auditorium, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kam das mit dem Ballett machen” nicht wirklich an. Die Gäste waren froh, dass es nach den Politiker-Grußworten endlich zum angenehmen Teil des Abends übergehen konnte. Auch Robert Böhm, der Einlader, war sichtlich erleichtert, dass er gegen 20.30 Uhr endlich das Buffet eröffnen konnte.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg
Robert Böhm begrüßt die Gäste der Geburtstagsfeier (Foto: nnz)
Es ist kurz vor 19 Uhr in der Felchtaer Landstraße in Mühlhausen. Sonne und Luft drücken, es ist schwülwarm. Auch im riesigen Festzelt. Das hat Robert Böhm, der die Universalbau-Unternehmensgruppe leitet, aufstellen lassen. Schließlich, so der Geschäftsführer, müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Partner mitfeiern.
Der Autor dieser Zeilen hat in seinem Berufsleben schon ”etliche” dieser Events besuchen dürfen. Aber was bei Böhm anders ist: Er begrüßt nicht die politischen Ehrengäste zuerst, wie es so manche Protokolle vorschreiben. Er begrüßt die Hauptdarsteller”, diejenigen, die Unternehmen täglich was unternehmen lassen: Es sind die Beschäftigten, nach Böhm: Ihr seid das Herz des Unternehmens”. Es sollte in seiner Begrüßung nicht das einzige Mal sein, dass sich der Unternehmer bei seinen Mannschaften” bedanken wird.
Alle Beschäftigten waren zur Geburtstagparty eingeladen (Foto: nnz)
Ach ja, die Politik war ja auch noch da: Zum Beispiel ein Staatssekretär aus Berlin (Christian Hirte), ein ehemaliger Ministerpräsident (Bodo Ramelow) und sein Nachfolger (Mario Voigt). Ramelow und Voigt sollten noch zu Worte kommen, doch den Reigen eröffnete ein Kommunalpolitiker, der in den zurückliegenden 35 Jahren den Unstrut-Hainich-Kreis maßgeblich prägte: Ex-Landrat Harald Zanker.
Zunächst zurück zu Robert Böhm. Der zeichnete in seiner Ansprache voller Stolz den Werdegang von Universalbau nach, dessen Wurzeln bis in den Anfang der 1960er Jahre zurückgehen. Einen Tag vor der Währungsunion im Jahr 1990 mutierte der ehemalige landwirtschaftliche Betrieb zur GmbH, die in den Folgejahren zu einer Unternehmensgruppe anwuchs, die nach der Wende rund 75 Millionen Euro investierte, einen Gesamtumsatz von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftete und 150 junge Menschen ausbildete. Böhm: Wir waren und sind immer ein Unternehmen, das in der Region verwurzelt ist. Wir sind von hier, wir arbeiten hier, wir verdienen hier, wir zahlen hier Steuern und geben das verdiente Geld vor allem in der Region aus.” Der ehrliche Beifall der Mitarbeiter im Festzelt war ihm dafür sicher.
Das erste Grußwort hielt der ehemalige Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker. Er hatte auf der politischen Schiene wie kaum ein anderer den Werdegang des Unternehmens begleiten können. Fünf Jahre als Bürgermeister, dann drei Jahrzehnte als Landrat.
Bodo Ramelow teilte in seiner Grußbotschaft mit, dass er die ersten Kontakte zu Universalbau nach dem Kauf seines Bungalows hatte und schnitt die Anekdote der Sau aus Körner” an. Dahinter verbirgt sich das alljährliche Schlachtfest, zu dem der schwarze Peter” - gemeint ist der Unternehmer Helmut Peter aus Nordhausen - im Januar einlädt. Bei dieser Gaudi kümmern sich der rote” Ramelow und der schwarze” Voigt um die Blutwurstherstellung. Die sei zuerst von roter Farbe, am Ende des Prozesses” dann leider Schwarz.
Seite an Seite: Politik und Nordhäuser Wirtschaft (Foto: nnz)
Wie Ramelow, so lobte auch Mario Voigt das Wirken von Robert Böhm an der Spitze der Unternehmensgruppe. Er verwies auf die Tugenden des Unternehmertums wie zum Beispiel die Handschlagqualität”, die Verlässlichkeit des Handelns und bezeichnete die Mühlhäuser Unternehmensvita als symbolisch für die positiven Entwicklungen im Freistaat. Und schließlich verdeutlichte der Ministerpräsident noch, wie es im und mit dem Lande weitergehen soll. Wir machen jetzt hier richtig Ballett.”
Im Auditorium, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kam das mit dem Ballett machen” nicht wirklich an. Die Gäste waren froh, dass es nach den Politiker-Grußworten endlich zum angenehmen Teil des Abends übergehen konnte. Auch Robert Böhm, der Einlader, war sichtlich erleichtert, dass er gegen 20.30 Uhr endlich das Buffet eröffnen konnte.
Peter-Stefan Greiner
