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Trotz knapper Niederlage gegen Schott Jena

FSV Preußen endgültig gerettet

Sonntag, 15. Juni 2025, 22:51 Uhr
Mit einer knappen Niederlage verabschiedete sich der FSV Preußen aus der Saison, während der starke Gegner aus Jena zwischenzeitlich sogar von der Thüringenmeisterschaft träumte. Neben einigen Spielern sagte auch Mannschaftsbetreuer Ingo Strauch nach 28 Jahren auf diesem Posten Auf Wiedersehen...

Nach der Verabschiedungszeremonie legten die Gäste bei sengender Hitze gleich beherzt los und erzielten die frühe Führung. Klauser wurde steil geschickt und war nicht mehr zu bremsen. Überlegen legte er das Leder an Keeper Patzer vorbei zum 0:1. Bad Langensalzas Jungs hätten beinahe direkt geantwortet, eine Direktabnahme von Reinhold nach einem Eckball wurde aber von der Linie geholt. Besser klappte es wenig später als Reinhold zunächst eine flache Eingabe verpasste, doch hinten lauerte Seifert, der mit links platziert abzog und den Ball unter die Latte versenkte.

Jena blieb jedoch am Drücker und verzeichnete einen Kopfball von Feistner, welcher knapp drüber ging. Wenig später kam Schott über rechts auf die Grundlinie und brachte die Kugel in die Mitte. Hier fand sich kein Abnehmer, doch am zweiten Pfosten lauerte Horack und konnte die Vorlage zum 1:2 verwerten. Beinahe wäre Seifert der zweite Treffer und der erneute Ausgleich gelungen, die abgerutschte Flanke landete allerdings nur am Innenpfosten. Stattdessen hätte das Team von der Saale erhöhen können als Klauser allein auf Patzer zulief. Dieser blieb aber lange stehen und drängte den Angreifer ab. Es war also nochmal ordentlich Feuer drin im letzten Saisonspiel.

Zur Halbzeit führte tatsächlich Jena die Tabelle an und wollte zumindest den Sieg in der zweiten Halbzeit verteidigen. Der Gast blieb daher energisch und kam mit einem Schuss von Bock, den sich Patzer angelte und einem Kopfball von Greif an den Pfosten zu Chancen. Mit der Zeit sprach sich bei den Gästen die Führung von Heiligenstadt in Schleiz rum, so dass die Glaswerker einen Gang zurück schalten konnten, denn selbst mit einem Sieg war der Sprung auf Platz 1 nun nicht mehr möglich. Die Kurstädter Mannen wollten ungern mit einer Niederlage aus der Saison gehen und bäumten sich noch einmal auf. Die Schüsse von Gulov und Noak führten jedoch nicht zum Erfolg und so trudelte das Spiel und die Saison relativ unspektakulär aus.

Auch wenn Preußens Mannschaft in dieser Spielzeit meistens keine Bäume ausgerissen hat, wurde das Minimalziel mit dem Klassenerhalt erreicht und das ist die Hauptsache. Letzten Endes entscheidend dafür war der Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit durch Harnisch beim Auswärtsspiel in Meiningen in der Hinrunde.

Tore: 0:1 Klauser (4.), 1:1 Seifert (10.), 1:2 Horack (29.)

Zuschauer: 121

Preußen: Patzer, Meißner, Harnisch, Dolzer, Pawlak, Fernschild, Seifert (75. Schaffel), Gulov (86. Eichentopf), Noak, Mönchgesang, Reinhold (72. Hnatiuk)
Autor: mfr

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