Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt, Dr. Cornelia Haase-Lerch
"Kostenspirale für Unternehmen dreht weiter nach oben"
Freitag, 27. Juni 2025, 12:39 Uhr
Eine Mindestlohnkommission der Bundesregierung hat heute beschlossen, die Lohnuntergrenze von aktuell 12,82 Euro auf 13,90 im Januar 2026 anzuheben. Ab 2027 sollen es dann 14,60 Euro Mindestlohn sein. Dazu ein Statement der Erfurter IHK...
Statement der Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt, Dr. Cornelia Haase-Lerch, zur Entscheidung der Mindestlohnkommission:
Die heutige Entscheidung der Mindestlohnkommission verschafft den Unternehmen lediglich eine kurze Verschnaufpause, dreht jedoch die Kostenspirale für Unternehmen weiter nach oben. Bereits jetzt gehören die Arbeitskosten in Deutschland zu den höchsten in Europa. Für viele mittelständische Betriebe – gerade in personalintensiven Branchen – ist die Belastungsgrenze längst erreicht. In Zeiten konjunktureller Schwäche, hoher Energiepreise und wachsender bürokratischer Anforderungen braucht es dringend mehr wirtschaftspolitisches Augenmaß statt zusätzlicher Kostenimpulse. Es bleibt entscheidend, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Thüringen nicht weiter zu gefährden.
Autor: redStatement der Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt, Dr. Cornelia Haase-Lerch, zur Entscheidung der Mindestlohnkommission:
Die heutige Entscheidung der Mindestlohnkommission verschafft den Unternehmen lediglich eine kurze Verschnaufpause, dreht jedoch die Kostenspirale für Unternehmen weiter nach oben. Bereits jetzt gehören die Arbeitskosten in Deutschland zu den höchsten in Europa. Für viele mittelständische Betriebe – gerade in personalintensiven Branchen – ist die Belastungsgrenze längst erreicht. In Zeiten konjunktureller Schwäche, hoher Energiepreise und wachsender bürokratischer Anforderungen braucht es dringend mehr wirtschaftspolitisches Augenmaß statt zusätzlicher Kostenimpulse. Es bleibt entscheidend, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Thüringen nicht weiter zu gefährden.
