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Jubiläumsausgabe

Was so alles fliegen kann...

Samstag, 23. August 2025, 19:30 Uhr
Zumindest bei den "Schöpfern" von Modelflugzeugen scheint es keine Grenzen der Phantasie zu geben. Es wird gebaut, was letztlich die Physik in und mit der Luft zulässt. Bei Hain konnten sich Neugierige heute wieder davon überzeugen...

Mit voller Power in den Südharzer Himmel... (Foto: nnz) Mit voller Power in den Südharzer Himmel... (Foto: nnz)
Zu ihrer Jubiläumsausgabe der Südharzer Modellflugtage hatten sich die Frauen und Männer um Vereinschef Dirk Freudenberg viel vorgenommen. Auch wenn es erst einmal nicht so schien - der Wettergott hatte ein Einsehen. Das Wichtigstes bei der Fliegerei: Der Wind. Und der blies den Modellen aller Art aus westlicher Richtung vor Propeller und Einlaufschächte der Turbinen.

Nur die Temperaturen waren nicht so wie geplant, so dass sich etwas weniger Neugierige auf den einstigen Agrarflugplatz verliefen. Doch dem Interesse der Besucher tat das keinen Abbruch. Die Konstrukteure und Piloten der Modelle, die sind deutschlandweit eine eingeschworene Truppe, in der über die Modelle auch alle Stile ausgelebt werden. Von den einfachsten Konstruktionen aus Baumarktmaterialien bis zu den maßstabgetreuesten Nachbauten - vom Helikopter über eine fliegende Scheibe bis hin zum Propeller- und Strahltriebwerken flog fast alles in die Südharzer Luft.

Natürlich gab es an diesem Samstag wieder einige Schmankerls, wie zum Beispiel den Nachbau einer SU 30, die fast einen halben Zentner wog und über zwei Triebwerke verfügt. Ralph Losemann hatte über drei Jahre hinweg an der Maschine gebaut. Der Mann aus Riesa ist übrigens Weltmeister im Modellkunstflug.

Wie im vergangenen Jahr, so war auch 2025 ein optimistischer Trend zu beobachten. Die Gruppe der jungen Modellbauer wird größer, sie werden in der Szene die "Wilden" genannt. Man merkt es an der Art wie sie ihre Maschinen fliegen und vor allem beherrschen.

Natürlich gab es heute auch wieder den Bonbon-Bomber, der vor allem bei den Jüngsten Besuchern des heutigen Modellflugtages für Begeisterung sorgte. Die Piloten und ihre Familien, die werden heute noch bis spät in den Abend fachsimpeln und das eine oder andere Fliegerbier genießen. Fest steht: in einem Jahr werden sie sich hoffentlich alle bei Hain wiedersehen. Garantiert dann auch mit neuen Modellen, denn im Winter ist Bauzeit.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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