Fit im Viertel läuft weiterhin erfolgreich
Integration trifft Inklusion
Donnerstag, 04. September 2025, 00:04 Uhr
Seit Mai gibt es in der Mühlhäuser Martinivorstadt einmal wöchentlich ein wechselndes sportliches Mitmachangebot für alle Kinder im Kittel und den angrenzenden Straßen. Ziel der Initiatoren ist es, die verschiedenen Kulturen und Nationen zusammenzubringen. Am gestrigen Mittwoch wurde ein Rollstuhlparcours ausprobiert...
Jüngere Kinder unterscheiden allgemein ihr Umfeld nicht nach Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Sie treffen sich ungezwungen zur Bewegung und zum sozialen Austausch. Zu diesem Zweck gibt es in Mühlhausen seit vier Monaten die Aktion Fit im Viertel. Auf der Wiese zwischen Thomas-Müntzer-Straße und Im Kittel, auf welcher bis letztes Jahr ein maroder Wohnblock stand, startet jede Woche an einem Nachmittag das Angebot.
Dieses Projekt wird initiiert vom Diakonischen Werk Eichsfeld-Mühlhausen, dem Verein Miteinander und dem Kreissportbund Unstrut-Hainich, welcher die Materialien zur Verfügung stellt. Für das Stadtteilprojekt Martinivorstadt steht Esther Zieger in Zusammenarbeit mit Mario Bartholome vom Projekt Zusammenwachsen und Markus Fromm vom Programm Integration durch Sport. Die drei Akteure bieten regelmäßig neue sportliche Aktivitäten an, um die Kinder zusammen und in Bewegung zu bringen.
Am gestrigen Mittwoch konnten die Kinder eine neue Erfahrung erleben. Zu Gast im Viertel war Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen. Er hatte neun Sportrollstühle mitgebracht und führte verschiedene Übungen vor. Dieser inklusive Nachmittag zeigte den Teilnehmern auf, welche Hürden der Alltag für Menschen mit körperlichem Handicap hat. Das Motto von Marco Pompe ist ILOH = Ich lebe ohne Hindernisse und das konnten die anwesenden Kinder sozusagen selbst erfahren.
Natürlich ist der Spaß bei dieser Aktion immer wichtig. Es geht um Bewegung und Begegnung. Beim gemeinsamen Sporttreiben bauen die Kinder automatisch Vorbehalte ab und finden sich in einer schönen Gemeinschaft wieder. Unser Ziel ist es, sportliche Talente bei der jungen Generation zu entdecken und die Kinder nach und nach in einen Sportverein zu vermitteln, in welchem sie ein gutes soziales Gefüge erleben und sich sowohl im Sportbereich, als auch persönlich weiterentwickeln können., fasste Markus Fromm vom Landesportbund Thüringen den erlebnisreichen Nachmittag zusammen.
Autor: mfrJüngere Kinder unterscheiden allgemein ihr Umfeld nicht nach Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Sie treffen sich ungezwungen zur Bewegung und zum sozialen Austausch. Zu diesem Zweck gibt es in Mühlhausen seit vier Monaten die Aktion Fit im Viertel. Auf der Wiese zwischen Thomas-Müntzer-Straße und Im Kittel, auf welcher bis letztes Jahr ein maroder Wohnblock stand, startet jede Woche an einem Nachmittag das Angebot.
Dieses Projekt wird initiiert vom Diakonischen Werk Eichsfeld-Mühlhausen, dem Verein Miteinander und dem Kreissportbund Unstrut-Hainich, welcher die Materialien zur Verfügung stellt. Für das Stadtteilprojekt Martinivorstadt steht Esther Zieger in Zusammenarbeit mit Mario Bartholome vom Projekt Zusammenwachsen und Markus Fromm vom Programm Integration durch Sport. Die drei Akteure bieten regelmäßig neue sportliche Aktivitäten an, um die Kinder zusammen und in Bewegung zu bringen.
Am gestrigen Mittwoch konnten die Kinder eine neue Erfahrung erleben. Zu Gast im Viertel war Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen. Er hatte neun Sportrollstühle mitgebracht und führte verschiedene Übungen vor. Dieser inklusive Nachmittag zeigte den Teilnehmern auf, welche Hürden der Alltag für Menschen mit körperlichem Handicap hat. Das Motto von Marco Pompe ist ILOH = Ich lebe ohne Hindernisse und das konnten die anwesenden Kinder sozusagen selbst erfahren.
Natürlich ist der Spaß bei dieser Aktion immer wichtig. Es geht um Bewegung und Begegnung. Beim gemeinsamen Sporttreiben bauen die Kinder automatisch Vorbehalte ab und finden sich in einer schönen Gemeinschaft wieder. Unser Ziel ist es, sportliche Talente bei der jungen Generation zu entdecken und die Kinder nach und nach in einen Sportverein zu vermitteln, in welchem sie ein gutes soziales Gefüge erleben und sich sowohl im Sportbereich, als auch persönlich weiterentwickeln können., fasste Markus Fromm vom Landesportbund Thüringen den erlebnisreichen Nachmittag zusammen.


