NABU Thüringen
Wiederherstellungsverordnung muss schnellstmöglich umgesetzt werden
Montag, 29. September 2025, 12:08 Uhr
Aus Sicht des NABU Thüringen ist es paradox, wenn die Agrarminister der Länder auf ihrer Herbstsitzung in Heidelberg auf der einen Seite über Extremwetterereignisse und deren Folgen wie zum Beispiel Ernteausfälle sprechen und auf der anderen Seite die Verordnung über die Wiederherstellung der Natur auf die lange Bank schieben wollen...
Jedem sollte klar sein, dass gesunde Böden, Wälder, Moore und intakte Flusslandschaften eine Grundvoraussetzung dafür sind, dass wir den Klimawandel und damit auch die damit verbundenen Extremwetterereignisse abmildern. Deshalb gilt es, die geplante Wiederherstellungsverordnung schnellstmöglich auf den Weg zu bringen und deren Umsetzung nicht weiterhin zu behindern. Dafür sollte sich auch Thüringens Landwirtschaftsmintsterin Boos-John einsetzen, sagt Marcus Orlamünder, der Naturschutzreferent des NABU Thüringens.
Mit Blick auf die EU-Agrarförderung (GAP) fordert der NABU Thüringen diese konsequent an klare Umwelt- und Klimaziele zu binden: Dass die EU-Kommission vor den aktuellen Herausforderungen Prioritäten neu setzen und GAP-Gelder im EU-Haushalt kürzen will, ist nachvollziehbar.
Umso effizienter müssen die Gelder nun vergeben werden. Gelder einfach an die Fläche zu binden, führt in die falsche Richtung. Ohne eine breite gesellschaftliche Akzeptanz für die Milliardenzahlungen drohen weitere Kürzungsrunden. Das ist weder im Sinne der Natur noch der Landwirte, die langfristig planen wollen. Vor diesem Hintergrund würde der NABU es ausdrücklich begrüßen, jenseits des GAP-Budgets zusätzliche Mittel für die EU-Wiederherstellungsverordnung bereitzustellen."
Autor: emwJedem sollte klar sein, dass gesunde Böden, Wälder, Moore und intakte Flusslandschaften eine Grundvoraussetzung dafür sind, dass wir den Klimawandel und damit auch die damit verbundenen Extremwetterereignisse abmildern. Deshalb gilt es, die geplante Wiederherstellungsverordnung schnellstmöglich auf den Weg zu bringen und deren Umsetzung nicht weiterhin zu behindern. Dafür sollte sich auch Thüringens Landwirtschaftsmintsterin Boos-John einsetzen, sagt Marcus Orlamünder, der Naturschutzreferent des NABU Thüringens.
Mit Blick auf die EU-Agrarförderung (GAP) fordert der NABU Thüringen diese konsequent an klare Umwelt- und Klimaziele zu binden: Dass die EU-Kommission vor den aktuellen Herausforderungen Prioritäten neu setzen und GAP-Gelder im EU-Haushalt kürzen will, ist nachvollziehbar.
Umso effizienter müssen die Gelder nun vergeben werden. Gelder einfach an die Fläche zu binden, führt in die falsche Richtung. Ohne eine breite gesellschaftliche Akzeptanz für die Milliardenzahlungen drohen weitere Kürzungsrunden. Das ist weder im Sinne der Natur noch der Landwirte, die langfristig planen wollen. Vor diesem Hintergrund würde der NABU es ausdrücklich begrüßen, jenseits des GAP-Budgets zusätzliche Mittel für die EU-Wiederherstellungsverordnung bereitzustellen."
