10. Transferveranstaltung Kleinstädte im Wandel" im KKZ:
Bad Langensalza als gutes Beispiel
Dienstag, 30. September 2025, 18:40 Uhr
Vertreter Thüringer Landkreise, Bürgermeister und verantwortliche Stadtplaner trafen sich am Vormittag im Bad Langensalzaer Kultur- und Kongresszentrum, um an der 10. Transferveranstaltung Kleinstädte im Wandel: zwischen Brachflächen, Bauen und Begegnungen teilzunehmen. Auch ein Mitglied der Landesregierung war gekommen …
In Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Tobias Knoblich bekräftigte der gastgebende Bürgermeister Matthias Reinz sein Credo, dass die Entwicklung kleiner Städte untrennbar mit der Städtebauförderung verbunden sei. Gerade im ländlich geprägten Thüringen mit vielen Kleinstädten seien hier mutige Entscheidungen gefragt, adressierte er seine Forderung an Landes- und Bundesregierung. In Kleinstädten gäbe es viele Vorteile zur Ansiedlung diverser Unternehmungen. Genügend Platz ist vorhanden, die Wege sind kurz und es sei wesentlich leichter, hier Verantwortungsträger oder Vereine in die Arbeit einzubeziehen.
Wir unterstützen den Wandel im Handel und wollen, dass die Innenstädte lebendig bleiben. Dazu bedarf es vieler Kümmerer vor Ort. Alle sich bietenden Chancen müssen konsequent genutzt werden.
Matthias Reinz
Seine Heimatstadt, so Reinz, sei immer bemüht die Bewohner durch gezielte Aktionen anzusprechen und das Gefühl der Verbundenheit untereinander zu stärken. Der Städtebauförderung sei er dankbar für jeden ausgezahlten Euro, auch wenn es für die Stadt momentan schwierig sei einen Eigenanteil aufzubringen. Die Laufzeiten der Sanierungsmaßnahmen müssen weiter verlängert werden, um den Kommunen Planungssicherheit zu gewährleisten, denn ohne Förderungen werde auch der Erhalt der Strukturen immer schwieriger.
Staatssekretär Tobias Knoblich griff die Gedanken Reinz’ auf und forderte, intensiv über Kleinstädte und ihre Perspektiven nachzudenken. Bad Langensalza sei ein gutes Beispiel für den Charme, den Kleinstädte ausstrahlen können. Ob mit der gelungenen Innenstadt und dem verkehrsring herum oder Attraktionen wie der Rumpelburg, die Stadt mache von sich reden.
Wer Thüringen verstehen will muss durch seine Kleinstädte gehen.
Dr. Tobias Knoblich
Diese Orte seien prägend für Thüringen und wichtig und leider auch völlig unterschätzt. Zwei Drittel der Thüringer leben im ländlich geprägten Raum und es stünden grob Herausforderungen bevor. Leerstand in den Kommunen, der demographische und der Klimawandel müssen gemeistert und die Erreichbarkeit der kleine Städte verbessert werden. Das Motto der Veranstaltung Zusammen denken, gemeinsam handeln lobte der Regierungsvertreter ausdrücklich.
Teilnehmer der Transferveranstaltung in Bad Langensalza bei der Stadtführung auf dem Töpfermarkt (Foto: oas)
Nach diesen Grußworten ging es sofort in media res mit einem Kennenlernspiel a la Bingo zu stadtentwickelnden Themen, ehe in weiteren Gesprächen und Fachsimpeleien ein ausgedehnter Spaziergang durch die Kurstadt erfolgte, unter sachkundiger Führung der Chefin der Gästeführer Zunft, Mary Fischer.
Am Nachmittag folgten Podiumsdiskussionen und Vorträge zum Thema Kleinstädte im Wandel im KKZ. Alle Teilnehmer der Transferveranstaltung waren hellauf begeistert von unserer Stadt, schätzte der Stabstellenleiter Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung Bad Langensalzas, Gerrit Haase, nach dem Treffen ein. Einige kannten die Stadt noch gar nicht und wollen nun unbedingt wiederkommen.
Olaf Schulze
Autor: oschIn Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Tobias Knoblich bekräftigte der gastgebende Bürgermeister Matthias Reinz sein Credo, dass die Entwicklung kleiner Städte untrennbar mit der Städtebauförderung verbunden sei. Gerade im ländlich geprägten Thüringen mit vielen Kleinstädten seien hier mutige Entscheidungen gefragt, adressierte er seine Forderung an Landes- und Bundesregierung. In Kleinstädten gäbe es viele Vorteile zur Ansiedlung diverser Unternehmungen. Genügend Platz ist vorhanden, die Wege sind kurz und es sei wesentlich leichter, hier Verantwortungsträger oder Vereine in die Arbeit einzubeziehen.
Wir unterstützen den Wandel im Handel und wollen, dass die Innenstädte lebendig bleiben. Dazu bedarf es vieler Kümmerer vor Ort. Alle sich bietenden Chancen müssen konsequent genutzt werden.
Matthias Reinz
Seine Heimatstadt, so Reinz, sei immer bemüht die Bewohner durch gezielte Aktionen anzusprechen und das Gefühl der Verbundenheit untereinander zu stärken. Der Städtebauförderung sei er dankbar für jeden ausgezahlten Euro, auch wenn es für die Stadt momentan schwierig sei einen Eigenanteil aufzubringen. Die Laufzeiten der Sanierungsmaßnahmen müssen weiter verlängert werden, um den Kommunen Planungssicherheit zu gewährleisten, denn ohne Förderungen werde auch der Erhalt der Strukturen immer schwieriger.
Staatssekretär Tobias Knoblich griff die Gedanken Reinz’ auf und forderte, intensiv über Kleinstädte und ihre Perspektiven nachzudenken. Bad Langensalza sei ein gutes Beispiel für den Charme, den Kleinstädte ausstrahlen können. Ob mit der gelungenen Innenstadt und dem verkehrsring herum oder Attraktionen wie der Rumpelburg, die Stadt mache von sich reden.
Wer Thüringen verstehen will muss durch seine Kleinstädte gehen.
Dr. Tobias Knoblich
Diese Orte seien prägend für Thüringen und wichtig und leider auch völlig unterschätzt. Zwei Drittel der Thüringer leben im ländlich geprägten Raum und es stünden grob Herausforderungen bevor. Leerstand in den Kommunen, der demographische und der Klimawandel müssen gemeistert und die Erreichbarkeit der kleine Städte verbessert werden. Das Motto der Veranstaltung Zusammen denken, gemeinsam handeln lobte der Regierungsvertreter ausdrücklich.
Teilnehmer der Transferveranstaltung in Bad Langensalza bei der Stadtführung auf dem Töpfermarkt (Foto: oas)
Nach diesen Grußworten ging es sofort in media res mit einem Kennenlernspiel a la Bingo zu stadtentwickelnden Themen, ehe in weiteren Gesprächen und Fachsimpeleien ein ausgedehnter Spaziergang durch die Kurstadt erfolgte, unter sachkundiger Führung der Chefin der Gästeführer Zunft, Mary Fischer.
Am Nachmittag folgten Podiumsdiskussionen und Vorträge zum Thema Kleinstädte im Wandel im KKZ. Alle Teilnehmer der Transferveranstaltung waren hellauf begeistert von unserer Stadt, schätzte der Stabstellenleiter Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung Bad Langensalzas, Gerrit Haase, nach dem Treffen ein. Einige kannten die Stadt noch gar nicht und wollen nun unbedingt wiederkommen.
Olaf Schulze








