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FSV Preußen Bad Langensalza optimistisch für die Zukunft

Erfreuliche Bilanz am Sponsorenabend

Freitag, 14. November 2025, 10:30 Uhr
Der traditionelle Sponsorenabend beim FSV Preußen führte gestern Abend wieder zu einem entspannten Zusammensein in gemütlicher Runde beim Preußen-Sponsor Toni Hyseni im Harth-Haus. Und es war eine gut besuchte Veranstaltung...

Sponsorenabend im Harth-haus: Gastgeber Toni Hyseni und Preußen-Präsident Benno Harbauer (Foto: oas) Sponsorenabend im Harth-haus: Gastgeber Toni Hyseni und Preußen-Präsident Benno Harbauer (Foto: oas)


Gekommen waren viele Vertreter der großen Sponsoren des Vereins, aber auch Verantwortliche aus Politik und Gesellschaft. Erstmals konnte Kurdirektorin Katja Rudolph die entspannte Atmosphäre kennenlernen, für die der Präsident des Fußballvereins, Benno Harbauer, mit lockerer Moderation und lobenden Worten für jeden einzelnen immer wieder zu sorgen weiß.

Außer seinen Dankesworten für die Anwesenden hatte er auch Zahlen im Gepäck, die verdeutlichen, weshalb der größte Sportverein der Stadt mit derzeit 433 Mitgliedern, von denen mehr als 200 im Kinder- und Nachwuchsbereich aktiv sind, unterstützende finanzielle Beiträge benötigt. Jährlich müssen etwa 150 neue Bälle angeschafft werden, 50 Busanmietungen gilt es zu bezahlen, 200 Trainingsanzüge und 32 Trikotsätze für die 16 aktiven Mannschaften sind vorzuhalten, Schiedsrichterkosten und ähnliches jedes Wochenende zu begleichen.

Inzwischen habe sich der Verein wieder ein gutes Image in der Stadt erarbeitet, schätzte Harbauer ein, der es in seiner Ägide geschafft hat, die Preußen-Mitgliederzahl nahezu zu verdoppeln. Aber auch die der Sponsoren. Und so verläßt sich der Verein momentan auf über 50 tatkräftige Firmen, die sich finanziell engagieren. Allein zwei der 15 Vorstandsmitglieder der Preußen sind ausschließlich für die Sponsorenpflege zuständig.

Als alle Nachwuchsteams, die Frauenmannschaft, die Alten Herren, die zweite und die dritte Männermannschaft (eine gut funktionierende Spielgemeinschaft mit Nägelstedt) vorgestellt waren, kam auch der Cheftrainer der ersten Mannschaft, des Flaggschiff des Vereins, zu Wort. Thomas Wirth ist seit sieben Jahren bei den Preußen erfolgreich aktiv und Präsident Harbauer wünschte sich gestern, dass er es wenigstens auf zehn Jahre bringen möge. Abgeneigt scheint der Jenaer Coach nicht zu sein, denn er ist von den sportlichen und logistischen Bedingungen im Verein ebenso angetan wie von der tollen Nachwuchsarbeit, die immer wieder Jungs aus den Juniorenbereichen in die Thüringenliga-Elf führt.

„Es ist schön zu sehen, wie die jungen Spieler in die erste Mannschaft drängen und mit wieviel Respekt und Achtung sich Preußen-Spieler aller Altersklassen gegenseitig begegnen und das Vereinswappen voller Stolz tragen.“
Thomas Wirth


In Thüringens höchster Spielklasse hat sich der FSV energisch festgebissen und auch den großen Umbruch vor einem reichlichen Jahr ordentlich gemeistert, wie der derzeitige sechste Tabellenplatz äußerst erfreulich zum Ausdruck bringt. Wirth sieht noch viel Potential bei seinen Spielern und Harbauer ist froh, dass er mit dem Trainer einen so guten Fachmann und Freund an seiner Seite weiß. „In zwei Jahren möchten wir unter den ersten fünf Teams der Tabelle stehen“, gibt Thomas Wirth die Ziele für die Zukunft aus. Voller Stolz zeigte Harbauer anhand des Mannschaftsfotos auf, wie viele Kicker des Verbandsligateams und damit bestplatzierten Vereins im gesamten Unstrut-Hainich-Kreis aus der Stadt bzw. der unmittelbaren Region stammen.

Wollen weiter zusammenarbeiten: Präsident und Cheftrainer im Gespräch (Foto: oas) Wollen weiter zusammenarbeiten: Präsident und Cheftrainer im Gespräch (Foto: oas)


Damit das weiterhin so bleibt veranstalten die Preußen beispielsweise jährlich ein preiswertes Sommerlager für die Nachwuchskicker und richten jedes Jahr das größte Fußballhallenturnier in weitem Umkreis aus. Auch dieses Jahr werden zwischen den Feiertagen am Jahresende wieder spannende Begegnungen auf dem Turnierzettel stehen und neben einer Ex-Bundesliga-Truppe um den Langensalzaer Marco Engelhardt werden auch ehemalige RWE-Größen und Ex-DDR-Oberliga- und Bundesligaspieler Norbert Nachtwey als Ehrengäste erwartet.

Selbst der Erzrivale aus Mühlhausen hat sein Kommen zum Salza-Cup 2025 zugesagt. Das neue Jahr steht dann ganz im Zeichen des 125-jährigen Gründungsjubiläums der Preußen, worüber später noch ausführlich zu sprechen sein wird.
Oaf Schulze


Autor: osch

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