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Sanierung der Regelschule Bad Tennstedt erfolgreich beendet

Sieben Millionen Euro für die Zukunft

Freitag, 27. Februar 2026, 13:30 Uhr
Mit den imposanten Klängen einer Trompete, gespielt vom Schüler Oskar Krapp aus der Klasse 6b, wurde gestern der Abschluss des Sanierungsprozesses der Staatlichen Regelschule „Novalis“ in Bad Tennstedt gefeiert. Die 240 Schüler haben eine intensive Zeit hinter sich, denn die Sanierung fand bei laufendem Betrieb statt...

v.li.n.re. Bauingeneurin Grit Weidenbach; Schulleiter Matthias Ziegler, Frau Sturm (Ingenieurbüro Boy & Partner) (Foto: Eva Maria Wiegand) v.li.n.re. Bauingeneurin Grit Weidenbach; Schulleiter Matthias Ziegler, Frau Sturm (Ingenieurbüro Boy & Partner) (Foto: Eva Maria Wiegand)


​Das im Jahr 1975 errichtete Gebäude war in einem katastrophalen Zustand. Lange Zeit wurde versucht, den Schulstandort durch Reparaturen aufrechtzuerhalten. Doch es war klar, eine Sanierung ist dringend nötig.

„Das Gebäude war eine Blamage, bei Elternbesuchen am Tag der "Offenen Tür" wurden Flecken übermalt“, erzählte der Schulleiter Matthias Ziegler. Es dauerte acht Jahre, bis die Sanierung vom damaligen Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker, genehmigt wurde.

2020 fing endlich die Sanierung an und dauerte von da an fünf Jahre. Die Entscheidung für eine Sanierung in einem Zug wurde getroffen, da dies die effektivste Variante war, um den Standort für die kommenden Jahrzehnte zu sichern und Folgekosten zu vermeiden.

Ehrenamtlicher Beigeordneter Jeremi Schmalz (Foto: Eva Maria Wiegand) Ehrenamtlicher Beigeordneter Jeremi Schmalz (Foto: Eva Maria Wiegand)


Landrat Thomas Ahke konnte der gestrigen Veranstaltung nicht beiwohnen, da er wichtige Termine in Berlin hatte. Vertreten wurde er von seinem ersten ehrenamtlichen Beigeordneten, Jeremi Schmalz. Besonders wichtig war es dem Landrat, das Erreichen moderner Standards im Bereich der Barrierefreiheit hervorzuheben.

​"Insgesamt flossen rund sieben Millionen Euro in das Schulsanierungsprojekt, wobei der Freistaat Thüringen 750.000 Euro übernahm und 130.000 Euro aus dem Digitalpakt stammen", erklärte Jeremi Schmalz.



Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Räume sind hell, bunt und attraktiv gestaltet. ​Technisch ist die Schule mit einer neuen Heizanlage, einem Fahrstuhl, technischen Tafeln, einer Fotovoltaikanlage und einem neuen Dämmschutz nun auf dem neuesten Stand. Trotz aller Moderne blieb ein Stück Identität gewahrt. Das Wandbild des Künstlers Peter Arlt wurde erhalten und erinnert an die Geschichte des Hauses.

"Auch vor der Schule wurde saniert und eine neue Straße gebaut, mit LED-Beleuchtung und einer guten Busanbindung", berichtete Bürgermeister Jens Weimann.



​Mit dem Abschluss der Innensanierung ist das Projekt jedoch noch nicht ganz am Ende, denn der Schulhof sieht noch ziemlich sanierungsbedürftig aus. Für das Schuljahr 2026/2027 ist geplant, auch den Schulhof neu zu gestalten. Wie Bürgermeister Jens Weimann betonte, stärkt diese Investition nicht nur die Schule, sondern auch das gesamte örtliche Leben in Bad Tennstedt.

Mit einem Rundgang durch das nagelneue Gebäude endete die Veranstaltung.
Praktikantin: Fiona Brügge/ Eva Maria Wiegand




Autor: emw

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