Ein Blick in die Statistik
Thüringer Wirtschaft hinkt hinterher
Samstag, 21. März 2026, 17:38 Uhr
Im Januar 2026 meldeten die Thüringer Industriebetriebe gegenüber dem Vormonat einen Anstieg der Aufträge und Umsätze. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verblieb die wirtschaftliche Lage dieser Betriebe jedoch im Vergleich zum Vorjahresmonat unter dem Niveau des Jahres 2025...
Besonders stark rückläufig waren die Auftragseingänge und Umsätze bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen. Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig*): +16,6 Prozent zum Vormonat; - 12,2 Prozent zum Vorjahresmonat
Die realen (preisbereinigten) Auftragseingänge der Thüringer Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten** stiegen im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat Dezember um 16,6 Prozent, blieben jedoch deutlich unter dem Wert des Vorjahresmonats (-12,2 Prozent). Nach endgültigen Monatsangaben trug in beiden Fällen die Inlandsnachfrage verstärkt zu diesem Ergebnis bei (+22,6 Prozent zum Vormonat, -17,4 Prozent zum Vorjahresmonat).
Dies zeigte sich entsprechend bei einigen Wirtschaftszweigen. So meldeten unter anderem die Betriebe des Maschinenbaus, der Pharma- und der Automobilindustrie zwar deutlich mehr Auftragseingänge zum Jahresbeginn im Vergleich zum Vormonat, blieben jedoch rückläufig im Vergleich zur Auftragslage im Januar 2025. Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen meldeten in beiden Vergleichszeiträumen eine deutlich schlechtere Auftragslage: -20,7 Prozent zum Vormonat und -46,9 Prozent zum Vorjahresmonat.
Bei der Unterscheidung der produzierten Güter nach Verwendungszweck verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresmonat die Gebrauchsgüter einen Zuwachs der
Auftragseingänge von 44,3 Prozent. Die Produzenten der anderen Gütergruppen registrierten geringere Auftragseingänge als im Januar 2025. Umsatz im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig*): +2,2 Prozent zum Vormonat; -12,1 Prozent zum Vorjahresmonat
Die realen (preisbereinigten) Umsätze der Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten stiegen nach endgültigen Angaben im Januar 2026 um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, blieben jedoch mit -12,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
Von den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen meldeten unter anderem die Betriebe zur Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-45,0 Prozent), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (-10,7 Prozent), Herstellung von Metallerzeugnissen (-10,6 Prozent), Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-10,3 Prozent), die Automobilindustrie (-7,2 Prozent) sowie die Nahrungs- und Futtermittelherstellung (-2,8 Prozent) niedrigere Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Maschinenbau konnte preisbereinigt ein leichtes Umsatzplus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Januar 2025 erzielen.
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
**Die zugrundeliegende monatliche Erhebung erfasst Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten. Betriebe von Unternehmen mit 20-49 (in ausgewählten Wirtschaftszweigen ab 10) Beschäftigten berichten einmal jährlich in der entsprechenden Jahreserhebung. Schwankungen in den Beschäftigtenzahlen führen somit zu Anpassungen der Berichtskreise der Erhebungen. Dies gilt es bei der Interpretation der veröffentlichten Erhebungsergebnisse, von anderen Vorjahresvergleichen, zu berücksichtigen. Im Januar 2026 waren 741 Betriebe berichtspflichtig (30 Betriebe weniger als im Vormonat).
Autor: redBesonders stark rückläufig waren die Auftragseingänge und Umsätze bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen. Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig*): +16,6 Prozent zum Vormonat; - 12,2 Prozent zum Vorjahresmonat
Die realen (preisbereinigten) Auftragseingänge der Thüringer Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten** stiegen im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat Dezember um 16,6 Prozent, blieben jedoch deutlich unter dem Wert des Vorjahresmonats (-12,2 Prozent). Nach endgültigen Monatsangaben trug in beiden Fällen die Inlandsnachfrage verstärkt zu diesem Ergebnis bei (+22,6 Prozent zum Vormonat, -17,4 Prozent zum Vorjahresmonat).
Dies zeigte sich entsprechend bei einigen Wirtschaftszweigen. So meldeten unter anderem die Betriebe des Maschinenbaus, der Pharma- und der Automobilindustrie zwar deutlich mehr Auftragseingänge zum Jahresbeginn im Vergleich zum Vormonat, blieben jedoch rückläufig im Vergleich zur Auftragslage im Januar 2025. Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen meldeten in beiden Vergleichszeiträumen eine deutlich schlechtere Auftragslage: -20,7 Prozent zum Vormonat und -46,9 Prozent zum Vorjahresmonat.
Bei der Unterscheidung der produzierten Güter nach Verwendungszweck verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresmonat die Gebrauchsgüter einen Zuwachs der
Auftragseingänge von 44,3 Prozent. Die Produzenten der anderen Gütergruppen registrierten geringere Auftragseingänge als im Januar 2025. Umsatz im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig*): +2,2 Prozent zum Vormonat; -12,1 Prozent zum Vorjahresmonat
Die realen (preisbereinigten) Umsätze der Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten stiegen nach endgültigen Angaben im Januar 2026 um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, blieben jedoch mit -12,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
Von den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen meldeten unter anderem die Betriebe zur Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-45,0 Prozent), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (-10,7 Prozent), Herstellung von Metallerzeugnissen (-10,6 Prozent), Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-10,3 Prozent), die Automobilindustrie (-7,2 Prozent) sowie die Nahrungs- und Futtermittelherstellung (-2,8 Prozent) niedrigere Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Maschinenbau konnte preisbereinigt ein leichtes Umsatzplus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Januar 2025 erzielen.
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
**Die zugrundeliegende monatliche Erhebung erfasst Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten. Betriebe von Unternehmen mit 20-49 (in ausgewählten Wirtschaftszweigen ab 10) Beschäftigten berichten einmal jährlich in der entsprechenden Jahreserhebung. Schwankungen in den Beschäftigtenzahlen führen somit zu Anpassungen der Berichtskreise der Erhebungen. Dies gilt es bei der Interpretation der veröffentlichten Erhebungsergebnisse, von anderen Vorjahresvergleichen, zu berücksichtigen. Im Januar 2026 waren 741 Betriebe berichtspflichtig (30 Betriebe weniger als im Vormonat).
