Ein Blick in die Statistik
In Thüringen wurde wieder weniger gearbeitet
Donnerstag, 26. März 2026, 10:18 Uhr
Im Jahr 2025 wurden von allen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Thüringen 1,4 Milliarden Arbeitsstunden erbracht. Das Arbeitsvolumen ging damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent zurück, teilt das Thüringer Landesamt für Statistik auf Basis erster Berechnungen mit...
Je erwerbstätige Person wurde hingegen im gleichen Zeitraum ein Anstieg um 0,2 Prozent auf durchschnittlich 1 363 Stunden verzeichnet. Durch die gleichzeitig deutliche Abnahme der Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 Prozent führte die Zunahme der Pro-Kopf-Arbeitszeit allerdings nicht zu einem Anstieg des Arbeitsvolumens. Auch deutschlandweit fiel das Arbeitsvolumen geringer aus als im Vorjahr (-0,2 Prozent). Die Spannbreite der Veränderungsraten auf Ebene der Bundesländer variierte von +0,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen bis -1,4 Prozent in Sachsen-Anhalt.
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder ergaben, lag das Arbeitsvolumen in Thüringen 2025 bei insgesamt rund 1,4 Milliarden Stunden. Das waren 0,9 Prozent bzw. 12 Millionen Stunden weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm damit das 4. Jahr in Folge ab.
Vor allem Rückgänge im Bereich Verarbeitendes Gewerbe (-3,1 Prozent bzw. -9 Millionen Stunden) und im Bereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen (-2,5 Prozent bzw. -5 Millionen Stunden) trugen zur aktuellen negativen Entwicklung bei. Lediglich im Bereiche. Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit führte eine Zunahme der Erwerbstätigen (+0,8 Prozent) in Verbindung mit einem Zuwachs der geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätige Person (+0,8 Prozent) zu einem Arbeitsvolumen, das 1,6 Prozent bzw. rund 8 Millionen Stunden über dem Vorjahreswert lag.
Mit 1 507 Stunden wurden die meisten Arbeitsstunden je erwerbstätige Person 2025 in Thüringen erneut im Baugewerbe erbracht. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich in diesem Bereich gleichzeitig der stärkste Rückgang der Arbeitszeit pro Kopf um 1,2 Prozent bzw. 18 Stunden. Die niedrigste Pro-Kopf-Arbeitszeit wies 2025 mit 1 304 Stunden der Bereich Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation auf. Die Zahl der Arbeitsstunden je erwerbstätige Person fiel hier um 0,6 Prozent bzw. 8 Stunden unter das Vorjahresniveau. Ursächlich für die Unterschiede in den Wirtschaftsbereichen sind in erster Linie die Anteile der verschiedenen Beschäftigungsformen (Vollzeit, Teilzeit, marginale Beschäftigung), aber auch der Umfang von Mehr- oder Kurzarbeit sowie krankheits-
bedingten Abwesenheiten.
Das Arbeitsvolumen umfasst die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen am jeweiligen Arbeitsort, die als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer oder als Selbstständige bzw. als mithelfende Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben. Hierzu zählen auch die geleisteten Arbeitsstunden von Personen mit mehreren gleichzeitigen Beschäftigungsverhältnissen. Nicht zum Arbeitsvolumen gehören hingegen die bezahlten, aber nicht geleisteten Arbeitsstunden, beispielsweise Jahresurlaub, Elternzeit, Feiertage, Kurzarbeit oder krankheitsbedingte Abwesenheit.
Autor: redJe erwerbstätige Person wurde hingegen im gleichen Zeitraum ein Anstieg um 0,2 Prozent auf durchschnittlich 1 363 Stunden verzeichnet. Durch die gleichzeitig deutliche Abnahme der Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 Prozent führte die Zunahme der Pro-Kopf-Arbeitszeit allerdings nicht zu einem Anstieg des Arbeitsvolumens. Auch deutschlandweit fiel das Arbeitsvolumen geringer aus als im Vorjahr (-0,2 Prozent). Die Spannbreite der Veränderungsraten auf Ebene der Bundesländer variierte von +0,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen bis -1,4 Prozent in Sachsen-Anhalt.
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung der Länder ergaben, lag das Arbeitsvolumen in Thüringen 2025 bei insgesamt rund 1,4 Milliarden Stunden. Das waren 0,9 Prozent bzw. 12 Millionen Stunden weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm damit das 4. Jahr in Folge ab.
Vor allem Rückgänge im Bereich Verarbeitendes Gewerbe (-3,1 Prozent bzw. -9 Millionen Stunden) und im Bereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen (-2,5 Prozent bzw. -5 Millionen Stunden) trugen zur aktuellen negativen Entwicklung bei. Lediglich im Bereiche. Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit führte eine Zunahme der Erwerbstätigen (+0,8 Prozent) in Verbindung mit einem Zuwachs der geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätige Person (+0,8 Prozent) zu einem Arbeitsvolumen, das 1,6 Prozent bzw. rund 8 Millionen Stunden über dem Vorjahreswert lag.
Mit 1 507 Stunden wurden die meisten Arbeitsstunden je erwerbstätige Person 2025 in Thüringen erneut im Baugewerbe erbracht. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich in diesem Bereich gleichzeitig der stärkste Rückgang der Arbeitszeit pro Kopf um 1,2 Prozent bzw. 18 Stunden. Die niedrigste Pro-Kopf-Arbeitszeit wies 2025 mit 1 304 Stunden der Bereich Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation auf. Die Zahl der Arbeitsstunden je erwerbstätige Person fiel hier um 0,6 Prozent bzw. 8 Stunden unter das Vorjahresniveau. Ursächlich für die Unterschiede in den Wirtschaftsbereichen sind in erster Linie die Anteile der verschiedenen Beschäftigungsformen (Vollzeit, Teilzeit, marginale Beschäftigung), aber auch der Umfang von Mehr- oder Kurzarbeit sowie krankheits-
bedingten Abwesenheiten.
Das Arbeitsvolumen umfasst die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen am jeweiligen Arbeitsort, die als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer oder als Selbstständige bzw. als mithelfende Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben. Hierzu zählen auch die geleisteten Arbeitsstunden von Personen mit mehreren gleichzeitigen Beschäftigungsverhältnissen. Nicht zum Arbeitsvolumen gehören hingegen die bezahlten, aber nicht geleisteten Arbeitsstunden, beispielsweise Jahresurlaub, Elternzeit, Feiertage, Kurzarbeit oder krankheitsbedingte Abwesenheit.
