Ein Blick in die Statistik
Thüringer Industrie findet mehr Absatz im Inland
Freitag, 17. April 2026, 10:17 Uhr
Im Februar 2026 meldeten die Thüringer Industriebetriebe gegenüber dem Vormonat einen Anstieg der Inlandsaufträge und der Umsätze. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verblieb die wirtschaftliche Lage dieser Betriebe jedoch unter dem Niveau des Vorjahresmonats...
Die realen (preisbereinigten) Auftragseingänge der Thüringer Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten2) beliefen sich im Februar 2026 auf ähnlichem Niveau wie im Vormonat (+0,1 Prozent), wobei die gestiegene Inlandsnachfrage (+5,4 Prozent) die schwächere Auslandsnachfrage (-7,5 Prozent) ausgleichen konnte. Jedoch verblieben diese weiterhin unter dem Wert des Vorjahresmonats (-2,6 Prozent).
In den Wirtschaftszweigen meldeten unter anderem die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (+87,3 Prozent) und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+12,4 Prozent) höhere Auftragseingänge als im Vormonat, wobei das Vorjahresniveau nicht erreicht werden konnte. Die Betriebe des Maschinenbaus (-38,0 Prozent) und zur Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,2 Prozent) verzeichneten niedrigere Auftragseingänge als im Vormonat, lagen jedoch über dem Wert des Vorjahresmonats (+12,6 Prozent und +11,8 Prozent respektive).
Die realen (preisbereinigten) Umsätze der Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe stiegen nach endgültigen Angaben im Februar 2026 um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat, lagen jedoch mit -6,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
Zur positiven Veränderung im Vergleich zum Vormonat trugen von den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen vor allem die Betriebe zur Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+80,1 Prozent), Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+13,5 Prozent), Herstellung von Metallerzeugnissen (+7,1 Prozent) und Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+6,3 Prozent) bei. Die Betriebe des Maschinenbaus (-7,4 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (-15,9 Prozent) meldeten im Februar 2026 niedrigere Umsätze als im Januar 2026.
Das Niveau des Vorjahres konnten von den umsatzstärksten Branchen lediglich die Betriebe der Nahrungs- und Futtermittelherstellung (+0,5 Prozent) und die Betriebe der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+6,3 Prozent) erreichen bzw. übertreffen.
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
Autor: redDie realen (preisbereinigten) Auftragseingänge der Thüringer Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten2) beliefen sich im Februar 2026 auf ähnlichem Niveau wie im Vormonat (+0,1 Prozent), wobei die gestiegene Inlandsnachfrage (+5,4 Prozent) die schwächere Auslandsnachfrage (-7,5 Prozent) ausgleichen konnte. Jedoch verblieben diese weiterhin unter dem Wert des Vorjahresmonats (-2,6 Prozent).
In den Wirtschaftszweigen meldeten unter anderem die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (+87,3 Prozent) und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+12,4 Prozent) höhere Auftragseingänge als im Vormonat, wobei das Vorjahresniveau nicht erreicht werden konnte. Die Betriebe des Maschinenbaus (-38,0 Prozent) und zur Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,2 Prozent) verzeichneten niedrigere Auftragseingänge als im Vormonat, lagen jedoch über dem Wert des Vorjahresmonats (+12,6 Prozent und +11,8 Prozent respektive).
Die realen (preisbereinigten) Umsätze der Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe stiegen nach endgültigen Angaben im Februar 2026 um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat, lagen jedoch mit -6,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
Zur positiven Veränderung im Vergleich zum Vormonat trugen von den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen vor allem die Betriebe zur Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+80,1 Prozent), Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+13,5 Prozent), Herstellung von Metallerzeugnissen (+7,1 Prozent) und Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+6,3 Prozent) bei. Die Betriebe des Maschinenbaus (-7,4 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (-15,9 Prozent) meldeten im Februar 2026 niedrigere Umsätze als im Januar 2026.
Das Niveau des Vorjahres konnten von den umsatzstärksten Branchen lediglich die Betriebe der Nahrungs- und Futtermittelherstellung (+0,5 Prozent) und die Betriebe der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+6,3 Prozent) erreichen bzw. übertreffen.
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
