FSV Preußen unterliegt dem 1. FC Eichsfeld
Spielerisch unterlegen, kämpferisch dagegen gehalten
Montag, 20. April 2026, 18:46 Uhr
FSV Preußen Bad Langensalza - 1. FC Eichsfeld 0:3 (0:1)
Die Euphorie der beiden Zu-Null-Auswärtssiege war bei den Preußen spätestens am Morgen des Spieltages verflogen. Zu diesem Zeitpunkt flatterten Trainer Thomas Wirth die Absagen von Antreiber Luiz Miguel Schack und Darius Linz auf das Handy, beide verletzten sich im Abschlusstraining…
Allerdings war hier schon klar, dass es mit Schleip, Engel, Dolzer, Kvietok, Harnisch, Fernschild, Gulov und Biniok insgesamt zehn Jungs aus dem Kader nicht auf den Spielberichtsbogen schaffen würden.Die Mannschaft stellte sich demzufolge von selbst auf und Altmeister Martin Fiß wurde aufgrund der ausgedünnten Offensive wieder einmal reaktiviert. Aber des Trainers Devise lautete Meckern gilt nicht und handeln war gefragt. Die Preußen ließen die Gäste anfänglich kommen, blieben defensiv stabil und wollten keine Fehler machen. Rippel testete sich erstmals ans Preußen-Tor heran, da war schon eine Viertelstunde rum. Röseners Flanke nahm Fiß per Kopf, allerdings neben den Kasten. Auch dessen Abschluss per Fuß wurde eine Beute von Wohlfeld. Der erste und einzige Defensivfehler im ersten Abschnitt wurde dann prompt von Fischer bestraft. In der 35. Spielminute kam ein langer Ball an die Sechzehnerkante, Patzer verließ die Linie und wurde eiskalt überlupft. Bis zur Halbzeit blieben die Gäste das bessere Team, Preußen hielt mit viel Einsatz dagegen.
Die beste Phase der Preußen folgte gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts. Weißenborn hatte dreimal den Ausgleich auf dem Fuß oder Kopf, doch Wohlfeld bekam insbesondere beim Kopfball gerade so noch die Fingerspitzen an den Ball. Und so kam es wie es im Fußball so häufig kommt, wenn vorne keine Tore erzielt werden, schießt sie der Gegner. Als in einer Szene Rösener an der Seitenlinie behandelt wurde, war die Unordnung unverkennbar, die Eichsfelder kombinierten schnell und Czosnyka am Sechzehner schiebt ein zum 0:2.
Nun stellte Thomas Wirth seinen Runmpfkader um, er brachte Johannes und Seifert, aber die Chancen blieben rar. Sachs machte den Deckel drauf, umkurvte Patzer und schob ein. Fazit des Preuße-Präsidenten Benno Harbauer nach dem Spiel: Keiner hat sich hängen lassen, aber die spielerischen Mittel waren ob der Ausfälle begrenzt. Auch schön mit anzusehen, dass Henri Schirrmeister mit seinen 19 Jahren sein Debüt im Thüringenliga-Team gab. Niederlagen plant man nie ein, aber diese war gegen eine Spitzenmannschaft irgendwie nachvollziehbar.
Nun geht es als nächstes nach Gera zur Wismut, dort soll wieder das erfolgreiche Auswärtsgesicht gezeigt werden.
Tore: 0:1 Fischer (35.), 0:2 Czosnyka (54.), 0:3 Sachs (73.)
Zuschauer: 287
FSV Preußen: Patzer - Rösener (79. Bosch), Noak, Meißner (66. Johannes), Harbauer, Aliyev (71. Seifert), Jordan, Pawlak, Dietrich, Weißenborn (81. Schirrmeister), Fiß
Autor: redDie Euphorie der beiden Zu-Null-Auswärtssiege war bei den Preußen spätestens am Morgen des Spieltages verflogen. Zu diesem Zeitpunkt flatterten Trainer Thomas Wirth die Absagen von Antreiber Luiz Miguel Schack und Darius Linz auf das Handy, beide verletzten sich im Abschlusstraining…
Allerdings war hier schon klar, dass es mit Schleip, Engel, Dolzer, Kvietok, Harnisch, Fernschild, Gulov und Biniok insgesamt zehn Jungs aus dem Kader nicht auf den Spielberichtsbogen schaffen würden.Die Mannschaft stellte sich demzufolge von selbst auf und Altmeister Martin Fiß wurde aufgrund der ausgedünnten Offensive wieder einmal reaktiviert. Aber des Trainers Devise lautete Meckern gilt nicht und handeln war gefragt. Die Preußen ließen die Gäste anfänglich kommen, blieben defensiv stabil und wollten keine Fehler machen. Rippel testete sich erstmals ans Preußen-Tor heran, da war schon eine Viertelstunde rum. Röseners Flanke nahm Fiß per Kopf, allerdings neben den Kasten. Auch dessen Abschluss per Fuß wurde eine Beute von Wohlfeld. Der erste und einzige Defensivfehler im ersten Abschnitt wurde dann prompt von Fischer bestraft. In der 35. Spielminute kam ein langer Ball an die Sechzehnerkante, Patzer verließ die Linie und wurde eiskalt überlupft. Bis zur Halbzeit blieben die Gäste das bessere Team, Preußen hielt mit viel Einsatz dagegen.
Die beste Phase der Preußen folgte gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts. Weißenborn hatte dreimal den Ausgleich auf dem Fuß oder Kopf, doch Wohlfeld bekam insbesondere beim Kopfball gerade so noch die Fingerspitzen an den Ball. Und so kam es wie es im Fußball so häufig kommt, wenn vorne keine Tore erzielt werden, schießt sie der Gegner. Als in einer Szene Rösener an der Seitenlinie behandelt wurde, war die Unordnung unverkennbar, die Eichsfelder kombinierten schnell und Czosnyka am Sechzehner schiebt ein zum 0:2.
Nun stellte Thomas Wirth seinen Runmpfkader um, er brachte Johannes und Seifert, aber die Chancen blieben rar. Sachs machte den Deckel drauf, umkurvte Patzer und schob ein. Fazit des Preuße-Präsidenten Benno Harbauer nach dem Spiel: Keiner hat sich hängen lassen, aber die spielerischen Mittel waren ob der Ausfälle begrenzt. Auch schön mit anzusehen, dass Henri Schirrmeister mit seinen 19 Jahren sein Debüt im Thüringenliga-Team gab. Niederlagen plant man nie ein, aber diese war gegen eine Spitzenmannschaft irgendwie nachvollziehbar.
Nun geht es als nächstes nach Gera zur Wismut, dort soll wieder das erfolgreiche Auswärtsgesicht gezeigt werden.
Tore: 0:1 Fischer (35.), 0:2 Czosnyka (54.), 0:3 Sachs (73.)
Zuschauer: 287
FSV Preußen: Patzer - Rösener (79. Bosch), Noak, Meißner (66. Johannes), Harbauer, Aliyev (71. Seifert), Jordan, Pawlak, Dietrich, Weißenborn (81. Schirrmeister), Fiß

