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Nutzerversammlung im OKN

Montag, 17. Januar 2011, 13:19 Uhr
Im Dezember wurde dem Trägerverein „Offener Kanal Nordhausen e.V.“ für zwei weitere Jahre die Lizenz zum Senden auf der altbewährten Frequenz erteilt. Nun setzen sich die Radiomacher zusammen und beraten, wie es weitergehen soll am A.-Bebel-Platz.

Weil auch die Thüringer Bürgermedien im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Medien in einem Umbruch sind, war es diese Mal keine Selbstverständlichkeit, die Lizenz erneut zu erhalten. Nun gehen Vereinsmitglieder, Radiomacher und die Mitarbeiter im Sender daran, die erweiterten Vorgaben mit Leben zu erfüllen. Im Begleitschreiben zur Lizenzverlängerung hieß es dazu:

„Der Ausschuss (für Bürgermedien in der Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt) bewertete die Entwicklung des Offenen Kanals in Nordhausen positiv und sah diese als gute Grundlage zur Weiterentwicklung im neuen Übertragungszeitraum. Wegen der derzeitigen Entwicklung innerhalb der Bürgermedienlandschaft sprach sich der Ausschuss für eine zweijährige Verlängerung entsprechend der OK-Satzung aus. Dies geschah unter der Maßgabe, dass der Trägerverein die zukünftige Arbeit in folgenden Punkten sieht: Partizipation der Bürger, Artikulation von Minderheiten, lokalpublizistische Ergänzung und Bereicherung der Meinungsvielfalt, Medienkompetenzvermittlung, Vernetzung mit Bürgersendern innerhalb und außerhalb Thüringens, Vernetzung mit gesellschaftsrelevanten Institutionen und Akteuren in der Region sowie anteilige OK-Finanzierung durch Drittmittel.“

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OKN-Bühne am Theater beim letzten Rolandsfest - Wiederholung in diesem Jahr geplant

Vereinsvorstand und Mitarbeiter des Senders sehen sich bei all den geforderten Punkten auf einem guten Weg. „Viele der angesprochenen Arbeitsfelder belegen wir schon seit Jahren und sind mit unserer täglichen Nachrichtensendung ein Vorreiter in punkto lokaler Ergänzungsfunktion gewesen“, sagt der Leiter des OKN Olaf Schulze. „Aber es gibt keinen Grund sich auf dem Erreichten auszuruhen. Wir spüren hier in der Stadt und der ganzen Region eine wachsende Aufmerksamkeit für unseren Bürgersender und wollen möglichst vielen Ansprüchen gerecht werden.“

Im vergangenen Jahr präsentierte sich der Sender bspw. sehr erfolgreich auf dem Rolandsfest. Ausbaufähige Reserven sehen die Verantwortlichen vor allem auf dem Gebiet der Medienpädagogik. Aber auch die Zusammenarbeit mit der FH soll intensiviert werden und die schon lange gewünschte Seniorenredaktion 2011 endlich Gestalt annehmen. Über all das und vieles mehr werden der Vorstand des OKN e.V. und die Mitarbeiter im Sender alle interessierten Radiomacher zur Nutzerversammlung am Montag, 7. Februar um 19 Uhr in den Räumen am A.-Bebel-Platz 6 informieren. Vereinsvorsitzender Dr. Klaus Zeh und OK-Leiter Schulze wollen über neue Möglichkeiten und veränderte Aufgaben des Senders mit ihren treuen Radiomachern diskutieren. Momentan läuft eine Befragung unter den Nutzern, welche technischen Neuanschaffungen sie sich wünschen. Denn mit der Lizenzverlängerung wird von der TLM immer auch ein größerer Zuschuss im fünfstelligen Bereich für technische Neuanschaffungen bereitgestellt.
Autor: nnz

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