Di, 15:09 Uhr
30.06.2015
Jeder dritte Beschäftigte im Kreis pendelt zur Arbeit
Jeder dritte Beschäftigte, der im Unstrut-Hainich-Kreis wohnt, geht außerhalb des Kreises seiner beruflichen Tätigkeit nach. So verlassen 13.938 Personen jeden Tag das Kreisgebiet, um an die Arbeit zu gelangen. Dies geht aus der aktuellen Pendlerstatistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Insgesamt wohnen im Landkreis 40.610 Menschen, die einer sv-pflichtigen Beschäftigung nachgehen.
Im Gegenzug pendeln 7.726 Menschen in den Landkreis ein, um hier zu arbeiten. Insgesamt stehen im Unstrut-Hainich-Kreis 34.647 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung. Damit ist jeder fünfte Arbeitsplatz im Unstrut-Hainich-Kreis mit einem Einpendler besetzt.
Die Pendlerzahlen zeigen, dass die Menschen im Kreis flexibel und mobil sind. Der Unstrut-Hainich-Kreis ist durch eine kleinteilige Wirtschaftsstruktur geprägt. Angrenzende Regionen bieten größere Beschäftigungschancen, welche auch genutzt werden. Dennoch bleiben die Menschen der Region verbunden und nehmen lieber tägliche Fahrzeiten in Kauf, als den Wohnort zu wechseln. Gleichzeitig bietet der Kreis auch zahlreichen Menschen aus anderen Regionen Beschäftigungsmöglichkeiten, stellte Ivo Dauksch, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Gotha, fest.
Die meisten der 13.938 Auspendler arbeiten in Erfurt (2.382 Personen), im Eichsfeld (2.278 Personen), im Landkreis Gotha (1.550 Personen), in Eisenach (1.137 Personen) und im Wartburgkreis (793 Personen).
Im Gegenzug ist jeder fünfte Arbeitsplatz im Unstrut-Hainich-Kreis durch einen Einpendler besetzt. Die meisten Einpendler kommen aus angrenzenden Regionen. An erster Stelle steht dabei das Eichsfeld mit 1.396 Personen, gefolgt vom Landkreis Gotha (1.227 Personen), dem Kyffhäuserkreis (1.080 Personen), der Stadt Erfurt (665 Personen) und dem Wartburgkreis (613 Personen). Täglich fahren 7.726 Menschen in den Unstrut-Hainich-Kreis, um einer Beschäftigung nachzugehen.
Die Pendlerströme zeigen, wie eng die wirtschaftliche Verflechtung der Region Mittel- und Westthüringen ist. So bewegen sich rund 21.500 Menschen aus bzw. in den Unstrut-Hainich-Kreis, um ihren Beruf auszuüben. Dass mehr Menschen den Landkreis verlassen als einpendeln, liegt an den wirtschaftlichen Ballungsräumen der angrenzenden Kreise und kreisfreien Städte, sagte Ivo Dauksch.
Quelle: Pendlerstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand: 30.06.2014
Autor: redIm Gegenzug pendeln 7.726 Menschen in den Landkreis ein, um hier zu arbeiten. Insgesamt stehen im Unstrut-Hainich-Kreis 34.647 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung. Damit ist jeder fünfte Arbeitsplatz im Unstrut-Hainich-Kreis mit einem Einpendler besetzt.
Die Pendlerzahlen zeigen, dass die Menschen im Kreis flexibel und mobil sind. Der Unstrut-Hainich-Kreis ist durch eine kleinteilige Wirtschaftsstruktur geprägt. Angrenzende Regionen bieten größere Beschäftigungschancen, welche auch genutzt werden. Dennoch bleiben die Menschen der Region verbunden und nehmen lieber tägliche Fahrzeiten in Kauf, als den Wohnort zu wechseln. Gleichzeitig bietet der Kreis auch zahlreichen Menschen aus anderen Regionen Beschäftigungsmöglichkeiten, stellte Ivo Dauksch, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Gotha, fest.
Die meisten der 13.938 Auspendler arbeiten in Erfurt (2.382 Personen), im Eichsfeld (2.278 Personen), im Landkreis Gotha (1.550 Personen), in Eisenach (1.137 Personen) und im Wartburgkreis (793 Personen).
Im Gegenzug ist jeder fünfte Arbeitsplatz im Unstrut-Hainich-Kreis durch einen Einpendler besetzt. Die meisten Einpendler kommen aus angrenzenden Regionen. An erster Stelle steht dabei das Eichsfeld mit 1.396 Personen, gefolgt vom Landkreis Gotha (1.227 Personen), dem Kyffhäuserkreis (1.080 Personen), der Stadt Erfurt (665 Personen) und dem Wartburgkreis (613 Personen). Täglich fahren 7.726 Menschen in den Unstrut-Hainich-Kreis, um einer Beschäftigung nachzugehen.
Die Pendlerströme zeigen, wie eng die wirtschaftliche Verflechtung der Region Mittel- und Westthüringen ist. So bewegen sich rund 21.500 Menschen aus bzw. in den Unstrut-Hainich-Kreis, um ihren Beruf auszuüben. Dass mehr Menschen den Landkreis verlassen als einpendeln, liegt an den wirtschaftlichen Ballungsräumen der angrenzenden Kreise und kreisfreien Städte, sagte Ivo Dauksch.
Quelle: Pendlerstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand: 30.06.2014