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Mo, 13:18 Uhr
06.07.2015

Fernweh und Heimweh als Inspirationsquelle

Eine Jubiläumsschau im Kulturhistorischen Museum Mühlhausen zum 65. Geburtstag des Künstlers Ralf Klement wird am kommenden Donnerstag eröffnet...

Sonnenschirm und Koffer. Ralf Klement, 2014  (Foto: © und Foto: Ralf Klement  ) Sonnenschirm und Koffer. Ralf Klement, 2014 (Foto: © und Foto: Ralf Klement ) Die Sonne lässt uns dahinschmelzen, wir träumen uns an andere Orte. Fernweh, Heimweh und Reisen sind eine starke Inspirationsquelle.
Der international erfolgreich agierende Künstler Ralf Klement aus Hüpstedt bei Mühlhausen verarbeitet seine damit verbundenen Sinneseindrücke und Erfahrungen seit vielen Jahren in seinen Werken.

Am Donnerstag, dem 9. Juli, eröffnen die Mühlhäuser Museen aus Anlass seines 65. Geburtstages um 19.30 Uhr eine Jubiläumsschau im Kulturhistorischen Museum.

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Ergänzt durch Arbeiten verschiedener Freunde und Weggefährten zeigt die Ausstellung eine Quintessenz des bisherigen Schaffens Ralf Klements. Stets offen für die unterschiedlichsten Genres, gilt sein schöpferisches Interesse in jüngerer Zeit neben der Malerei vor allem der von ihm teilweise ins Monumentale gesteigerten Holzskulptur. Mit Kettensäge und Farbe erschafft er Großplastiken, mit verschiedensten Materialien gestaltet er seine Gemälde.

Sein abwechslungsreiches Œuvre reflektiert dabei das Wechselspiel zwischen dem Eskapismus, aus dem heimatlichen Atelier auszubrechen, und dem nach einiger Zeit spürbaren Drang, doch wieder nach Hause zurückzukehren. Seine Kofferbilder und -skulpturen repräsentieren sinnbildhaft aufgeladene Werke, die nicht nur die Unstetigkeit des Menschen und sein Bestreben, die Welt zu erkunden, symbolisch abbilden wollen. Sie sind zugleich hintergründig-ironische Chiffren für unsere Gesellschaft, in der das Reisen zum Geschäft geworden ist.

Verschiedenste Werke 16 weiterer befreundeter, international tätiger Künstler aus der ganzen Welt begleiten die Schau. Darunter befinden sich eine charakteristische Assemblage Raffaella Formentis, eine Skulptur des Japaners Norio Takaoka, ein Gemälde der heute in Italien lebenden Chen Li sowie Keramikobjekte der Künstler Daniel Cavey (USA) und Angelica Tulimiero (Italien).
A. Weisbrich
Autor: red

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