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Do, 12:01 Uhr
09.07.2015

Zertifikate für Kita-Leiterinnen

14 Absolventinnen des Lehrganges „Führungswerkstatt für Leitungskräfte in Kindertagesstätten“ erhielten jetzt ihre Zertifikate als Nachweis ihrer erfolgreichen Kursteilnahme auf dem Gelände der Gemanensiedlung „Opfermoor“ am Mittelpunkt Deutschlands. Eineinhalb Jahr lang trafen sich die Leiterinnen oder stellvertretenden Leiterinnen regionaler Kitas einmal pro Monat zur Weiterbildung in Niederdorla. Im Dorfgemeinschaftshaus kamen sie zum gemeinsamen Lernen und Erfahrungsaustausch zusammen.

Gruppenbild der Kursteilnehmerinnen mit Landrat Harald Zanker nach der Zertifikatsübergabe. (Foto: Foto: Landratsamt) Gruppenbild der Kursteilnehmerinnen mit Landrat Harald Zanker nach der Zertifikatsübergabe. (Foto: Foto: Landratsamt)
Ziel der Veranstaltungsreihe war es, die Teilnehmerinnen auf die veränderten Rahmenbedingungen und die gestiegenen Anforderungen in Bezug auf Ihre Leitungsfunktion einzustimmen.

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Der Kurs und das daraus erworbene Wissen sollen bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben im Kita-Bereich helfen. Denn diese verändern sich stetig und es gilt, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und sich den aktuellen Gegebenheiten anzupassen, erläuterte Kursleiterin Anke Mahlau vom „i.b.s. human resources“. Die Weiterbildung wurde von den Kita-Fachberaterinnen des Fachdienstes Familie und Jugend des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis organisiert, da zahlreiche Einrichtungen den Wunsch einer diesbezüglichen Qualifikationsmöglichkeit geäußert hatten.

„Der wachsende Fachkräftemangel, Kostensparmodelle, zunehmende Anforderungen an die Kita bei gleichbleibenden oder schrumpfenden Ressourcen sowie steigende Ansprüche des Trägers, der Eltern und der Elternbeiräte benötigen zukunftsorientierte Lösungen. Diesen Spagat zu meistern, ist nicht immer leicht. Meist muss ein Mittelweg oder Kompromiss gefunden werden und dass, ohne die Qualitätsansprüche für die Betreuung des Nachwuchses aus den Augen zu verlieren“, so Landrat Harald Zanker bei der Zertifikatsübergabe.

Denn die Kita-Landschaft unserer Region wird sich in den kommenden Jahren rasant verändern. Der demografische Wandel und geburtenschwache Jahrgänge haben auch hier ihre Spuren hinterlassen. Zeitgleich steigen die Ansprüche an die Betreuung der Kinder, Frühförderung und Vorschulprogramme gewinnen zunehmend an Relevanz. All diesen Herausforderungen gilt es, sich zu stellen und sie bestmöglich umzusetzen. Kindergärten kommt eine besondere Bedeutung zu, nicht nur in Sachen Frühbildung, sondern auch als Schnittstelle zwischen Elternhaus und pädagogischer Einrichtung.

Autor: red

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