Mo, 16:47 Uhr
05.09.2016
Zuwendungsbescheide für Wehren in Struth und Diedorf
Zwei Dörfer erhalten neue Löschfahrzeuge
Um künftig noch besser für den Einsatzfall gerüstet zu sein, wird Thüringens Minister für Inneres und Kommunales, Dr. Holger Poppenhäger, morgen im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis je einen Zuwendungsbescheid über 63.000 Euro für die Freiwillige Feuerwehr Struth und die Freiwillige Feuerwehr Diedorf zur Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs übergeben....
Die geplanten Gesamtkosten des Tanklöschfahrzeuges 3000 für die Freiwillige Feuerwehr des Ortsteils Struth der Gemeinde Rodeberg betragen etwa 250.500 Euro, den Löwenanteil der Beschaffung trägt die Einheitsgemeinde Rodeberg mit 162.500 Euro. Der Landkreis beteiligt sich mit einem Zuschuss von 25.000 Euro. Mit dem Fahrzeug wird der über 40 Jahre alte TLF 16/24 abgelöst.
Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr des Ortsteils Diedorf der Landgemeinde Südeichsfeld hat der TLF 16/25, Baujahr 1969, ausgedient. Die Beschaffung des neuen Tanklöschfahrzeugs 3000 fördert der Freistaat mit 63.000 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde Südeichsfeld beträgt 203.069 Euro. Der Unstrut-Hainich-Kreis beteiligt sich mit 29.563 Euro.
Die Tanklöschfahrzeuge besitzen einen Löschwasserbehälter mit einem Mindestfassungsvermögen von 3.000 Litern bei einer Gesamtmasse von bis zu 14.000 Kilogramm. Damit dienen sie vorrangig der Bereitstellung einer größeren Wassermenge wie auch dem Nachschub von Löschwasser, insbesondere in wasserarmen Gebieten und außerhalb befestigter Straßen.
Die insgesamt 42 örtlichen Freiwilligen Feuerwehren des Unstrut Hainich-Kreises verfügen über 86 nicht ständig besetzte Feuerwehrhäuser und eine ständig besetzte Feuerwache in Mühlhausen in denen 178 Feuerwehreinsatzfahrzeuge einschließlich der 46 Feuerwehranhängefahrzeuge und 7 Feuerwehr-Boote untergebracht sind. Im Jahr 2015 wurden die Wehren zu 2.618 Einsätzen alarmiert, davon waren 190 Brandeinsätze, 1.583 Hilfeleistungseinsätze, 565 Tierrettungs-/Insekteneinsätze und 280 Fehleinsätze.
Von 1991 bis 2015 förderte der Freistaat die Thüringer Feuerwehren mit mehr als 231 Millionen Euro. Das sind unter anderem 762 Feuerwehrhäuser und 1822 Feuerwehrfahrzeuge. Die Feuerwehren im Unstrut-Hainich-Kreis erhielten davon im selben Zeitraum Gesamtzuwendungen in Höhe von 10,8 Millionen Euro.
Autor: enDie geplanten Gesamtkosten des Tanklöschfahrzeuges 3000 für die Freiwillige Feuerwehr des Ortsteils Struth der Gemeinde Rodeberg betragen etwa 250.500 Euro, den Löwenanteil der Beschaffung trägt die Einheitsgemeinde Rodeberg mit 162.500 Euro. Der Landkreis beteiligt sich mit einem Zuschuss von 25.000 Euro. Mit dem Fahrzeug wird der über 40 Jahre alte TLF 16/24 abgelöst.
Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr des Ortsteils Diedorf der Landgemeinde Südeichsfeld hat der TLF 16/25, Baujahr 1969, ausgedient. Die Beschaffung des neuen Tanklöschfahrzeugs 3000 fördert der Freistaat mit 63.000 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde Südeichsfeld beträgt 203.069 Euro. Der Unstrut-Hainich-Kreis beteiligt sich mit 29.563 Euro.
Die Tanklöschfahrzeuge besitzen einen Löschwasserbehälter mit einem Mindestfassungsvermögen von 3.000 Litern bei einer Gesamtmasse von bis zu 14.000 Kilogramm. Damit dienen sie vorrangig der Bereitstellung einer größeren Wassermenge wie auch dem Nachschub von Löschwasser, insbesondere in wasserarmen Gebieten und außerhalb befestigter Straßen.
Die insgesamt 42 örtlichen Freiwilligen Feuerwehren des Unstrut Hainich-Kreises verfügen über 86 nicht ständig besetzte Feuerwehrhäuser und eine ständig besetzte Feuerwache in Mühlhausen in denen 178 Feuerwehreinsatzfahrzeuge einschließlich der 46 Feuerwehranhängefahrzeuge und 7 Feuerwehr-Boote untergebracht sind. Im Jahr 2015 wurden die Wehren zu 2.618 Einsätzen alarmiert, davon waren 190 Brandeinsätze, 1.583 Hilfeleistungseinsätze, 565 Tierrettungs-/Insekteneinsätze und 280 Fehleinsätze.
Von 1991 bis 2015 förderte der Freistaat die Thüringer Feuerwehren mit mehr als 231 Millionen Euro. Das sind unter anderem 762 Feuerwehrhäuser und 1822 Feuerwehrfahrzeuge. Die Feuerwehren im Unstrut-Hainich-Kreis erhielten davon im selben Zeitraum Gesamtzuwendungen in Höhe von 10,8 Millionen Euro.
