Mi, 15:25 Uhr
12.10.2016
Tradition wurde fortgesetzt
13. Pädagogischer Fachtag im Landkreis
Es ist schon zur Tradition geworden: Im Herbst jeden Jahres findet der pädagogische Fachtag für Erzieher/innen aus den Kindertagesstätten des Unstrut- Hainich- Kreises statt. Jetzte war es wieder soweit...
Fachtagung (Foto: Pressestelle UHK)
Unter dem großen Motto Alle inklusive luden die Kita-Fachberaterinnen des Landratsamtes Christina Seigis, Heidi Kunstmann und Susanne Nöthling die Erzieher/innen aller Kitas des Kreises zum fachlichen Austausch ein.
Am Samstag trafen sich die Erzieher/innen im Schulzentrum Janusz Korczak am Schillerweg in Mühlhausen. Die Teilnehmerinnen wurden qualifiziert zu Themen wie dem Beobachten von auffälligem Verhalten, dem Erkennen kindlicher Entwicklungsschritte in Kinderzeichnungen sowie in Trauerarbeit mit Kindern. Weitere Kurse trugen Überschriften wie Die Norm kann nur die Verschiedenheit sein und Hilf mir, meine Eltern sind suchtkrank sowie Vom Wort zur Musik – Klanggeschichten.
Neben der Vermittlung von aktuellem Wissen war wichtig, eigene Erfahrungen auszutauschen und als Impulse weiter zu geben.
Die Lebenswelten unserer Kinder haben sich verändert, sie sind vielschichtiger, bunter, individueller geworden. Zur Vielschichtigkeit zählt die oft dramatische ökonomische und soziale Situation, in der sich Familien mit jüngeren Kindern befinden. Das andere Extrem erleben Kinder, die unter fürsorglicher Bewachung in engen Grenzen, ein Leben in geschlossenen Räumen oder auf TÜV-geprüften Spielplätzen verbringen. Es gibt kaum noch erwachsenfreie Bereiche, in denen Kinder ihre sozialen, motorischen und emotionalen Kompetenzen schulen können, wo sie klettern, laufen, fühlen und riechen können, ohne dass das Auge des Erwachsenen wacht.
Unsere Kitas haben hier eine wichtige Position. Die Fachkräfte in den Einrichtungen sollen sich als Begleiter unserer Kinder verstehen, damit diese sich ausprobieren können und eigene Lösungen finden. Verschiedenheit ist da vorprogrammiert, auch Andersartigkeit, Auffälligkeit oder auch nicht. Jeder betrachtet die Welt aus seinem eigenen Blickwinkel, der wiederum auch individuell ist.
Kindliches Verhalten besser verstehen ohne zu katalogisieren ist der Ansatz des Fachtages, an dem in diesem Jahr wieder mehr als hundert Erzieher/innen und Leiterinnen der Kitas unseres Kreises teilnahmen.
Durch das Engagement der Referenten, die gut ausgestatteten Räume sowie die tolle Versorgung durch die Schülerfirma der Gemeinschaftsschule wurde der freie Samstag kurzweilig, lehrreich, informativ und bunt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die sich beteiligt haben, erklärten die Fachberaterinnen vom Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises.
Autor: red
Fachtagung (Foto: Pressestelle UHK)
Unter dem großen Motto Alle inklusive luden die Kita-Fachberaterinnen des Landratsamtes Christina Seigis, Heidi Kunstmann und Susanne Nöthling die Erzieher/innen aller Kitas des Kreises zum fachlichen Austausch ein.
Am Samstag trafen sich die Erzieher/innen im Schulzentrum Janusz Korczak am Schillerweg in Mühlhausen. Die Teilnehmerinnen wurden qualifiziert zu Themen wie dem Beobachten von auffälligem Verhalten, dem Erkennen kindlicher Entwicklungsschritte in Kinderzeichnungen sowie in Trauerarbeit mit Kindern. Weitere Kurse trugen Überschriften wie Die Norm kann nur die Verschiedenheit sein und Hilf mir, meine Eltern sind suchtkrank sowie Vom Wort zur Musik – Klanggeschichten.
Neben der Vermittlung von aktuellem Wissen war wichtig, eigene Erfahrungen auszutauschen und als Impulse weiter zu geben.
Die Lebenswelten unserer Kinder haben sich verändert, sie sind vielschichtiger, bunter, individueller geworden. Zur Vielschichtigkeit zählt die oft dramatische ökonomische und soziale Situation, in der sich Familien mit jüngeren Kindern befinden. Das andere Extrem erleben Kinder, die unter fürsorglicher Bewachung in engen Grenzen, ein Leben in geschlossenen Räumen oder auf TÜV-geprüften Spielplätzen verbringen. Es gibt kaum noch erwachsenfreie Bereiche, in denen Kinder ihre sozialen, motorischen und emotionalen Kompetenzen schulen können, wo sie klettern, laufen, fühlen und riechen können, ohne dass das Auge des Erwachsenen wacht.
Unsere Kitas haben hier eine wichtige Position. Die Fachkräfte in den Einrichtungen sollen sich als Begleiter unserer Kinder verstehen, damit diese sich ausprobieren können und eigene Lösungen finden. Verschiedenheit ist da vorprogrammiert, auch Andersartigkeit, Auffälligkeit oder auch nicht. Jeder betrachtet die Welt aus seinem eigenen Blickwinkel, der wiederum auch individuell ist.
Kindliches Verhalten besser verstehen ohne zu katalogisieren ist der Ansatz des Fachtages, an dem in diesem Jahr wieder mehr als hundert Erzieher/innen und Leiterinnen der Kitas unseres Kreises teilnahmen.
Durch das Engagement der Referenten, die gut ausgestatteten Räume sowie die tolle Versorgung durch die Schülerfirma der Gemeinschaftsschule wurde der freie Samstag kurzweilig, lehrreich, informativ und bunt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die sich beteiligt haben, erklärten die Fachberaterinnen vom Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises.