Do, 19:05 Uhr
12.01.2017
Bilanz der Sanierungsarbeiten
Erfolgreiche Projekte an Schulen
Im Jahr 2016 konnte der Unstrut-Hainich-Kreis als staatlicher Schulträger umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an seinen Schulen beginnen und teilweise abschließend realisieren, die vor allem aufgrund zusätzlicher finanzieller Zuweisungen des Bundes und des Landes sowie verschiedenster Fördermittelprogramme in Angriff genommen werden konnten...
Zunächst erhielt der Landkreis über das Thüringer Kommunalhaushalts- sicherungsprogrammgesetz mit Bescheid vom 20.05.2015 eine zusätzliche Zuweisung für investive Schulbaumaßnahmen in Höhe von 2.019.782 Euro.
Damit realisierte der Landkreis fünf Großmaßnahmen, die einen Kostenumfang von 210.000 Euro und 710.000 Euro beanspruchten. An 3 Schulen wurden die Schulhöfe grundhaft saniert und schülerfreundlich gestaltet. Entsprechend der Schulformen freuen sich nunmehr die Grundschulen Sonnenhof in Bad Langensalza und Thamsbrück sowie das Tilesius-Gymnasium, Schulteil Georgi in Mühlhausen über ansprechende Pausenflächen, die den Schülern in den Pausenzeiten viel Raum zur Entspannung oder auch zum Toben bieten.
Weiterhin konnte sich die Grundschule Vogtei über eine farbenfreudige Wärmedämmfassade sowie grundhafte brandschutztechnische Umbauten freuen. Neben dem visuellen Aspekt einer solchen Wärmedämmfassade, denn die Fassade erstrahlt in leuchtendem Rot und Blau, sind hier natürlich die energetischen Einsparungserfolge für den Landkreis nicht außer Acht zu lassen. Durchschnittswerte von 8 % - Wärmeenergieeinsparung können mit einer solchen Wärmedämmfassade erreicht werden. Eine weitere, zwingend notwendige Maßnahme, die mit den Mitteln realisiert werden konnte, war die Bauwerkstrockenlegung der Regelschule Petri in Mühlhausen.
Besonders erfreulich ist, dass nach erfolgter Ausschreibung für alle Maßnahmen die Aufträge für die Umsetzung an Planer und Firmen aus der Region vergeben werden konnten.
Der Schulhof an der Grundschule Sonnenhof wurde durch das Planungsbüro Kleemann aus Bad Langensalza projektiert, die Bauarbeiten erfolgten durch die Firma Werner aus Aschara. Die Fassade an der Vogteigrundschule in Oberdorla plante Dr. Schröter aus Oberdorla und fertiggestellt wurde sie durch die Firma FAGEMA aus Niederdorla. Der Schulhof an der Grundschule Thamsbrück wurde durch die Firma Stefan Goldmann aus Diedorf gestaltet, nachdem Herr Kellner aus Ammern die Planung dafür vorlegte. Die Firma Pätzold aus Mühlhausen führte die Bauwerkstrockenlegung an der Regelschule Petri, nach vorheriger Planung durch das Architekturbüro Hose, aus und am Schulteil Georgi wurde für die Schulhofgestaltung das Projekt der Bauhütte durch die Firma Garten-und Landschaftsbau Kleinschmidt aus Mühlhausen realisiert.
Mit den Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz, über das der Landkreis Ende 2015 eine 100%ig gedeckte Investitionssumme in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro erhielt, beschloss der Kreistag im Dezember 2015 ebenfalls, 5 Großmaßnahmen in Angriff zu nehmen. Dabei erhält die Regelschule Wiebeck in Bad Langensalza neue Fenster, in der Gemeinschaftsschule Aschara sowie in der dazugehörigen Schulsporthalle werden umfangreiche Elektro- und Heizungserneuerungen durchgeführt sowie Innenausbauten realisiert.
In der Schulsporthalle der Grundschule Margareten in Mühlhausen werden umfassende Sanierungsarbeiten im Sanitärbereich umgesetzt. In der Regelschule Weberstedt, in der sich auch ein Schulteil des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Großengottern befindet, wird die komplette Elektroanlage erneuert sowie die Sanierung der Heizung und des Sanitärbereiches realisiert. Mit der Beauftragung der Planung für all diese Maßnahmen wurde Ende 2016 begonnen. Die Bauarbeiten selbst sollen dann in 2017 und 2018 abgeschlossen sein, sofern zeitnah eine rechtskräftige Haushaltssatzung für 2017 vorliegt.
Sollte sich im Zuge der Umsetzung der Maßnahmen zeigen, dass nicht alle bisher geschätzten Mittel für die einzelnen Maßnahmen benötigt werden, so sind diese Restmittel dann für Sanierungsmaßnahmen am Salza-Gymnasium, Schulteil Hannoversche Straße in Bad Langensalza, vorgesehen.
Auch hier erhofft sich der Landkreis, dass nach erfolgter Ausschreibung der einzelnen Gewerke insbesondere kreisansässige Firmen den Zuschlag und damit den Auftrag erhalten können.
Schlussendlich erhielt der Unstrut-Hainich-Kreis über die Landesförderung für Schulbauten (Schulbauförderrichtlinie) im November 2016 einen Fördermittelbescheid zur grundhaften barrierefreien Sanierung der Grundschule Sonnenhof und der dazugehörigen Schulsporthalle in Bad Langensalza, die sodann, neben der bereits barrierefreien Schule am Forstberg in Mühlhausen, als zweite Schwerpunktschule für die Unterrichtung von Schülern mit und ohne Behinderung vorbereitet wird, in dem z.B. ein Fahrstuhl am Schulgebäude angebracht wird oder aber auch behindertengerechte Zugänge für die Sporthalle und das Schulspeisungsgebäude vorgesehen sind. Insgesamt sind für diese Aufgabe ca. 1,2 Mio € eingeplant.
Auch hier wurden bereits die Planer gefunden und mit Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen kann mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden. Ziel ist es spätestens in 2018 alle Maßnahmen abgeschlossen zu haben.
Mit dieser Maßnahme und der im letzten Jahr bereits durchgeführten Sanierung des Schulhofes werden beste Voraussetzungen für alle Nutzer der Schule geschaffen.
Für die Umsetzung der Maßnahmen wünscht sich der Schulträger ebenfalls, dass die notwendigen Aufträge in der Region bleiben.
Autor: redZunächst erhielt der Landkreis über das Thüringer Kommunalhaushalts- sicherungsprogrammgesetz mit Bescheid vom 20.05.2015 eine zusätzliche Zuweisung für investive Schulbaumaßnahmen in Höhe von 2.019.782 Euro.
Damit realisierte der Landkreis fünf Großmaßnahmen, die einen Kostenumfang von 210.000 Euro und 710.000 Euro beanspruchten. An 3 Schulen wurden die Schulhöfe grundhaft saniert und schülerfreundlich gestaltet. Entsprechend der Schulformen freuen sich nunmehr die Grundschulen Sonnenhof in Bad Langensalza und Thamsbrück sowie das Tilesius-Gymnasium, Schulteil Georgi in Mühlhausen über ansprechende Pausenflächen, die den Schülern in den Pausenzeiten viel Raum zur Entspannung oder auch zum Toben bieten.
Weiterhin konnte sich die Grundschule Vogtei über eine farbenfreudige Wärmedämmfassade sowie grundhafte brandschutztechnische Umbauten freuen. Neben dem visuellen Aspekt einer solchen Wärmedämmfassade, denn die Fassade erstrahlt in leuchtendem Rot und Blau, sind hier natürlich die energetischen Einsparungserfolge für den Landkreis nicht außer Acht zu lassen. Durchschnittswerte von 8 % - Wärmeenergieeinsparung können mit einer solchen Wärmedämmfassade erreicht werden. Eine weitere, zwingend notwendige Maßnahme, die mit den Mitteln realisiert werden konnte, war die Bauwerkstrockenlegung der Regelschule Petri in Mühlhausen.
Besonders erfreulich ist, dass nach erfolgter Ausschreibung für alle Maßnahmen die Aufträge für die Umsetzung an Planer und Firmen aus der Region vergeben werden konnten.
Der Schulhof an der Grundschule Sonnenhof wurde durch das Planungsbüro Kleemann aus Bad Langensalza projektiert, die Bauarbeiten erfolgten durch die Firma Werner aus Aschara. Die Fassade an der Vogteigrundschule in Oberdorla plante Dr. Schröter aus Oberdorla und fertiggestellt wurde sie durch die Firma FAGEMA aus Niederdorla. Der Schulhof an der Grundschule Thamsbrück wurde durch die Firma Stefan Goldmann aus Diedorf gestaltet, nachdem Herr Kellner aus Ammern die Planung dafür vorlegte. Die Firma Pätzold aus Mühlhausen führte die Bauwerkstrockenlegung an der Regelschule Petri, nach vorheriger Planung durch das Architekturbüro Hose, aus und am Schulteil Georgi wurde für die Schulhofgestaltung das Projekt der Bauhütte durch die Firma Garten-und Landschaftsbau Kleinschmidt aus Mühlhausen realisiert.
Mit den Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz, über das der Landkreis Ende 2015 eine 100%ig gedeckte Investitionssumme in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro erhielt, beschloss der Kreistag im Dezember 2015 ebenfalls, 5 Großmaßnahmen in Angriff zu nehmen. Dabei erhält die Regelschule Wiebeck in Bad Langensalza neue Fenster, in der Gemeinschaftsschule Aschara sowie in der dazugehörigen Schulsporthalle werden umfangreiche Elektro- und Heizungserneuerungen durchgeführt sowie Innenausbauten realisiert.
In der Schulsporthalle der Grundschule Margareten in Mühlhausen werden umfassende Sanierungsarbeiten im Sanitärbereich umgesetzt. In der Regelschule Weberstedt, in der sich auch ein Schulteil des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Großengottern befindet, wird die komplette Elektroanlage erneuert sowie die Sanierung der Heizung und des Sanitärbereiches realisiert. Mit der Beauftragung der Planung für all diese Maßnahmen wurde Ende 2016 begonnen. Die Bauarbeiten selbst sollen dann in 2017 und 2018 abgeschlossen sein, sofern zeitnah eine rechtskräftige Haushaltssatzung für 2017 vorliegt.
Sollte sich im Zuge der Umsetzung der Maßnahmen zeigen, dass nicht alle bisher geschätzten Mittel für die einzelnen Maßnahmen benötigt werden, so sind diese Restmittel dann für Sanierungsmaßnahmen am Salza-Gymnasium, Schulteil Hannoversche Straße in Bad Langensalza, vorgesehen.
Auch hier erhofft sich der Landkreis, dass nach erfolgter Ausschreibung der einzelnen Gewerke insbesondere kreisansässige Firmen den Zuschlag und damit den Auftrag erhalten können.
Schlussendlich erhielt der Unstrut-Hainich-Kreis über die Landesförderung für Schulbauten (Schulbauförderrichtlinie) im November 2016 einen Fördermittelbescheid zur grundhaften barrierefreien Sanierung der Grundschule Sonnenhof und der dazugehörigen Schulsporthalle in Bad Langensalza, die sodann, neben der bereits barrierefreien Schule am Forstberg in Mühlhausen, als zweite Schwerpunktschule für die Unterrichtung von Schülern mit und ohne Behinderung vorbereitet wird, in dem z.B. ein Fahrstuhl am Schulgebäude angebracht wird oder aber auch behindertengerechte Zugänge für die Sporthalle und das Schulspeisungsgebäude vorgesehen sind. Insgesamt sind für diese Aufgabe ca. 1,2 Mio € eingeplant.
Auch hier wurden bereits die Planer gefunden und mit Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen kann mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden. Ziel ist es spätestens in 2018 alle Maßnahmen abgeschlossen zu haben.
Mit dieser Maßnahme und der im letzten Jahr bereits durchgeführten Sanierung des Schulhofes werden beste Voraussetzungen für alle Nutzer der Schule geschaffen.
Für die Umsetzung der Maßnahmen wünscht sich der Schulträger ebenfalls, dass die notwendigen Aufträge in der Region bleiben.






















