Do, 13:59 Uhr
30.11.2017
ÖHK Mühlhausen
Schulung für Notärzte
Wenn es um lebensgefährliche Beeinträchtigungen der Gesundheit geht, sind Notärzte und die Besatzungen der Rettungswagen zumeist die ersten professionellen Helfer vor Ort. Deshalb sind regelmäßige Weiterbildungen Pflicht, um die Patienten als Ersthelfer optimal versorgen zu können...
Eine solche Fortbildung fand gestern Abend am Ökumenischen Hainich Klinikum (ÖHK) in Mühlhausen statt. Teilgenommen haben über 100 Notärzte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter aus dem gesamten Unstrut-Hainich-Kreis sowie Mitarbeiter der Rettungsleitstelle des Kreises. Auch andere Mediziner aus der Region und dem übrigen Thüringen nutzten die Gelegenheit des Gedankenaustausches.
Das Einsatzspektrum hat sich in den letzten Jahren deutlich verschoben. Der typische traumatologische Notfall wie Arbeitsunfall oder Autounfall ist durch fortschrittliche Sicherheitstechnik und Gefahrenbewusstsein zum Glück seltener geworden. Neurologisch und auch psychisch bedingte Notfälle haben jedoch merklich zugenommen und stellen den Rettungsdienst vor veränderte Herausforderungen, erklärt Professor Marek Jauß den Hintergrund der Fortbildung am Hainich-Klinikum. Der Chefarzt für Neurologie kann dabei aus eigener Erfahrung sprechen. 1994 zum Notarzt ausgebildet, ist er neben seiner Arbeit in der Klinik nun auch als Notarzt in der Region tätig.
Schwerpunkte der rund vierstündigen Veranstaltung waren beispielsweise die Akutbehandlung bei Drogenmissbrauch, Epilepsie oder beim Schlaganfall. Das ÖHK hat vor allem in der Suchtmedizin und beim Hirninfarkt mit einer zertifizierten Schlaganfall-Spezialstation (Stroke-Unit) überregional anerkannte Kompetenz.
Autor: redEine solche Fortbildung fand gestern Abend am Ökumenischen Hainich Klinikum (ÖHK) in Mühlhausen statt. Teilgenommen haben über 100 Notärzte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter aus dem gesamten Unstrut-Hainich-Kreis sowie Mitarbeiter der Rettungsleitstelle des Kreises. Auch andere Mediziner aus der Region und dem übrigen Thüringen nutzten die Gelegenheit des Gedankenaustausches.
Das Einsatzspektrum hat sich in den letzten Jahren deutlich verschoben. Der typische traumatologische Notfall wie Arbeitsunfall oder Autounfall ist durch fortschrittliche Sicherheitstechnik und Gefahrenbewusstsein zum Glück seltener geworden. Neurologisch und auch psychisch bedingte Notfälle haben jedoch merklich zugenommen und stellen den Rettungsdienst vor veränderte Herausforderungen, erklärt Professor Marek Jauß den Hintergrund der Fortbildung am Hainich-Klinikum. Der Chefarzt für Neurologie kann dabei aus eigener Erfahrung sprechen. 1994 zum Notarzt ausgebildet, ist er neben seiner Arbeit in der Klinik nun auch als Notarzt in der Region tätig.
Schwerpunkte der rund vierstündigen Veranstaltung waren beispielsweise die Akutbehandlung bei Drogenmissbrauch, Epilepsie oder beim Schlaganfall. Das ÖHK hat vor allem in der Suchtmedizin und beim Hirninfarkt mit einer zertifizierten Schlaganfall-Spezialstation (Stroke-Unit) überregional anerkannte Kompetenz.