Fr, 11:34 Uhr
20.07.2018
Agentur für Arbeit
Arbeitsmarkt spürt demographischen Druck
Im Unstrut-Hainich-Kreis sind aktuell 36.503 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Der Anteil der Jüngeren unter 25 Jahren beträgt 8 Prozent, während die über 50-jährigen einen Anteil von 37 Prozent alle sv-pflichtig Beschäftigten ausmacht. Die demografische Entwicklung sei auf dem regionalen Arbeitsmarkt deutlich zu spüren...
Das Alter der Erwerbstätigen steigt an. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der jüngeren Beschäftigten kontinuierlich abgenommen. Die Gewinnung von Nachwuchskräften wird für die Firmen zunehmend schwieriger, sagte Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha.
Die Zahl der jüngeren Mitarbeiter sank in den letzten 5 Jahren im Kreis um 10 Prozent, im 10-Jahres-Vergleich sogar um 34 Prozent. Im 5-Jahreszeitraum stieg die Zahl der älteren Beschäftigten um 13 Prozent und im 10-Jahres-Vergleich sogar um 53 Prozent an.
In den nächsten 10 Jahren werden viele Erwerbstätige in Rente gehen. Dieser personelle Umbruch muss gut vorbereitet werden. Nur so kann der Wissenstransfer sichergestellt werden. Neben der eigenen Ausbildung, müssen neue Wege gegangen werden, um Mitarbeiter zu gewinnen. Dazu zählt die Einstellung von Arbeitslosen ebenso, wie die Beschäftigung von ausländischen Fachkräften. Auch die Rückgewinnung von Auspendlern bildet ein Fachkräftepotential. Neben einer attraktiven Entlohnung spielen hier Karrieremöglichkeiten ebenso eine Rolle, wie familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, betonte Ina Benad. Fachkräfte befinden sich aber auch in den Unternehmen. Die berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter wird oft noch nicht im vollen Umfang genutzt. Wer Beschäftigte in seinem Betrieb qualifiziert, kann finanzielle Unterstützung der Arbeitsagentur dafür erhalten. So beteiligen wir uns an den Weiterbildungskosten für Geringqualifizierte und ältere Beschäftigte im Unternehmen, wirbt Ina Benad.
Das Fachkräftepotential auf dem regionalen Arbeitsmarkt nimmt weiter ab. So liegt die Arbeitslosigkeit im Landkreis Gotha auf einem historischen Tiefstwert. Aktuell sind 314 junge Menschen auf Jobsuche, 29 Prozent weniger als vor 5 Jahren und sogar 59 Prozent weniger als vor 10 Jahren. Auch die Zahl der älteren Arbeitslosen sinkt stetig. So sind derzeitig 1.698 Menschen über 50 Jahre arbeitslos, 33 Prozent weniger als vor 5 Jahren und die 27 Prozent weniger als vor 10 Jahren.
Wer ältere Arbeitslose bei der Stellenvergabe ausschließt, der vergibt sich ein großes Potential. Der Anteil der älteren Arbeitslosen liegt bei 42 Prozent. Damit ist mehr als jeder dritte Arbeitslose älter als 50 Jahre. Mit gezielten beruflichen Weiterbildungen können wir und die Jobcenter fehlende Qualifikationen ergänzen und den Älteren damit eine neue berufliche Perspektive bieten, betont Ina Benad.
Autor: redDas Alter der Erwerbstätigen steigt an. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der jüngeren Beschäftigten kontinuierlich abgenommen. Die Gewinnung von Nachwuchskräften wird für die Firmen zunehmend schwieriger, sagte Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha.
Die Zahl der jüngeren Mitarbeiter sank in den letzten 5 Jahren im Kreis um 10 Prozent, im 10-Jahres-Vergleich sogar um 34 Prozent. Im 5-Jahreszeitraum stieg die Zahl der älteren Beschäftigten um 13 Prozent und im 10-Jahres-Vergleich sogar um 53 Prozent an.
In den nächsten 10 Jahren werden viele Erwerbstätige in Rente gehen. Dieser personelle Umbruch muss gut vorbereitet werden. Nur so kann der Wissenstransfer sichergestellt werden. Neben der eigenen Ausbildung, müssen neue Wege gegangen werden, um Mitarbeiter zu gewinnen. Dazu zählt die Einstellung von Arbeitslosen ebenso, wie die Beschäftigung von ausländischen Fachkräften. Auch die Rückgewinnung von Auspendlern bildet ein Fachkräftepotential. Neben einer attraktiven Entlohnung spielen hier Karrieremöglichkeiten ebenso eine Rolle, wie familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, betonte Ina Benad. Fachkräfte befinden sich aber auch in den Unternehmen. Die berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter wird oft noch nicht im vollen Umfang genutzt. Wer Beschäftigte in seinem Betrieb qualifiziert, kann finanzielle Unterstützung der Arbeitsagentur dafür erhalten. So beteiligen wir uns an den Weiterbildungskosten für Geringqualifizierte und ältere Beschäftigte im Unternehmen, wirbt Ina Benad.
Das Fachkräftepotential auf dem regionalen Arbeitsmarkt nimmt weiter ab. So liegt die Arbeitslosigkeit im Landkreis Gotha auf einem historischen Tiefstwert. Aktuell sind 314 junge Menschen auf Jobsuche, 29 Prozent weniger als vor 5 Jahren und sogar 59 Prozent weniger als vor 10 Jahren. Auch die Zahl der älteren Arbeitslosen sinkt stetig. So sind derzeitig 1.698 Menschen über 50 Jahre arbeitslos, 33 Prozent weniger als vor 5 Jahren und die 27 Prozent weniger als vor 10 Jahren.
Wer ältere Arbeitslose bei der Stellenvergabe ausschließt, der vergibt sich ein großes Potential. Der Anteil der älteren Arbeitslosen liegt bei 42 Prozent. Damit ist mehr als jeder dritte Arbeitslose älter als 50 Jahre. Mit gezielten beruflichen Weiterbildungen können wir und die Jobcenter fehlende Qualifikationen ergänzen und den Älteren damit eine neue berufliche Perspektive bieten, betont Ina Benad.