nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung
So, 08:17 Uhr
24.11.2019
Deutscher Tierschutzbund:

Kampf gegen Taubenhass

Vor dem Hintergrund immer neuer Berichte von gequälten und getöteten Stadttauben verstärkt der Deutsche Tierschutzbund seinen Einsatz für die Vögel und baut die Kampagne #RespektTaube weiter aus. Erklärtes Ziel ist es, die Bevölkerung über Vorurteile aufzuklären und mit dem negativen Image der Taube aufzuräumen...



Ab sofort machen daher sogenannte Ground-Poster in 31 Städten Passanten vom Boden aus auf die Kampagne aufmerksam. Eine von der Künstlerin Eden Lumaja extra angefertigte Illustration ergänzt dabei die Motive der Kampagne.

„Immer wieder erreichten uns schockierende Meldungen von Tierhassern, die Stadttauben vergiften, anzünden, abschießen, mit Öl beschmieren oder anderweitig quälen und töten. Das macht fassungslos und traurig. Tauben verdienen einen respektvollen Umgang wie jedes andere Lebewesen auch“, sagt Nadine Waltschyk, Referentin Campaigning beim Deutschen Tierschutzbund. „Es war der Mensch, der die mittlerweile verwilderten Haustauben ursprünglich für seine Nutzung domestiziert und in die Städte geholt hat. Nun fühlen sich viele gestört oder fürchten unbegründet ein erhöhtes Gesundheitsrisiko – während diese liebenswerten, treuen Tiere auf uns angewiesen sind und ein erbärmliches Leben fristen müssen. Ein friedliches Nebeneinanderleben von Mensch und Taube ist aber möglich – das wollen wir klar und deutlich machen.“

Um den tierschutzwidrigen Vergrämungsmethoden vorzubeugen, wirbt der Deutsche Tierschutzbund in den Innenstädten verschiedener Großstädte mit Ground-Postern und Citycards verstärkt für Respekt vor Tauben. Die Bodenplakate sind an Bahnhöfen in 31 Städten zu finden, die Gratispostkarten mit sechs verschiedenen Taubenmotiven in Szene-Kneipen und Cafés in Berlin, Hamburg, München, Köln, Bonn und Mainz. Die Künstlerin Eden Lumaja, die mit dem Dachverband der deutschen Tierheime bereits für dessen Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ zusammenarbeitete, steuert eine Tauben-Illustration in ihrem eigenem Stil bei. Diese wird außerdem in Frankfurt und Dortmund präsentiert werden. Modell für die zwei Tauben auf Eden Lumajas Illustration waren zwei der wenigen Tiere, die 2018 das von einem mutmaßlichen Taubenhasser angerichtete Blutbad im Taubenhaus im Schalksmühler Tierheim Dornbusch überlebt hatten.

Tierschutzgerechte Bestandsregulierung wichtig
Damit Tauben und Menschen friedlich koexistieren können, sollten Gemeinden für eine tierschutzgerechte Bestandsregulierung sorgen. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich für einen flächendeckenden Einsatz von Taubenhäusern ein, der den Tauben artgerechtes Futter und attraktive Nistmöglichkeiten bietet, sodass Eier leicht durch Attrappen ausgetauscht werden können. Die Zahl der Tauben kann so dauerhaft verringert werden. Tierfreunde können im Rahmen der Kampagne weiterhin ein kostenfreies Tauben-Infopaket mit Flyern, Postkarten, Aufkleber und Poster anfordern, um andere Menschen aufzuklären. Weitere Informationen dazu finden Interessierte auf www.tierschutzbund.de/taubenschutz.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

24.11.2019, 08.39 Uhr
chappi1000 | Tauben
Ich will sie nicht haben, bei uns im Gebiet Frauenberg und Sangerhäuser Straße werden es immer mehr. Und es gibt immer noch Leute die Brot und anderes Futter vom Balkon werfen. Das muss nicht sein. Diese Viecher scheissen alles voll. Ich habe nichts gegen Taubenzüchter aber mit den Strassentauben nimt es gerade übehand.

10   |  2     Login für Vote
24.11.2019, 09.04 Uhr
Sonntagsradler 2 | Ratten der Lüfte
Wer sowas unterstützt ist krank. Es reicht wohl nicht das auf jeden Einwohner mindestens 2-3 Kanalratten kommen. Nein es müssen auch noch andere Krankheitsüberträger gehegt und gepflegt werden. Sowas sollte das Gesundheitsamt bzw. Veterinärem unter strafe stellen. Einfach nur krank in der Festplatte.

10   |  3     Login für Vote
24.11.2019, 10.30 Uhr
tannhäuser | Tut mir Leid...
...niemand hat das Recht, Schädlinge zu quälen...

Aber auch nicht, sie zu füttern und unsere Nebenkostenrechnungen von Jahr zu Jahr ansteigen zu lassen, weil aus dem jährlichen Besuch des Kammerjägers ein vierteljährlicher wurde, wenn Fans der geflügelten Ratten mit ihren Fütterungsorgien auch vierbeinige anlocken.

Die Krönung der Absurdität sind dann aufgeweichte Brötchen, an denen nicht nur Vögel verenden können, sondern auch Hunde oder Katzen, die den Mist fressen.

Und dann kommen wir, weil jeder Normaldenkende sowas wissen sollte, von Fahrlässigkeit zu strafbarem Vorsatz.

9   |  0     Login für Vote
24.11.2019, 13.58 Uhr
Quallensammler | Hat auch jemand den Beitrag vom Tierschutzbund gelesen?
Klar, Kleckerburgen von Tauben erfreuen niemanden. Die von Hunden auf Wiesen z. B. auch nicht. Und was da manchmal am Wegesrand mit einem Taschentuch in der Nähe vor sich hin stinkt, ist oft noch größer, es muss wohl auch Großwild in SDH geben...

Das Aufmerksammachen vom Tierschutzbund finde ich gut. Uns ausgelieferte Tiere zu quälen - und Tauben gehören dazu - ist einfach boshaft! Zudem nur was für Hirntote, das Problem der Überzahl wird ja nicht gelöst und die Taube kann nichts dafür, dass sie eine Taube wurde. Der Mensch hat Glück gehabt, ein Mensch zu sein.

Der im letzten Absatz zu lesende Aufruf vom Tierschutzbund an die Kommunen, die weitere Ausbreitung der Taubenpopulationen durch Anbieten von Unterschlupf mit heimlicher Wegnahme der Bruteier einzuschränken, ist ein guter Ansatz! Keine Quälerei, dafür nach einiger Zeit eine Stagnation und später sogar Verringerung der Tiermenge.

Da hatte die Wippertal doch so ein Projekt in einem nun abgerissenen Block. Klar, kostet Geld - aber schafft Ruhe und weniger Schmutz. Und weniger Tierelend. Weniger Tierdichte = weniger Überlebensdruck. Es ist leichter, als 1 von 999, statt von 2999 Tauben nicht an Krankheit, Hunger oder Menschen mit Gewalteinsatz zu sterben. Hat also für beide Seiten was. Stadtverwaltung - auf geht`s!

0   |  7     Login für Vote
24.11.2019, 14.48 Uhr
Sonntagsradler 2 | Aschenputtel / Falken als auch Bussarde
Das schafft Ruhe und weniger Schmutz. Und weniger Tierelend.
Sowohl Falken als auch Bussarde stehen uns zur Bekämpfung der Taubenplage zur Verfügung. So gibt es für jede Umgebung den richtigen Jäger

1   |  3     Login für Vote
24.11.2019, 17.14 Uhr
Wolfi65 | Ja dieses Märchen erklärt uns die Hausverwaltung auch
Mich würde aber mal interessieren, wieviel Tauben jeden Tag von so einen Raubvogel geschlagen werden?
Wenn ich bei normalen Wetter bei Sonnenaufgang auf die nachbarschaftlichen Dächer schaue, dann sitzen da mindestens 40 Tauben.
Auf einem der vier Dächer wohlgemerkt!
Welcher Vogel frisst denn 40 Tauben und die Nachkömmlinge spreizen schon unter den Solarmodulen die Flügel zu Jungfernflug.
Dreimal mussten dieses Jahr schon die Dachrinnen vom Taubendreck und den Kadavern kostenpflichtig gesäubert werden.
Also biologisch läuft da wohl was in die falsche Richtung.
Wahrscheinlich sind die Raubvögel schon so gemästet worden, dass sie flugunfähig auf dem Boden sitzend von den Katzen der Nachbarn biologisch entsorgt wurden.

5   |  0     Login für Vote
24.11.2019, 18.57 Uhr
cherry1951 | Quallensammler dein Beitrag gefällt mir.
Der Artikel ist mit viel Verstand verfasst. Auch ich habe vor wenigen Tagen eine Taube von der Stasse versucht zu retten. Leider war sie entweder vergiftet oder am verhungern .Sie wurde aufgelesen und in Obhut gegeben. Leider konnte man nicht mehr helfen. Sehr traurig mit anzusehen das durch Menschen soviel Tierelend verursacht wird. Dabei sind es doch die Tauben die als Glücksbringer für Brautpaare gern bei Hochzeiten geholt werden. Ob sie nun blau oder weiss sind , es sind die gleichen Tiere . Aber solche Menschen haben dann leider nur ein Spatzenhirn die diese Tiere hassen. Ich möchte gern ein Paket Fleyer haben um anderen auch zu zeigen , das jedes Lebewesen ein Recht auf Leben hat.

2   |  3     Login für Vote
25.11.2019, 08.18 Uhr
Sonntagsradler 2 | Bei manch einen scheint das Grundwissen
über Krankheitserreger und deren Überträgerabhanden gekommen sein oder auf 0% beschränkt.
Die sollten im Netz mal den
PDF Artikel
"Tauben sind für Menschen gefährliche Krankheitsüberträger."

Mal durchlesen. Vieleicht funktioniert dann deren große Gehirne wieder.

Wie sagte mein Großvater immer »Lieber einen Spatz in der Hand als eine Taube auf den Dach«

4   |  0     Login für Vote
25.11.2019, 10.53 Uhr
tannhäuser | Uns wer Tauben füttert...
...lockt Ratten an.

Warum können oder wollen manche nicht so weit denken, dass es nicht NUR um das unhygienische Vollkoten geht (Deshalb hinkt der Vergleich mit den Hinterlassenschaften wie einst Käpt'n Ahab oder Long John Silver), sondern vor allem üm die Übertragung von Krankheiten.

Ich wünsche niemanden so eine Erfahrung und möchte auch nicht von einer Ratte gebissen werden, die im Keller auf meinen Kartoffeln oder Äpfeln hockt und sich gestört fühlt.

Die darauf folgende Prozedur ist schon etwas anderes als eine Tetanusimpfung nach einer unfreiwilligen Begegnung mit den Zähnen eines Hundes, der nicht in Verdacht steht, Überträger oder Zwischenwirt von Pesterregern o. ä. zu sein.

Niemand, der nicht wegen falsch verstandener Tierliebe erkranken, sterben oder Angehörige leiden sehen möchte, kann nach meinem Dafürhalten Argumente gegen eine humane Lösung für diese Plage und ihre Gefahren vorbringen.

2   |  1     Login für Vote
25.11.2019, 18.34 Uhr
snowcat | Taubenhasser Kommentatoren ihr seit so armselig und unwissend!
Stadttauben sind Nachkommen der Brief- und Haustauben.
Nachkommen von Tauben, die ihr Zuhause verloren..... also verwilderte Haustiere.
Sie sind keine Wildtiere, die sich in der Natur Futter suchen können.
Da sie Höhlenbrüter sind, können sie nicht einfach aufs Land ziehen, wo sie geeignetes Futter finden könnten.
Ich bin geschockt, dass bei Stadttauben die Nächstenliebe aufhört.
Sie sind nicht dick..... traurig, dass Ihr so böse über Tiere urteilt, die keinem etwas zu Leide tun........
Früher gab es in den Zechensiedlungen zig Taubenzüchter.
Als dann die Besitzer starben, wollte kaum ein Erbe die Tauben weiter versorgen.
So wurden die armen Tiere einfach "fliegen gelassen"
Luke zu und gut...... dass sich diese Tiere eine neue Bleibe suchen mussten, wo sie höhlenartige Nistmöglichkeiten zur Verfügung bekämen, blieb es nicht aus, dass sie sich in der Stadt niederließen.
Hinzu kamen gestrandete Brief- und Hochzeitstauben.
Dies alles sind deren Nachkommen.
Der Mensch hat es zu verantworten, dass diese armen Geschöpfe kein geeignetes Futter und Schlaf- und Nistplätze finden.
Zur Belohnung für ihr armseliges Leben, werden diese friedlichem Tiere gejagt und dem Hungertod ausgesetzt.
Schade, dass sich zu wenig Menschen für das Leben der Friedensboten interessieren, denn sonst würde es in jeder Stadt ein betreutes Taubenhaus geben und die Tauben würden sich in der Stadt nicht mehr blicken lassen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und hoffe, dass einige mit anderen Augen durch die Stadt gehen werden .
Monique

2   |  3     Login für Vote
25.11.2019, 21.13 Uhr
Waldemar Ceckorr | liebe monique,
ich kann mich noch lebhaft daran erinnern als würmer und maden von der decke fielen, weil sich ihre lieblinge in der morgenröte ( IFL ) auf dem dachboden eingenistet hatten.
dort lag zentnerweise taubensch... und tote tiere.
sie können mir glauben, das möchten sie nicht live erleben.

waldi

1   |  0     Login für Vote
25.11.2019, 23.07 Uhr
h3631 | Unwissende Monique
Das ist Ihre Unwissenheit über die Ratten der Lüfte Monique.
Das hat der waldi erlebt und war nicht begeistert.
Wären Sie über die damaligen Zuständen erfreut gewesen?

0   |  0     Login für Vote
26.11.2019, 08.02 Uhr
Pe_rle | waldi
lieber waldi ,
das war nicht nur in der Morgenröte so,ich durfte mal vor langer Zeit im neuen Rathaus mit den Dachboden von Zentner schweren Taubenkot beräumen.
Die die jetzt hier so zu den Tauben halten sind die gleichen die dafür sorgen das so mancher Bau nicht statt finden darf weil sich drei Hamster verlaufen haben.

1   |  0     Login für Vote
26.11.2019, 19.01 Uhr
snowcat | auch für 3 Hamster ...
Natürlich würde ich auch einen Bau blockieren wenn sich 3 Hamster verlaufen hätten sie Lebewesenfreund""

Immer wieder der höchst Interessant wie Sie alle über Taubenkot rumheulen (und natürlich sind ja Tauben die einzigen Vögel die kacken .. aber das der Mensch der größte "Umweltverdrecker "ist (um jetzt keine intelligenten Schweine zu beleidigen eben Verdrecker") ...selber alles vollmüllt bis zum geht nicht mehr, in irgendwelche Büsche kackt usw usw ,das ist alles egal ..
Lösungsansätze werden überlesen und das es Haustiere waren und der Mensch Schuld ist wird auch überlesen .Hauptsache gegen Tiere hetzen.
Für mich ist das hier beendet ...weil bringt nix .Sie überlesen ja doch die Grundaussage.

0   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.