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Do, 10:23 Uhr
06.02.2020
Blick in die Statistik

Was wurde teurer, was billiger?

Gegenüber dem Vormonat verzeichneten die Verbraucherpreise im Januar nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einen Rückgang von 0,7 Prozent und erreichten einen Indexstand von 105,4 Prozent (Basis 2015=100). Die Jahresteuerungsrate verharrte im Januar mit 1,8 Prozent weiterhin auf einem niedrigen Niveau...


Etwas Bewegung gab es bei den Energiepreisen. Die Preise für Strom und Gas zogen im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht an (+ 7,1 und + 2,0 Prozent). Preissenkungen wurden dagegen bei festen Brennstoffen (- 0,1 Prozent), Heizöl einschließlich Umlage (- 2,0 Prozent) sowie Fernwärme ( -1,8 Prozent) beobachtet. Die Preise für Kraftstoffe verteuerten sich um 5,5 Prozent.

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Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um durchschnittlich 2,5 Prozent. Hier sind vor allem Preisanstiege für Fleisch und Fleischwaren (+ 6,0 Prozent) sowie für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+ 4,9 Prozent) festgestellt worden. Ebenso zogen die Preise für Obst um 8,3 Prozent an. Weiterhin rückläufig waren Preise für Speisefette und Speiseöle (- 7,0 Prozent), aber auch Gemüse (- 1,8 Prozent).

Mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben der Haushalte entfallen auf Dienstleistungen. Dazu zählen beispielsweise Ausgaben für die Nettokaltmiete oder Wohnungsnebenkosten. Die Preise der Dienstleistungen erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent. Die Mieten, einschließlich Nebenkosten, mit dem größten Ausgabenanteil an den Dienstleistungen lagen um 1,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für Gaststättendienstleistungen bezahlten Kunden 2,9 Prozent mehr als im Vergleich zum Januar 2019.

Aufgrund höherer Verkehrstarife mussten Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs einen spürbaren Preisanstieg um 3,9 Prozent in Kauf nehmen. In einigen Tarifzonen stiegen zum Jahreswechsel die Fahrpreise. Hintergrund sind unter anderem steigende Lohn- und Energiekosten.

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,7 Prozent. Der Preisrückgang im Monat Januar wurde im Wesentlichen verursacht durch die saisonbedingt günstig angebotenen Pauschalreisen (- 28,7 Prozent).
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