Fr, 11:43 Uhr
10.07.2020
Tarifverhandlungen in Mühlhausen
Aktive Mittagspause am Klinikum
Am 13. Juli beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Hufeland Klinikum Mühlhausen GmbH. Begleitet werden die Verhandlungen von einer "aktiven Mittagspause" vor der Klinik in Mühlhausen. Die Beschäftigten fordern die Angleichung der Arbeitsbedingungen an das Niveau des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes (TVöD)...
In den zurückliegenden Monaten haben die gewerkschaftlich Aktiven des Klinikums dafür eine Petition unter den Beschäftigten gestartet. Mehr als 60 % der Belegschaft stehen offen hinter den Forderungen.
Viele Kolleginnen und Kollegen waren verunsichert, weil sie Angst vor negativen Konsequenzen hatten. Die Zahl derer, die die Forderung unterstützen, ist daher noch weitaus höher, meint Tobias Förster, Tarifkommissionsmitglied und Betriebsrat am Hufeland-Klinikum.
Die Gesellschafter der Klinik, Bürgermeister Reinz und Landrat Zanker, sind zu der aktiven Mittagspause eingeladen, um dort die Petition entgegenzunehmen.
Gerade in diesen turbulenten Zeiten ist die enorme Bedeutung unserer Tätigkeit als systemrelevanter Bereich hervorgehoben worden. Es wird Zeit, dies durch gute Arbeitsbedingungen und eine wertschätzende Bezahlung zu honorieren. Wir haben lange deutlich weniger verdient als die Beschäftigten in anderen Kliniken, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt werden – damit ist jetzt Schluss, begründet Cornelia Stengel, Tarifkommissionsmitglied und Klinikbeschäftigte aus der Anästhesie-Pflege die Forderung.
Mit der Petition haben die Beschäftigten ihre Entschlossenheit zur Erreichung eines guten Tarifabschlusses bewiesen. Ver.di wird sie auf dem Weg zu einer Angleichung an den TVöD bis über die Ziellinie begleiten. Jetzt liegt der Ball auf der Seite des Arbeitgebers, sagt Falk Ludwig, zuständiger Gewerkschaftssekretär von ver.di.
Autor: redIn den zurückliegenden Monaten haben die gewerkschaftlich Aktiven des Klinikums dafür eine Petition unter den Beschäftigten gestartet. Mehr als 60 % der Belegschaft stehen offen hinter den Forderungen.
Viele Kolleginnen und Kollegen waren verunsichert, weil sie Angst vor negativen Konsequenzen hatten. Die Zahl derer, die die Forderung unterstützen, ist daher noch weitaus höher, meint Tobias Förster, Tarifkommissionsmitglied und Betriebsrat am Hufeland-Klinikum.
Die Gesellschafter der Klinik, Bürgermeister Reinz und Landrat Zanker, sind zu der aktiven Mittagspause eingeladen, um dort die Petition entgegenzunehmen.
Gerade in diesen turbulenten Zeiten ist die enorme Bedeutung unserer Tätigkeit als systemrelevanter Bereich hervorgehoben worden. Es wird Zeit, dies durch gute Arbeitsbedingungen und eine wertschätzende Bezahlung zu honorieren. Wir haben lange deutlich weniger verdient als die Beschäftigten in anderen Kliniken, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt werden – damit ist jetzt Schluss, begründet Cornelia Stengel, Tarifkommissionsmitglied und Klinikbeschäftigte aus der Anästhesie-Pflege die Forderung.
Mit der Petition haben die Beschäftigten ihre Entschlossenheit zur Erreichung eines guten Tarifabschlusses bewiesen. Ver.di wird sie auf dem Weg zu einer Angleichung an den TVöD bis über die Ziellinie begleiten. Jetzt liegt der Ball auf der Seite des Arbeitgebers, sagt Falk Ludwig, zuständiger Gewerkschaftssekretär von ver.di.