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So, 08:41 Uhr
22.11.2020
Diskussion über Verbot des Silvesterfeuerwerks

Polizeigewerkschaft ist skeptisch

Angesichts der Corona-Krise mehren sich die Stimmen, die ein Verbot der diesjährigen Silvesterfeuerwerke fordern. Jetzt hat die Gewerkschaft der Polizei Stellung dazu bezogen...


Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Jörg Radek äußerte sich wie folgt zur Diskussion:

digital
„Verbote müssen auch kontrolliert und durchgesetzt werden können. Das ist aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei in der Silvesternacht personell kaum machbar.

Vielmehr gilt es, angesichts der Pandemie an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger zu appellieren, auch in der letzten Nacht des Jahres auf Feiern mit größeren Menschenansammlungen zu verzichten, um die Infektionsgefahren weitgehend zu minimieren. Das ist solidarisches Verhalten in Zeiten, wo Krankenhausmitarbeiter Tag und Nacht um das Leben tausender Menschen auf Intensivstationen hierzulande kämpfen.“
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Kommentare

22.11.2020, 09.29 Uhr
Wolfi65 | Was will denn ständig die Gewerkschaft der Polizei?
Es interessiert mich nicht, was die Gewerkschaft der Polizei zu mäkeln hat.
Die soll sich um ihre Mitglieder kümmern und gut ist.
Für mich ist sie weder Ansprechpartner noch irgend was anderes, denn ich stehe seit über 30 Jahren weder unter militärischen noch polizeilichen Befehl.
Also wegtreten.

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22.11.2020, 10.44 Uhr
Bifiwurst | Feuerwerk
Ich würde eher über ein Alkoholverbot nachdenken, wen man das BAM Feuerwerk laut Anweisung auf der Verpackung abbrennt kann auch nichts passieren und das herstellen und vertreiben von Feuerwerk ist in Deutschland ein wichtiger Zweig an denen auch viele Arbeitsplätze hängen. Durch Schließung von Gaststätten etc. durch die (PANDEMIE) sind schon genug Bürger unseres Landes arbeitslos geworden.

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22.11.2020, 11.50 Uhr
LAGE | Verbieten
Muss man denn immer alles gleich verbieten? Das sollte doch jeder für sich selbst entscheiden!
Das alles mit dem "Verbieten" erinnert mich an eine Partei die hoffentlich nie in, bzw. an die Regierung kommt!

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22.11.2020, 12.05 Uhr
N. Baxter | Verboten
sollte alles werden, was den Menschen in irgendeiner Form Spaß bereitet...!!!

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22.11.2020, 14.16 Uhr
Nachgefragt | Die Probleme der Gewerkschaft der Polizei
sind ja wirklich weltbewegend. Und daß das Böllern zu Silvester nun auch noch mit der Coronapandemie und die dann auch noch zu kontrollierenden Verbotsregeln gebracht werden muss, das ist wirklich horrend. Ich gehe, wie bei vielen anderen noch in 2020 anstehenden möglichen Festivitäten davon aus, daß man uns diese mit Abstandsregeln, Verboten, Ausgangssperren und den (Hallo Gewerkschaft der Polizei) damit verbundenen Kontrollen zur Einhaltung der Verbote ohnehin vermiesen wird. Da ist das Böllern zu Silvester noch das geringste Problem. Und wer heute noch nicht begriffen hat, dass dieser zweifelhafte Spaß schon lange nicht mehr zeitgemäß, weil nicht mehr tier- und umweltschutzgerecht, ist, dem kann auch niemand mehr helfen. Ich hätte aber gleich noch einen Vorschlag für die Kontrolleure zu machen. Da ab 01.01.21 umfangreichere Regelungen zur CO2 Emission gelten, sollten doch gleich beim Feststellen, wer keine Maske trägt und den Abstand nicht einhält, weiterhin die notiert werden, die Böllern. Da das Böllern schon in 2021 fällt, könnte man die auch gleich noch mit einer CO2 Abgabe für's Böllern beauflagen. Das wäre doch mal ne Möglichkeit mit der Erhöhung der Effizienz der Kontrollen, gleichzeitig noch Gelder in die öffentlichen Kassen zu spülen. Und das alles mit einem Streich. Das nützt dann vielleicht auch noch der Gewerkschaft der Polizei.

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22.11.2020, 17.14 Uhr
Paulinchen | Wenn es doch nur...
... gelingen würde, dass die Gebrauchsanweisungen von legal gekauftem Feuerwerk befolgt werden, dann hätten die Rettungskraefte ja keine Arbeit und könnten sich den wichtigen Dingen ihrer Arbeit widmen.
Aber da muss man sich ja die Böller selbst basteln und ups, schon ist so ganz nebenbei, die Hand weg.... Hallo Doktor, kann man da noch was machen?

Unter all diesen Umständen, in diesem Jahr, wäre ich auch für ein generelles Verbot. Zumal, wer räumt am Tag darauf den Dreck weg?

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22.11.2020, 18.43 Uhr
Bifiwurst | Feuerwerk
Den Dreck räumt gefälligst die Stadt oder Gemeinde weg, die kassieren ja schließlich auch die Steuern dafür. Die der Hersteller, Verkäufer und der Konsument dafür bezahlt.

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23.11.2020, 08.21 Uhr
Pe_rle | Feuerwerk
je mehr verboten wird um so mehr findet es illegal statt.
Das sieht man daran das die Gaststätten geschlossen sind und die Zahl der Corona-kranken in die höhe schnellt.
Die Polizei kann auch Silvester nicht überall sein
gut so
Diese Verbieterei geht ein nur noch auf den S............

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23.11.2020, 09.11 Uhr
dergerechte | Herrje!
ich verfolge diverse Diskussionen (u.a. auch Corona) seit Tagen, aber was hier manche Intelligenzbolzen (zuletzt "Paulinchen", "Nachgefragt"...) loslassen, ist wirklich haarsträubend!!!

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23.11.2020, 09.57 Uhr
ottilie | Diskussion über Verbot des Silvesterfeuerwerks, Polizeigewerkschaft ist skeptisch
Nun sollte man doch wohl nicht alles verbieten, denn was hat das Silvesterfeuerwerk mit der Pandemie zu tun? Das ist doch wohl das kleinste Problem, wenn ich Berlin, Leipzig sehe, wo demonstriert wird. Hier bedaure ich immer die Einsatzkräfte der Polizei, die es mit so vielen Verrückten zu tun hat, die nicht einmal vernünftig denken können. Da ist die Polizei genug im Einsatz. Da sollte man sie Silvester mit einem Familienfeuerwerk nicht auch noch beschäftigen.
Meistens machen doch die Familien für ihre Kinder das Feuerwerk, warum dies auch noch verbieten. In den Schulen kann man die Kinder aus Platzmangel nicht in Abstand setzen, da ist die Gefahr der Ansteckung viel größer.
Und wer sich Feuerwerk selbst bastelt, hat das Leid, wenn dabei etwas passiert, selbst zu tragen. Auch dies gabs die ganzen Jahre ohne Pandemie. Hier würde ich sagen, dass diese Menschen die Arztkosten selbst zahlen müßten. Denn man wird ja ständig davor gewarnt.
Und wird Silvesterfeuerwerk im Auftrag der Stadt gemacht, kann man Abstand wahren und Masken tragen, warum auch noch diese Freude den Menschen untersagen. Lassen Sie alle doch das Jahr mit ein bisschen Freude ausklingen und die Hoffnung nicht aufgeben, dass vielleicht auch die Pandemie ein Ende nimmt durch Impfungen oder dergleichen.
Ich wünsche allen Menschen Gesundheit und einwenig Freude bei einem Feuerwerk zu Silvester.

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23.11.2020, 11.22 Uhr
Henkel | Fantastisch
Man reagiert nur noch mit Verboten. Umso weniger Menschen werden sich dranhalten, so einfach ist es. Die illegal genutzten Bewegungsprofile der Handys in den Großstädten hat es gezeigt. Die Menschen bewegen sich genauso, man kann nur das verbieten, was man auch kontrollieren kann. Jeder hat seine Ausnahmen, haut alles nicht hin. Traumpolitik eben. Ich selbst bin kein Freund davon, Geld fürs böllern zu verplempern, schau es mir aber gern an. Trotzdem würde ich nie auf die Idee kommen, alles zu verbieten. Und je mehr uns die Grünen verbieten wollen, umso mehr Lust krieg man drauf. Es wird geballert, dafür fahren kaum Autos. So umweltschädlich ist es am Ende nicht, alles nur Geschwätz. Nicht mehr Zeitgemäß, wer indoktriniert uns denn mit dem ganzen geistigen Müll? Wer will uns vorschreiben, dass Traditionen nicht mehr Zeitgemäß sind. Wie soll denn die Polizei das alles kontrollieren? Ballern, Platz wechseln, weiter ballern. Wird spannend, wie die Polizei das leisen soll.

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23.11.2020, 11.23 Uhr
1234567 | Es müsste nicht alles verboten werden,
wenn die Menschheit ein bisschen Grips im Kopf hätte und von sich aus mal Rücksicht auf andere nehmen würde. Wenn keiner zu Silvester böllern würde, müsste auch nichts verboten werden. Genauso verhält es sich mit der Corona-Krise. Wenn sich jeder an bestimmte Regeln hält, würden wir gemeinsam schneller aus der Krise kommen und nichts müsste verboten werden. Aber nein, es gibt ja noch die, die meinen, man raube Ihnen ein Stück Freiheit. Dann sollen mal die, die glauben, Corona gäbe es nicht und gegen sämtliche Maßnahmen der Regierung protestieren, ihren vollen Einsatz zeigen und helfen z.B. in Notaufnahmen, Krankenhäusern, Gesundheitsämtern und Dienststellen. Ich ziehe hier den Hut vor diesen Menschen, die das tagtäglich mit vollem Einsatz leisten und nicht danach fragen, ob ihnen damit ein Stück Freiheit genommen wird.

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23.11.2020, 12.00 Uhr
Henkel | Grips
Es hat nichts mit Grips zu tun. Grips heißt für mich, wenn ich schon einen Lockdown mache, nicht noch mit einem nicht nötigen Verbot einen drauf zu setzen. Klar gibt es Menschen, die stehen da nicht drauf. Ein Teil davon wird eh griesgrämig daheim sitzen, weil niemand mit ihnen feiern will. Denen fällt der Lockdown auch leichter, weil sie niemanden haben und glückliche Menschen ein Graus sind. Müssen sie auch nicht, aber es gibt eben jede Menge, die wollen traditionell das neue Jahr einläuten, anstoßen und positiv ins neue Jahr starten. Oder sehen, wie sich Kinder freuen, wenn’s kracht. Und sie werden es tun, sie werden anstoßen, werden sich treffen, werden trinken. So viele Polizisten können sie garnicht aufbringen, um nun noch Silvester komplett zu versauen. Keine Chance. Bringt es wirklich was, noch einen drauf zu setzen und das auch noch zu reglementieren?

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23.11.2020, 12.12 Uhr
tannhäuser | So locker...
...gehen die von Ihnen erwähnten Griesgräme auch nicht mit dem allein Daheimhocken um, lieber Henkel.

Besonders an Weihnachten und im letzten halben Jahr wegen Kontaktsperren werden Rettungsdienste vermehrt unter dem Codewort "Strangulation" zu Einsätzen gerufen.

Auch wenn es wegen Corona angeblich keinen Anstieg der Suizidrate geben soll, an Weihnachten ist das seit Jahrzehnten eine nicht bestrittene Tatsache.

Ansonsten stimme ich Ihnen zu. Einem Misanthropen ist es egal, ob er allein auf dem eigenen Sofa oder im Krankenhaus unter ärztlicher und pflegerischer Aufsicht stirbt.

Aber die meisten von uns sind sicherlich lebensbejahend und genervt vom seit Monaten anhaltenden Hin und Her von Verboten, Lockerungen, Zuständigkeiten und gegenseitigen Schuldzuweisungen.

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