nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung
So, 17:36 Uhr
29.11.2020
Saubere Autos:

Nur zwei Pkw erhalten fünf Sterne

Green NCAP, eine Initiative von Euro NCAP, hat nach dem Vorbild des ADAC Ecotest die ersten 24 Fahrzeuge auf Umwelteigenschaften wie Schadstoff-Emissionen, Kraftstoff- und Energieverbrauch sowie Treibhausgasemissionen untersucht. Nur zwei Elektrofahrzeuge erhalten die höchste Bewertung mit fünf Sternen...

GreenNCAP setzt durch die Testprozedur hohe Ansprüche bei der Bewertung der Umweltfreundlichkeit von Fahrzeugen. Hier der VW Golf im ADAC Test. (Foto: ADAC/Test und Technik) GreenNCAP setzt durch die Testprozedur hohe Ansprüche bei der Bewertung der Umweltfreundlichkeit von Fahrzeugen. Hier der VW Golf im ADAC Test. (Foto: ADAC/Test und Technik)
Effizient eingesetzt können aber auch Hybrid-Modelle einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten.

„GreenNCAP liefert mit zukunftsorientierter Testmethodik heute die Antworten auf die Abgasfragen von morgen. Erstmals liefern wir Ergebnisse zu nicht-limitierten Schadstoffen, wie Ammoniak und Lachgas, zu Emissionen bei sehr niedrigen Außentemperaturen und zum Abgasverhalten unter anspruchsvollen Realfahrten. Die Automobilindustrie sollte sich für die Euro 7 Abgasnorm an GreenNCAP orientieren. Unsere ADAC Experten haben die Entwicklung dieses neuen Standards für den Verbraucherschutz erfolgreich vorangetrieben“, so Dr. Reinhard Kolke, Leiter Test und Technik beim ADAC.

Nach dem aktuellen GreenNCAP-Verfahren wurden bislang 24 Modelle getestet: Jeweils zehn Benzin- und Dieselmodelle (davon zwei Hybride) sowie je zwei Erdgas- und Elektrofahrzeuge. Fünf Sterne erreichen dabei nur die beiden Elektrofahrzeuge: Der Renault Zoe (52 kWh) mit einer realistischen Reichweite von 319 Kilometern bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 22,3 kWh pro 100 km und der Hyundai Kona. Das Modell von Hyundai weist zwar einen geringeren Stromverbrauch (22,2 kWh/100 km) auf, schafft aber mit seinem 39,2 kWh Standard-Akku nur 202 Kilometer.

Die beiden Benzin-Hybrid-Modelle im Test zeigen, dass diese Technologie einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase liefern kann, wenn sie effizient eingesetzt wird. Denn der Toyota CH-R, der die mögliche Effizienz des Hybridantriebs nutzt und entsprechend weniger Schadstoffe ausstößt, kommt bei einem Durchschnittsverbrauch von 5,4 Liter pro 100 km auf 3,5 Sterne, während der Honda CR-V nur 2,5 Sterne schafft. Vor allem bei den Kriterien Treibhausgase und Energieeffizienz kann der Honda CR-V nicht punkten. Beiden Modellen fehlt allerdings ein Partikelfilter, das kostet sie einige Punkte beim Schadstoffausstoß.

Fünf herkömmliche Benzin-Modelle erreichten drei Sterne im Test, zwei 2,5 und ein weiteres Modell zwei Sterne. Bei den Dieselfahrzeugen kam eines auf drei Sterne, vier Modelle auf 2,5 und ein Modell auf zwei Sterne. Vier Mal konnten nur 1,5 Sterne vergeben werden. Die beiden Erdgasautos schnitten mit zwei und drei Sternen ab.

GreenNCAP setzt durch die Testprozedur hohe Ansprüche bei der Bewertung der Umweltfreundlichkeit von Fahrzeugen und kann als Maßstab für künftige Abgasnormen gesehen werden. Für Deutschland setzt trotz GreenNCAP weiterhin der ADAC Ecotest den Standard, denn der Ecotest beinhaltet durch die Well-to-Wheel-Betrachtung bereits heute neben den lokalen Emissionen auch die bei der Energieerzeugung entstehenden Schadstoffausstöße. Damit bietet er Kaufinteressenten eine umfassende über alle Antriebsarten vergleichbare Datenbasis für den deutschen Markt.

Hier geht es zu den Testergebnissen.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

29.11.2020, 21.00 Uhr
Paul | E-Autos
Was sagt uns das, das ist alles völliger Mist von Vorn bis Hinten. Diese E-Kisten sind der letzte Dreck bei Umweltverschmutzung und der Tauglichkeit - einfach nur Schrott !

8   |  4     Login für Vote
29.11.2020, 22.16 Uhr
grobschmied56 | SAUBER, SAUBER!
E-Mobilchen kann man sich schön rechnen.
Kleine Schönheitsfehler in der Rechnung kann man großzügig übersehen.
Der Dreck, der in der Volksrepublik bei der Akku-Herstellung anfällt, den muß man hier ja nicht wahrnehmen.
Daß der Auspuff beim E-Mobilchen nicht so gut sichtbar ist, heißt nicht, daß es ihn nicht gibt. Er ist nur etwas länger und endet im nächsten Kohlekraftwerk.
Mindert aber nicht den Fahrspaß, wenn man nur fest an Humbug unserer Politiker glaubt, die nicht müde werden,
das Märchen vom NULL - Emissionsauto zu erzählen.

6   |  3     Login für Vote
30.11.2020, 06.56 Uhr
Kobold2 | Schönrechnen geht immer
Das die derzeitige Akkutechnologie nicht das Ende der Fahnenstange ist, ist eine Seite. Die gefahrenen Kilometer Kreuz und quer durch Europa um die Zulieferteile aus allen Ecken Europas an die Produktionsstandorte zu bringen, die andere Seite.
Da braucht manch einer Jahre, um allein den Kraftstoff zu verbrauchen, der bei der Produktion seines Vehikels angefallen ist.

5   |  4     Login für Vote
30.11.2020, 13.53 Uhr
Der-NDH-Mann
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: keine Links
01.12.2020, 09.54 Uhr
Der-NDH-Mann | Saubere Autos ???
Habe einen sehr Interessante Doku auf TV Arte-Mediathek gefunden.
Unter suche eingeben : Umweltsünder E-Auto?
Lohnt sich mal nachzuschauen :-)

2   |  0     Login für Vote
01.12.2020, 12.27 Uhr
Paulinchen | Das E- Auto ....
....ändert nichts an der Tatsache, dass es bei der Herstellung nun mal die Umweltschleuder schlecht hin ist und für lange Zeit sein wird.
Mich wundert es immer wieder, wenn ich mal so im Internet recherchiere, nach dem Begriff: snytetische Kraftstoffe. Auf der Seite der Firma Bosch, findet man sehr interessante Ergebnisse über deren Forschung und Entwicklung. Danach wäre der älteste Golf und alle neuereren Fahrzeuge sofort schadstofffrei. Es braucht keine extra Transportlogistik, keine Änderungen an den Tankstellen, also es bliebe alles, wie es ist. Einfach tanken und das wars. Natürlich das Bezahlen der Füllung nicht vergessen! Aber einen Nachteil hat der synth. Kraftstoff doch noch. Die Bürger müssen sich nicht dem Druck der Grünen und der Regierung beugen, neue Autos zu kaufen und ihre gut Gebrauchten in die Presse schieben.
Dieser Kraftstoff würde eine Unmenge an CO² und Kupfer! einsparen und das schon mit der ersten Tankfüllung, ganz abgesehen von den Arbeitsplätzen (3,8 Mio)der gesamten Fahrzeugindustrie. Aber das passt offensichtlich nicht in die Köpfe der Grünen. Was hat diese Partei bisher eigentlich erreicht? Die Wälder in unserem Land sind krank, die Energiepreise Dank ihrer Politik, sind explodiert, das Flaschenpfand belastet die Sammelstellen und am Ende landet der Plastikmüll in den Weltmeeren. Warum hat diese Partei nicht das, was sie angestoßen hat, auch mal verfolgt, bzw. kontrolliert? Chaos machen und sich in Deckung bringen. Hoffentlich kommt keine auf die Idee und fragt uns, was wir erreicht haben. Das ist die Devise der Grünen. Kann so eine Partei auch Kanzler? Dann wäre der Untergang der deutschen Wirtschaft besiegelt. Ein Leben, wie Neandertaler möchte ich nicht! Wenn das Loch zugeschi... ist, dann ziehen wir weiter....
Allerdings verstehe ich die Regierung nicht, dass sie der Deutschen Bahn nicht gewaltig Druck macht, dass der Gütertransitverkehr endlich auf die Schiene kommt. Am Ende zahlen wir den Menschen/Ländern Geld, für die entstandenen Schäden an deren Natur, welche das E-Auto indirekt verursacht hat. Also glauben die Grünen tatsächlich, dass man sich eine heile Umwelt in Deutschland kaufen kann? Es gibt nur eine Erde, auf der wir alle leben!!

4   |  2     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

digital
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.