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Do, 14:40 Uhr
01.04.2021
Dieselpreis steigt um 3,9 Cent

Benzin im März sechs Cent über Vormonatsniveau

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im März kräftig gestiegen. Vor allem Benzin hat sich gegenüber dem Vormonat deutlich verteuert. Wie die monatliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, kostete ein Liter Super E10 im Schnitt 1,454 Euro, das sind sechs Cent mehr als im Februar und 10,3 Cent mehr als im Januar...

Diesel verteuerte sich ebenfalls, wenn auch in etwas geringerem Maß. Für einen Liter mussten die Autofahrer im Monatsmittel 1,315 Euro bezahlen und damit 3,9 Cent mehr als im Vormonat und 8,2 Cent mehr als im Januar.

Teuerster Tag zum Tanken im März und im bisherigen Jahresverlauf war bei beiden Kraftstoffsorten der 14. März. Ein Liter Super E10 kostete damals 1,472 Euro, ein Liter Diesel 1,330 Euro. Am günstigsten konnten die Autofahrer am 25. März tanken als ein Liter E10 1,432 Euro kostete und ein Liter Diesel 1,294 Euro. Günstigster Tag des Jahres war bislang der 1. Januar. Ein Liter Super E10 kostete am Neujahrstag 1,324 Euro, ein Liter Diesel 1,215 Euro.

Grund für die deutliche Verteuerung sind laut ADAC die höheren Rohölnotierungen. Der Preis für ein Barrel Rohöl kletterte zeitweise bis knapp unter 70 US-Dollar, pendelte ansonsten überwiegend um die 65 Dollar. Im Februar lag das Preisniveau bei Brent-Öl noch um einige Dollar niedriger.
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Kommentare

01.04.2021, 16.31 Uhr
Der-NDH-Mann | Benzin im März
Wir fahren auch bei 3,55€ pro Liter noch rum !!!
Wetten :-)

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01.04.2021, 20.57 Uhr
Paul | NDH Mann
So wird es sein, denn es wird viel gemurrt und gemault, aber keiner traut sich wirklich was dagegen zu tun.

6   |  0     Login für Vote
01.04.2021, 21.35 Uhr
tannhäuser | Wenn schon...
...die E10-Brühe so teuer ist wie noch vor kurzem normales Super muss keiner mehr mit hohen Rohölpreisen dahergeschwafelt kommen.

Der Staat braucht die Steuereinnahmen. Nichts anderes ist der Grund für diese Abzockerei.

Wer den Märchen von Scholz und Altmeier vom gesunden Staatshaushalt immer noch glaubt, wird sich wundern, wenn nach den Wahlen Kassensturz gemacht wird und die CO2- und Mehrwertsteuer steigen und die Ermässigte durch Anpassung wegfällt.

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01.04.2021, 22.47 Uhr
grobschmied56 | Man kann die Kuh...
... melken, man kann die Kuh auch schlachten.
Was man nicht kann: Die Kuh vorne schlachten und hinten melken.

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01.04.2021, 23.21 Uhr
Halssteckenbleib | Ach mein Gottchen
da wird halt eben weniger geschlemmt und dann ist alles wieder im Lot.Hauptsache die Räder rollen.Erich würde sich kaputt lachen was aus der so hochgelobten D-Mark geworden ist.Ich wäre auch weiterhin mit DDR Blech klar gekommen.Nune ist der Salat da. Der Kapitalismus ist tatsächlich so wie mein Lehrer ihn damals gelehrt hat. Nur Geld zählt der Mensch ist letztrangig. Ich werde Erich wählen ...

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02.04.2021, 09.16 Uhr
Kobold2 | Fast richtig, Paul
Alle murren und Jammern, aber die wenigsten wollen ihr Verhalten ändern.
"Weiter so" ist die Devise und wenn es schief geht, sind "die andern" Schuld.
Der hier besprochene Preisanstieg in Bezug auf den Vormonat ist nicht das Ergebnis der Regierung. Und die gern genommenen Grünen, sind auch seit Jahren nicht in der Regierungsverantwortung, sie tragen die Entscheidungen als Opposition allenfalls mit. Ist aber den meisten seit dem Spruch mit den 5DM völlig egal, den der Sündenbock steht damit fest, auch wenn die meiste Steuerlast in der Vergangenheit von der CDU beschlossen wurde.

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02.04.2021, 11.17 Uhr
grobschmied56 | Natürlich kann ein Pendler...
... der Tag für Tag zig Km auf Arbeit fährt seinen Job hinschmeißen. Würde dann von Neunmalklugen Beifall bekommen. Vom Beifall kann er aber seine Rechnungen nicht zahlen. Also muß er weiter pendeln.
'Verhalten ändern' ist ein kluger Ratschlag. theoretisch.

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02.04.2021, 16.23 Uhr
Kobold2 | Natürlich wird's auch nicht besser
wenn man wiederholt nur die Hälfte erzählt.
Für Pendler wurde deshalb die Pauschale erhöht.
Sonst wäre noch Nachdenken über Fahrgemeinschaften und eine Autoauswahl nach Wirtschaftlichkeit und nicht nach Kollegen oder Nachbar eine Lösung.
Aber ein vor langer Zeit mal im TV dokumentierter Versuch, hat gezeigt wie der Autofahrer tickt, oder besser gesagt überhaupt nicht tickt.
Man hatte an einer von zwei gegenüberliegenden Tankstellen über den Nachmittag immer weiter die Preise angehoben. bei 4,50€ hat man aufgehört.
Fazit war, das die Wenigsten darauf reagiert haben. Der Rüssel wurde ohne Nachzudenken reingehalten. Einfach so wie immer. Die anschließenden Interviews waren eine Zusammenfassung von hilflosen Gestammel Schulterzucken und leichter Betroffenheit.
Der Markt funktioniert nicht nur nach Angebot und Nachfrage, sondern oft auch danach, das jeden Tag (mindestens) ein Dummer aufsteht, den man nur finden muß. Hier kommen die sogar freiwillig.
Das man auch als Kunde eine Marktmacht hat, ist noch nicht bei vielen angekommen.
Wie Rudi M . aus München zu sagen pflegte "wenn's die Deppen kaufen".........

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02.04.2021, 16.39 Uhr
Hector_Landers
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
03.04.2021, 00.00 Uhr
tannhäuser | Ernsthaft und ohne Hintergedanken:
Als Berufskraftfahrer müssen Sie ja auch tanken und das wird wohl Ihr Arbeitgeber bezahlen, Kobold2.

Hat der Rabatt-Verträge mit bestimmten Konzernen oder werden Sie dorthin gelotst, wo es gerade günstig ist?

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03.04.2021, 13.35 Uhr
Kobold2 | Ich sehe schon
an den Reaktionen, das die beschriebene Doku immer noch aktuell ist.
Gelotst wird niemand, wird sind nicht beim betreuten Fahren. Sorglose Fahrer, nach dem Motto, der
"Chef zahlt ja eh" kann sich kein Unternehmer leisten.
Eingeräumte und ausgehandelte Rabatte sind auch kein Freibrief, die tägliche Preislotterie einfach so zu akzeptieren. Gutes Beispiel ist die gelbe Apothekentankstelle wo man auch als Privatperson mit allerlei Karten und Mitgliedschaften mal 2ct Rabatt bekommt, die aber meistens die Teuerste Tankstelle im Umkreis ist. Trotz Rabatt nix gespart!
Wie schon bemerkt, ist es nicht nachzuvollziehen, das man mehrmals am Tag die Preise für Kraftsoff ändert, der schon in den Vorratstanks der Tankstellen lagert und auch bezahlt ist. Der Bäcker verkauft doch auch das Brot auch nicht zu verschiedenen Preisen über den Tag?
Der erste Grundsatz ist für uns im Privatbereich, vermeiden, wo es geht. Wenn möglich Rad, oder zu Fuß und beim Autokauf den eigenen Bedarf analysieren und auf Wirtschaftlichkeit achten. Kurzstecken vermeiden. (hier verbraucht man schnell mal das doppelte) Nötige Fahrten zusammenlegen. Tanken, wenn ich grad unterwegs bin und es günstig ist, auch wenn die Kiste noch halb voll ist. Mir sind schon genug untergekommen die schimpfend davorstanden, mit dem planlosen Argument " was soll ich denn machen, wenn der Tank leer ist"? Bis zum letzten Tropfen unterwegs zu sein, bringt einen nur in Zugzwang und man hat sich der Lotterie ausgeliefert. Wenn es mal schief geht, nur eine kleine Nottankung vornehmen, um eine günstigere Tankstelle zu erreichen, Bei längeren Touren, planen.
Autobahnraststätten sind absolut tabu, auch dienstlich.
Beim Einkauftourismus und der täglichen Schnäppchenjagd auch mal die wirklichen Fahrkosten mit einbeziehen ( siehe Verbrauch bei kalten Motor).
Da wird so manches Schnäppchen eher zum teuren Reinfall.

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