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Mi, 17:00 Uhr
05.05.2021
Bericht vorgestellt

Links motivierte Gewalt nimmt zu

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten nahm im letzten Jahr erneut zu. Das ergibt sich aus den Fallzahlen Politisch Motivierter Kriminalität 2020, die Bundesinnenminister Horst Seehofer gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, vorgestellt hat...

Antifa (Symbolbild) (Foto: hoegl0 auf Pixabay ) Antifa (Symbolbild) (Foto: hoegl0 auf Pixabay )
Das Bundeskriminalamt hat im vergangenen Jahr insgesamt 44.692 Straftaten erfasst, die den einzelnen Phänomenbereichen der Politisch Motivierten Kriminalität zuzuordnen sind. Dies entspricht einer Steigerung um 8,54 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Straftaten, die aus einer politischen Motivation heraus begangen werden, werden im „Kriminalpolizeilichen Meldedienst Politisch Motivierte Kriminalität“ (KPMD-PMK) erfasst. Darunter fallen zum Beispiel sogenannte Propagandastraftaten, wie das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Politisch motivierte Gewaltdelikte nehmen zu
Im Vorjahresvergleich ist auch die Gesamtzahl politisch motivierter Gewalttaten um 18,82 Prozent gestiegen. „Besonders schlimm ist die Zunahme von politisch motivierten Gewaltdelikten. In schmerzhafter Erinnerung sind uns der Mordanschlag auf das homosexuelle Paar in Dresden, das Tötungsdelikt in Cottbus und der rassistisch motivierte Terroranschlag von Hanau“, betonte Bundesinnenminister Seehofer.

„Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten erreicht einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung ", so Bundesinnenminister Horst Seehofer. Die Statistik zeige einen beunruhigenden Anstieg des Gesamtstraftataufkommens. Der Phänomenbereich politisch rechts motivierter Kriminalität mache dabei etwa die Hälfte der Straftaten aus. „Nach dem Mord an Walter Lübcke und dem Anschlag auf die Synagoge in Halle war Hanau der dritte rechtsterroristische Anschlag in wenigen Monaten. Das zeigt, was ich seit Beginn meiner Amtszeit immer wieder sage: Dass der Rechtsextremismus die größte Bedrohung für die Sicherheit in unserem Lande ist“, so Bundesinnenminister Seehofer.

2020 gab es 23.604 politisch rechts motivierte Straftaten – das ist ein Anstieg von 5,65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich politisch links motivierter Kriminalität gab es 2020 einen Anstieg von 11,39 Prozent gegenüber 2019, wobei insbesondere die Zahl politisch links motivierter Gewaltdelikte mit 45,06 Prozent erheblich gestiegen ist. „Der gewaltbereite Linksextremismus ist eine ernst zu nehmende Bedrohung für unsere freiheitliche Demokratie“, führte der Bundesinnenminister aus.

Bei der Betrachtung der links- und rechtsmotivierter Kriminalität muss differenzierter herangegangen werden. Während bei der als rechts eingestuften Kriminalität die Propagandadelikte mit 13.659 die Mehrheit ausmachten, waren es bei der link motivierten Kriminalität lediglich 118 ermittelte Delikte. Anders da schon die Betrachtung der Körperverletzungen und Tötungsdelikte. Hier wurden bei "rechts" 1.092 Gewalttaten registriert, das waren 106 Straftagen mehr als im Jahr 2019. Beim "links" hingegen wurden im vergangenen Jahr 1.526 Straftaten bekannt, ein Zuwachs von 474 zum Jahr davor.

Bundesregierung hat Maßnahmen ergriffen
Ferner verdeutlichte der Bundesinnenminister, dass der Extremismus in all seinen Formen „eine Bedrohung für unsere Gesellschaft“ bleibe. „Es gibt klare Verrohungstendenzen in unserem Lande. Wir werden daher weiterhin mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen jede Form politisch motivierter Kriminalität vorgehen. Der Rechtsstaat ist und bleibt handlungsfähig“, mahnte der Bundesinnenminister.

Daher sei es wichtig und richtig, dass die Bundesregierung der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und allen anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oberste politische Priorität einräume. Dies habe sie unter anderem mit der Einrichtung des Kabinettausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus verdeutlicht. Darüber hinaus habe die Bundesregierung neue Gesetzesvorhaben, wie das Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität, auf den Weg gebracht, um noch effektiver gegen Extremismus vorgehen zu können.

Politisch motivierte Straftaten in all ihren Formen stellen eine besondere Bedrohung für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung dar. Ihre Erfassung, Analyse und wirksame polizeiliche Bekämpfung ist daher ein besonders wichtiges innenpolitisches Anliegen.

Aufklärungsquote steigt
Die Aufklärungsquote bei den PMK-Straftaten aller Phänomenbereiche liegt mit 43,08 Prozent über der des Vorjahres (2019: 41,18 Prozent). Bei den Gewalttaten bewegt sich die Aufklärungsquote mit 58,66 Prozent allerdings leicht unter dem Vorjahresniveau (2019: 59,75 Prozent).

Straftaten im Kontext der Covid-19-Pandemie
Im Jahr 2020 wurden unter dem Begriff „Corona“ in den Sachverhaltsbeschreibungen aller PMK-Meldungen insgesamt 3.569 Straftaten erfasst, darunter 478 Gewalttaten. Insbesondere Veranstaltungen gegen die Corona-Maßnahmen waren von einer geringen Akzeptanz der polizeilichen Maßnahmen, erheblichen Verstößen gegen die Hygiene- und Abstandsregeln sowie teilweise erheblichen Ausschreitungen geprägt. Dabei kam es auch zu Angriffen und Bedrohungen gegen die Polizei sowie Medienvertreter. Von den 260 gemeldeten Straftaten gegen Journalisten wurden 112 im Zusammenhang mit „Corona“ begangen, bei den entsprechenden Gewalttaten sogar knapp die Hälfte (14 von 32).

Anstieg von antisemitischen und islamfeindlichen Delikten
Antisemitische Straftaten sind im vergangenen Jahr um 15,7 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 2.351 Taten erfasst. Die allermeisten Fälle davon waren dem Phänomenbereich PMK-rechts zuzuordnen (94,6 Prozent).

Auch die Taten mit islamfeindlichem Hintergrund nahmen zu. Sie stiegen um 8 Prozent auf jetzt 1.026 Straftaten. Antiziganistische Taten sind um 64,1 Prozent auf 128 Fälle im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Fallzahlen der Politisch Motivierten Kriminalität werden von den Polizeibehörden der Länder erhoben und über die Landeskriminalämter dem Bundeskriminalamt zur bundesweiten Erfassung und Auswertung übermittelt. Die Auswertung erfolgt jährlich anhand der Zahlen des jeweils zurückliegenden Kalenderjahres.
Peter-Stefan Greiner

Update, 5. Mai, 17 Uhr

Von einigen Kommentatoren wird behauptet, der Autor würde die Zahlen zu den "Politisch motivierten Gewalttaten verzerrt darstellen. Hier die Wiedergabe der gestern vorgestellten detaillierteren Zahlen: Tötungsdelikte "PMK links" gab es laut Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr 6, ein Jahr davor 2. Unter "PMK rechts" gab es im Jahr 2019 7 Fälle, im vergangenen Jahr 3. Es wurde eine vollendete Tötung unter "PMK rechts" eingeordnet, 0 unter "PMK links". Bei den versuchten Tötungsdelikten ordnete das BKA im vergangenen Jahr 2 unter "PMK rechts" ein, dagegen 6 unter "PMK links". Hier gibt es die detaillierten Zahlen des Bundeskriminalamtes, die gestern veröffentlicht wurden.
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Kommentare

04.05.2021, 20.39 Uhr
DonaldT | Links motivierte Gewalt nimmt zu
Wenn sich der Thüringer Justizminister!, in Erfurt auf einer Demo der Antifa, mit der Antifa fotografieren lässt, erscheint doch dieser Versuch der "Bekämpfung" recht fragwürdig.

Übrigens:
Wo waren in Berlin und Hamburg die Wasserwerfer, bei den linken Gewaltakten und verletzten Polizisten?

23   |  9     Login für Vote
04.05.2021, 20.58 Uhr
Kassandra | Die Überschrift ist leider nicht einmal die halbe Wahrheit
Zitate Seehofer:
„Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten erreicht einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung "

"2020 gab es 23.604 politisch rechts motivierte Straftaten – das ist ein Anstieg von 5,65 Prozent gegenüber dem Vorjahr."

Was aus Seehofers Text nicht übernommen wurde:
"Auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums gab es deutlich mehr Fälle. Die Zahl der linksmotivierten Delikte stieg um über 11 Prozent auf etwa 11.000 Straftaten."

Jede Straftat ist eine zu viel, aber man beachte:
23.604 rechte Straftaten - 11.000 linke Straftaten
Bei den Tötungsdelikten sieht es noch viel schlimmer aus.

Leider wurde das hier vergessen zu erwähnen. Da es sich nach den hier tätigen Protagonisten bei 75 Prozent der Bevölkerung um Links-Grüne Nationale Front Wähler handelt, erscheint die tatsächliche rechte Kriminalität nicht nur um das doppelte höher zu sein, sondern Rechte üben sechs mal mehr politisch motivierte Straftaten aus, als die Links-Grüne Restbevölkerung!

Da darf man ruhig einmal darüber nachdenken und seine Schlüsse ziehen. Und man sollte sich unbedingt auch anderweitig über diese Quantität rechter Kriminalität informieren.

15   |  18     Login für Vote
04.05.2021, 21.58 Uhr
Oberstudienrat | warum...
...heißt die Überschrift nicht: "rechts motivierte Straftaten erreichen neuen Höchststand." ?

11   |  17     Login für Vote
04.05.2021, 23.19 Uhr
Latimer Rex | Kassandra
Auch ohne Kassandra-Ruf pfeifen es doch die Spatzen
von Nordhäuser Dächern, dass der psg influencer die
Fakten so manipuliert, wie es in seinen populistischen
Kram passt.

9   |  19     Login für Vote
05.05.2021, 07.14 Uhr
sima | Bei der Berichterstattung im Staatsfernsehen
bekam man eher den Eindruck als sei der Anstieg nur bei rechtsorientierten Straftaten zu verzeichnen Dort gab es auch keine Diverenzierung innerhalb der politischen Strömungen bzw. gkaubensmotivierten Taten. Es macht nämlich durchaus im Straftatbestand einen Unterschied ob jemand mit sogenannten verfassungsfeindlichen Symbolen herumläuft, oder ob es sich um körperliche Gewalt handelt. Wieder mal ein gutes Beispiel wie Statistiken bei vielen staatsnahen Medien "ausgewertet" werden, um eine bestimmte politische Aussage in die Bevölkerung zu tragen. Dieses Land ist soetwas vom am Ende, die wissen es nur noch nicht..

11   |  9     Login für Vote
05.05.2021, 07.37 Uhr
Leser X | Frech
Auch eine Form alternativer Fakten: man nehme einen Bericht und verzerren dessen Ergebnis, indem ich eine Überschrift wähle, die etwas anderes vorgaukelt. Das ist dann keine Pressefreiheit mehr sondern unseriöser Journalismus.

13   |  14     Login für Vote
05.05.2021, 08.22 Uhr
BerndLuky | Leser X
Schon schlimm wenn man die Wahrheit nicht verträgt und das eigene Weltbild dadurch zerstört wird! Aber keine Angst, ihre Grünen Freunde aus Erfurt werden das schon richten!

13   |  11     Login für Vote
05.05.2021, 08.26 Uhr
Engenius | PSG und seine Stunde der Mathematik
Grundsätzlich sei hier vorausgesetzt, daß jede politische Straftat, egal, ob sie dem linken oder rechten Spektrum zugeordnet wird, zu verurteilen , zu verfolgen und zu bestrafen ist. Das gilt für den Nazimörder von Hanau und seine Hintermänner genau wie für linke Chaoten in Leipzig und Berlin, die marodierend durch die Straßen ziehen!
Es ist erschreckend, aber wahr, daß sowohl linke , wie rechte Straftaten im Jahre 2020 gegenüber 2019 zugenommen haben. Dabei wurde bei rechtsmotivierten Taten der Anstieg von 22342 auf 23604 festgestellt, das sind 1262 oder 5,64%, während linksmotiviert der Anstieg von 9849 auf 10971, bzw. 1122 oder 11,39% dokumentiert wurde.
Wenn PSG und damit die NNZ dem geneigten Leser dieser freien Presse, die nicht dem Diktat der Regierung unterliegt, mit der fetten Überschrift die Zunahme der linksmotivierten Kriminalität verkündet und dabei die Absolutzahlen (1262 zu 1122) vernachlässigt und nur den relativen Anstieg (5,64 zu 11,39) gegenüberstellt, dann ist das seine Sicht der Dinge, aber wie bereits auch schon von anderen Kommentatoren dargelegt, nicht einmal die halbe Wahrheit. Die Presse ist in Deutschland per Grundgesetz frei, aber auch hier erkennbar, nicht ohne Ziel und Auftrag.
Schlimm ist nur, daß vielen Menschen schon die halbe Wahrheit zur eigenen Meinungsbildung und Wahrheitsfindung ausreicht!

12   |  10     Login für Vote
05.05.2021, 08.34 Uhr
nur_mal_so | Man kann Überschriften und den folgenden Artikel ja so und so auslegen,
aber die Frage darf schon gestattet sein, warum man aus einem umfassenden Bericht die Zusammenfassung "Links motivierte Gewalt nimmt zu" wählt, und nicht "Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten erreicht einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung".
So erreicht man allein durch die Überschrift genau die beabsichtigte Meinungsmache (und Artikel werden heutzutage bekanntermaßen kaum noch gelesen: "TL, DR")

Neutraler Journalismus wäre gewesen: "Sowohl linke als auch rechte Straftaten nehmen zu", oder etwas in der Art. (Und dann könnte man diskutieren, was mit unserer Gesellschaft nicht in Ordnung ist, dass es so ist)

Aber, ha ha, nnz und neutraler Journalismus, ha ha...

12   |  14     Login für Vote
05.05.2021, 08.37 Uhr
BerndLuky | PS
"Propagandadelikte"
Beispiel: Ali H. zeichnet ein Hakenkreuz auf die Bank! Dirk A. setzt sich später auf diese Bank und sieht voller entsetzen dieses Hakenkreuz er bekommt Schnappatmung und erstattet mit letzter Kraft sofort Anzeige!
Anzeige wird aufgenommen und in die Statistik "rechte Propagandadelikte" eingepflegt!

Nur mal so am Rande erwähnt!

15   |  9     Login für Vote
05.05.2021, 09.07 Uhr
andreaspaul | Das Hauptproblem im Merkelsystem ist das Verhindern von Kritik
und das wird gleichgesetzt mit Rechts.
Man kann es auch schon nicht mehr hören wer hier alles Nazi sein soll.
Wer eigentlich bei Gewaltexzessen auffällt sind nun mal die Linken.
Kürzlich erst am 1 Mai. Egal wo man da hinschaut .Ob nach Berlin ,Hamburg oder auch schon mal Leipzig/Erfurt.Es sind die Linken,die da auffallen und randalieren.
Ich möchte mal sehen wenn es "Rechte" wären.
Wenn Querdenker nur mal eben so Massnahmen der sogenannten Pandemie(eine Übersterblichkeit gibts ja offiziell auch nicht)in Frage stellen,also die Massnahmen auch in Frage stellen, wird der Verfassungsschutz eingeschaltet.
Was ist das nur für ein verrücktes Land geworden.
Da war doch die DDR mit ihrem Schwindelsozialismus eine Oase der Friedlichkeit.
Ich hoffe die Merkel wird noch irgendwann für dieses Spaltungsverbrechen in Deutschland und allem anderen zur Rechenschaft gezogen.
So bitte ihr linken Augen auf der Wurschtesuppe......ihr dürft voten.......

16   |  11     Login für Vote
05.05.2021, 09.17 Uhr
Alanin | Ohne eine Wertung abzugeben...
Die Rechten haben zwar absolut die Mehrheit an Straftaten. Grob über den Daumen gepeilt ungefähr das Doppelte...

Grenzt man das Ganze aber auf Gewalttaten ein, so ergibt sich schon ein anderes Bild. Da haben die "Nazis" plötzlich weniger Straftaten begangen. Nämlich circa 1.000 gegenüber 1.500 Gewaltstraftaten aus dem Linken Sektor.

Ich verurteile Rechte, wie auch Linke Gewalt. Aber schaut man sich nur die Gewaltstraftaten an, so habe ich da mehr Bedenken bei den Linken...

Wobei noch hinzukommt, dass ich eher irgendwelche linken Symbole (ACAB, Antifa Logo, etc) sehe, wenn ich irgendwo Umgebung unterwegs, als dass ich irgendwo Rechte Symbole sehe...

Die Diskrepanz in der Statistik zu Straftaten im Bereich der Symbole könnte ggf. auch daran liegen, dass Linke Symbole einfach nicht verboten sind!?

16   |  7     Login für Vote
05.05.2021, 09.24 Uhr
Tyr | Nur mal so am Rande - Offizialdelikte
Also Körperverletzungen oder Tötungsdelikte.

Bei Körperverletzungen sind Rechte zwei mal mehr kriminell als Linke. Bei den Tötungsdelikten sind Rechte zehn mal mehr kriminell als Linke. Um es auf den Punkt zu bringen, es gab in den letzten zehn Jahren kein einziges Tötungsdelikt aus dem Bereich Links.

Die Zahlen sind da eindeutig. Rechte entwickeln eine wesentlich höhere kriminelle Energie bei den Offizialdelikten (Schwerverbrechen) als Linke. Auch wenn dieser Fakt dem Bernd und dem Paul nicht gefällt.

10   |  18     Login für Vote
05.05.2021, 10.48 Uhr
Wie Bitte | "Wer Kritik am Merkel-Regime übt, wird bereits als Rechts bezeichnet"
Das ist, auch wenn häufig wiederholt, ebenso falsch wie unsinnig. Niemand bezeichnet zum Beispiel "alle Spaziergänger" als Rechts. Aber alle Spaziergänger müssen sich gefallen lassen, da gedankenlos mit Reichsflaggen schwenkenden Rechten mitlaufend, als Mitläufer bezeichnet zu werden. Niemand bezeichnet alle AfD-Anhänger als Rechts, aber alle AfD-Anhänger müssen es sich gefallen lassen, in einer Partei zu sein mit eindeutig rechten Tendenzen und einem Nazi als Vorsitzendem.
Letzten Endes ist diese Diskussion bloße Relativierung: "ja, rechte Gewalt hat zugenommen, aber die Linken, die Linken", beziehungsweise auch umgekehrt: "Juchu, linke Gewalt ist angestiegen, wen interessieren da rechte Straftaten!"

Was dieser Bericht zeigt, ist, dass ALLE Straftaten angestiegen sind, linke UND rechte. Sollte man nicht DARÜBER diskutieren, statt zu relativieren, welche Straftaten schlimmer sind, oder sich in der alten Opferrolle zu verschanzen, "buhu, ich bin doch nur Spaziergänger"?

6   |  12     Login für Vote
05.05.2021, 10.51 Uhr
Alanin | Das steht im Text aber anders...
Dort steht:

Anders da schon die Betrachtung der Körperverletzungen und Tötungsdelikte. Hier wurden bei "rechts" 1.092 Gewalttaten registriert, das waren 106 Straftagen mehr als im Jahr 2019. Beim "links" hingegen wurden im vergangenen Jahr 1.526 Straftaten bekannt, ein Zuwachs von 474 zum Jahr davor.

Also Körperverletzung und Tötungsdelikte von Rechts: 1.092. Dagegen 1.526 von Links... Was stimmt denn nun?

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05.05.2021, 11.12 Uhr
Echter-Nordhaeuser | "Egal von wem"
Egal von wem Gewalt ausgeht ob Rechts oder Links diese Leute sollten hart bestraft werden.
Alle in einen Sack und drauf da trifft man nie den verkehrten.

12   |  2     Login für Vote
05.05.2021, 11.16 Uhr
Marino50
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
05.05.2021, 14.17 Uhr
Mueller13 | Am Ring durch die Manage gezogen^^
Die Überschrift ist eben einfach ein Kontrast zu dem, was man in der restlichen Presse so liest. Anstatt zu überlegen, warum der Verfasser das macht und worauf er seine These begründet, kommt hier erstmal:

kassandra: "Die Überschrift ist leider nicht einmal die halbe Wahrheit"
latimer rex "dass der psg influencer die Fakten so manipuliert, wie es in seinen populistischen Kram passt."
Leser x:"Auch eine Form alternativer Fakten: man nehme einen Bericht und verzerren dessen Ergebnis,"
nur_mal_so: "Aber, ha ha, nnz und neutraler Journalismus, ha ha..."

Erst der 12te Kommentator beschäftigt sich mit dem "warum" der Überschrift (Danke Alanin) und belegt nebenbei, dass sie begründbar ist - wenn man eben das Augenmerk auf die Gewaltdelikte legt.

Wollte PSG hier jemanden durch die Manage ziehen, ist ihm das ansatzlos gelungen. Musik aufgelegt und die Bären haben sofort angefangen zu tanzen. Wie niedlich.

PS Engenius: Das gilt für den Nazimörder von Hanau und seine Hintermänner...
-> Wer waren denn die Hintermänner des Mörders? Sein grüner Vater? Oder seine tote Mutter? Und warum Nazimörder? Alles was man nicht einordnen kann ist automatisch Nazi? Der Typ war unpolitisch aber krank. Er hat nur nach der größtmöglichsten Aufmerksamkeit für seine Tat gesucht. Wenn ihm die 3 blonde Tschechen gebracht hätte, wären die jetzt tot. Genauso lautete auch die Einschätzung des BKA - im übrigen 1,5Monate nach dem Attentat, also kein Schnellschuss).
Zitat: "In einer Analyse zum Täter heißt es, Tobias R. sei in erster Linie nicht von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben worden. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um möglichst viel Aufmerksamkeit für seine Verschwörungstheorie zu bekommen. Rassismus sei nicht das Hauptmotiv von Tobias R. gewesen, so die BKA-Ermittler."

6   |  3     Login für Vote
05.05.2021, 16.45 Uhr
Trüffelschokolade | Wahrheit und Gewalt
An der Stelle möchte ich aber noch einmal auf einen besonderen Punkt aufmerksam machen: Die im Artikel falsche Darstellung von Gewaltdelikten.

Bei "Politisch motivierten Gewalttaten"geht es nämlich nicht nur um Körperverletzung und Tötungsdelikte - das wird auch dezidiert so in den Zahlen angemerkt. Darunter fällt nämlich bspw. auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch - und das ist der Bereich, in dem Linke häufiger auffällig werden als Rechte.

Geht man jetzt direkt in die Zahlen rein, sieht die Sache etwas klarer aus:
Bei Körperverletzung verzeichnet die gestern vorgestellte PMK 903 durch rechts, und 532 durch links.
Bei Tötungsdelikten gibt es 9 Opfer durch rechts, und 0 Opfer links. (Was im Übrigen dem langjährigen Trend seit den 1990ern entspricht, bei dem hunderte Tötungsdelikte von rechts im Prinzip fast keinen Tötungsdelikte durch links gegenüber stehen.)
(Dass diese Zahlen trotzdem in jeglicher Hinsicht zu hoch sind, ist auch jeder Person klar.)

Mit anderen Worten: geht es wirklich um das, was wohl die meisten hier wohl als "Gewalttat" definieren würden, sagt der vorgestellte Bericht etwas anderes als der Artikel der NNZ vermuten lässt.

5   |  12     Login für Vote
05.05.2021, 17.06 Uhr
Marcus Gerlach | Rechte Gewalt hat zugenommen????
...... Im Ernst? Wo denn? Das was heutzutage übers Jahr verteilt an "rechter Gewalt" verübt wird war Anfang der 90er ein normales Wochenende in der Umgebung vom Türmchen!

6   |  7     Login für Vote
05.05.2021, 17.15 Uhr
andreaspaul | sie saugen sich was aus den Fingern oder sonstwoher Schokotrüffel statt
eine Viertelstunde bis zum Update warten , lesen und denken und dann schreiben .Oder gleich eine richtige Quelle nutzen.
Da liegt das Problem bei Leuten wie ihnen..

10   |  4     Login für Vote
05.05.2021, 17.32 Uhr
Henkel | Linke Gewalt
Wenn man sich vor Augen hält, was man alles in rechte Straftaten reinstopft und was man bei Linken weglässt, kann man diese Statistik sowieso vergessen. Wir Deutschen haben nicht nur mit der Gewalt von links zu kämpfen, sondern noch mit den täglichen Straftaten der Merkelgäste. Würde man nun auch Stellen schaffen, die linke Gewalt mit Subventionen in Millionenhöhe überprüfen, kämen ganz andere Zahlen raus. So aber haben wir einen Linksstaat geschaffen, wo solche Menschen wie Kahane Millionen kassiert und fleißig das konstruiert, was eine Bedrohung sein soll, um weiter Millionen kassieren zu können.

10   |  4     Login für Vote
05.05.2021, 17.43 Uhr
Mueller13 | Rechtsextreme Tote?
Die neun Toten dürften die Opfer von Hanau sein.

Das BKA sagte hierzu nach 1,5 Monaten Ermittlung.

Zitat: "In einer Analyse zum Täter heißt es, Tobias R. sei in erster Linie nicht von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben worden. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um möglichst viel Aufmerksamkeit für seine Verschwörungstheorie zu bekommen. Rassismus sei nicht das Hauptmotiv von Tobias R. gewesen, so die BKA-Ermittler."

Oder mit anderen Worten: der hätte auch den Weihnachtsmann oder den Osterhasen umgebracht, wenn es dem Ziel "großmöglichste Aufmerksamkeit" gedient hätte. Wie falsch die Einstufung "rechtsextrem" ist, zeigt im übrigen auch das zehnte Opfer - seine Mutter. Sie ist demzufolge nämlich kein Opfer rechtsextremer Gewalt, da ist es auf einmal ein Irrer. Vielmehr ist die Frage, ob hier ein rechtsextremes/rassistisches Tatmotiv konstruiert wird, weil es eben so schön in den Zeitgeist passt.

Wenn man etwas ketzerisch wäre, könnte man diese 10 Toten als "staatliche Opfer" bezeichnen. Dieser Typ hätte zu dem Zeitpunkt nie eine Waffenbesitzkarte haben dürfen. Seine psychische Unzulänglichkeit hat er mehr als einmal öffentlich dargelegt.

PS: bitte den Beitrag 5 Kommentare vorher prüfen (keine Freischaltung bzw. Ablehnung)

8   |  5     Login für Vote
05.05.2021, 20.08 Uhr
Landarbeiter
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