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Fr, 10:12 Uhr
09.07.2021
Zwei freie Lehrstellen pro unversorgtem Bewerber

Start in die Zukunft

Nach wie vor zeigen sich die Auswirkungen der Coronapandemie auf dem Ausbildungsmarkt. Zwar haben die Schulen wieder geöffnet aber die Berufsorientierung war wegen der Pandemie lange Zeit stark eingeschränkt...

So fanden über Monate hinweg keinerlei persönliche Beratungen an den Schulen statt, Betriebspraktika und Messen fielen aus. All dies erschwert die Berufswahl der Jugendlichen. Dies führt zu weniger Bewerbern um eine betriebliche Ausbildung im Landkreis Gotha und im Unstrut-Hainich-Kreis. Dagegen ist die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen weiterhin sehr hoch.

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„Jugendliche und Unternehmen sollten die Zeit vor den Sommerferien nutzen, Ausbildungsverträge zu unterzeichnen. Für jeden Jugendlichen, der noch auf der Suche ist, gibt es rein rechnerisch 2 freie Ausbildungsstellen. Die Berufsberater der Arbeitsagentur wissen, wo es freie Lehrstellen gibt. Jugendliche, die sich bislang noch nicht bei der Arbeitsagentur gemeldet haben, sollten dies möglichst schnell nachholen, damit sie in diesem Jahr ihre Berufsausbildung beginnen können“, betont Johannes Langenkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha.

Bis Juni haben sich insgesamt 879 Jugendliche gemeldet, die in diesem Sommer eine Berufsausbildung beginnen wollen, 71 weniger als im Vorjahr. Aktuell haben noch 324 Bewerber keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche.

Die Berufsberatung steht allen Jugendlichen direkt telefonisch zur Verfügung. „Wer noch keinen persönlichen Ansprechpartner in der Berufsberatung hat, kann unsere direkte Hotline zur Berufsberatung nutzen. Unter 03621 – 42 1400 sind die Berufsberater für Jugendliche im Landkreis Gotha und im Unstrut-Hainich-Kreis erreichbar“, sagte Ina Benad.

Während die Unternehmen im Unstrut-Hainich-Kreis mehr Ausbildungsstellen gemeldet haben als im Vorjahr, sank die Zahl der Lehrstellen im Landkreis Gotha um 10 Prozent. Seit Oktober wurden insgesamt 1.191 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, 47 weniger als im Vorjahr. Derzeit sind noch 661 Lehrstellen frei.

„Obwohl für viele Firmen die Lage äußerst angespannt ist, sollte die betriebliche Ausbildung nicht aus den Augen verloren werden. Die demografische Entwicklung schreitet auch in Zeiten von Corona fort und in den kommenden Jahren werden viele Beschäftigte in Rente gehen. Diese können am besten durch selbst ausgebildetes Personal ersetzt werden. So wird auch der Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens sichergestellt“, sagte Johannes Langenkamp.

Unternehmen, die noch eine freie Ausbildungsstelle melden wollen, steht der gemeinsame Arbeitgeber-Service unter der Rufnummer 0800 4 5555 20 zur Verfügung.
Autor: red

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