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Mi, 12:17 Uhr
09.03.2022
ADAC Tankstatistik

Diesel fast 40 Cent teurer als vor einer Woche

Einen derart gewaltigen Preissprung an den Zapfsäulen gab es in Deutschland noch nie: Binnen einer Woche verteuerte sich Dieselkraftstoff laut aktueller ADAC Auswertung um 39,4 Cent je Liter und kostet damit im bundesweiten Mittel 2,15 Euro...

Auch der Benzinpreis schoss regelrecht durch die Decke. Für einen Liter Super E10 müssen die Verbraucher aktuell 2,103 Euro bezahlen, das sind 27,6 Cent mehr als vor Wochenfrist.

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Der Anstieg der Spritpreise ist auch auf die Entwicklungen am Rohölmarkt zurückzuführen, der aufgrund des Krieges in der Ukraine in Aufruhr geraten ist. Seit der Vorwoche hat sich Rohöl der Nordseesorte Brent um über 20 US-Dollar verteuert – den heute registrierten explosionsartigen Anstieg der Kraftstoffpreise rechtfertigt dies nach Ansicht des ADAC jedoch nicht. Damit hat sich der Benzinpreis vom Rohölpreis und Dollar-Kurs entkoppelt.

ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC) ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC)


Der Grund, warum Diesel derzeit teurer ist als Benzin, liegt vor allem in der gestiegenen Heizölnachfrage. Diese setzt für gewöhnlich im Herbst ein, wenn viele Verbraucher ihre Tanks füllen. Im Frühjahr ebbt die Nachfrage normalerweise ab. In diesem Frühjahr führen jedoch Versorgungsängste und Bedenken der Verbraucher wegen noch höherer Ölpreise im kommenden Herbst zu einer aktuell hohen Heizöl-Nachfrage. Dies sorgt für eine besonders starke Verteuerung beim Heizöl und damit auch beim verwandten Diesel-Kraftstoff.

Für die Autofahrer sind die Auswirkungen bereits schmerzlich spürbar. So kostet etwa eine 50-Liter Tankfüllung eines Diesel-Pkw heute rund 20 Euro mehr als noch vor einer Woche, dieselbe Menge bei Benzin ist heute um rund 14 Euro teurer. Zur unmittelbaren Entlastung sollte die Bundesregierung laut ADAC eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe prüfen.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
09.03.2022, 12:27 Uhr
Kein Versehen
Alle finsteren Mächte, die neben Putin seit Jahren am Zustandekommen dieses Krieges gearbeitet haben, wussten, dass genau das passiert. Und nun haben wir eine quasi Kriegs-Steuer. Man hat sich da extrem schnell auf den Begriff "Preis der Freiheit" geeinigt. Auch das lag offensichtlich schon im Schubfach der Strategen.

Für den nächsten Winter wird gelten: wenig Auto fahren, frieren und ansonsten Klappe halten. Aber wenigstens frei dabei...
henry12
09.03.2022, 13:56 Uhr
Dieselpreise, u.a.
Das haben wir den grünen Demagogen zu verdanken. Ein Krieg wird zum ersten mal nicht um Rohstoffe geführt, sondern darum, wer sie verkaufen darf. Das hat dann schon mal funktioniert. Natürlich kommen jetzt in einem riesen Ausmaß " erneuerbare Energien " in`s Spiel. Weil wir gutes und günstiges Gas nicht mehr bekommen .................ach nein, wir kriegen es dummerweise weiterhin, wir wollen es jetzt nicht mehr.
Es gibt so viele superkluge Alleswisser hier. Kann mir bitte jemand den Unterschied zum Überfall auf den Irak oder Libyen erklären ?
Ich weiß es wirklich nicht. Die lügen uns hier die Hucke voll.
Paulinchen
09.03.2022, 15:10 Uhr
Das wird noch schlimmer...
... gestern Abend, wurde uns doch in den Nachrichten prognostiziert, dass es durchaus auch zu Stromabschaltungen kommen kann. Wie war das einst in der DDR? Da wurde nur jede 2. Straßenlaterne betrieben. Und der Westen hat sich darüber lustig gemacht. Auch sehe ich persönlich, demnächst das Sonntagsfahrverbot, oder die Regelung mit den geraden und ungeraden Kennzeichen kommen. Der Begriff des Vorkommetators "Kriegsteuer" ist gegenwärtig echt zutreffend. Ich frage mich immer noch, wann bekomme ich endlich das zugesagte Erstattung für die hohen Energiepreise und wo ist der Termin von Herrn Habeck, ab wann jeder Deutsche Bürger reicher wird? Wenn denn unsere Öl und Benzinreserven vorhanden sind, warum steigt der dafür täglich höher? Die Reserven waren doch beim Einlagern gar nicht so teuer! Also ist es doch nur eine Abzockerei von den GRÜNEN. Für die Preissteigerungen musste erst Corona herhalten und jetzt ist es der Krieg in der Ukraine. Danach kommt dann der Wiederaufbau der Ukraine. Warum werden nicht die gesperrten Konten der Oligarchen angezapft, um der friedliebenden Bevölkerung in Europa zu helfen? Insbesondere bei dem Wiederaufbau der Ukraine? Die haben nicht nur pralle Konten, sondern auch Sachwerte wie Flugzeuge und Jachten. Also ran an den Speck und nicht bei der Bevölkerung. Es wird nur gedroht, aber zu wenig in die Tat umgesetzt. Haben denn die 730 Bundestagsabgeordneten schon alle gespendet, diskutiert haben sie schon genug? Aber es ist wie immer, der Michel wirds schon zahlen. Haben wir eigentlich gegenwärtig eine Regierung, welche sich damit beschäftigt, den Nutzen der Bevölkerung zu mehren? Oder ist das zur Nebensache geworden? Wann startet die große Ausreise Aktion der Flüchtlinge, welche keine Aussicht auf eine ständige Aufenthaltsgenehmigung haben? Dann bekommen die Menschen aus der Ukraine einiges mehr. Sie haben es verdient, weil sie Flüchtlinge sind und keine Wirtschaftstouristen. Aber Deutschland treibt wie ein Schiff, ohne Antrieb, auf hoher See.
pseudonym
09.03.2022, 15:37 Uhr
Der Nutzen
des Deutschen Volkes wird doch gemehrt, jede Menge sogar. Fragt sich nur, für wen!
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