So, 03:20 Uhr
13.03.2022
FSV Preußen gegen Gera-Westvororte
Am Ende nochmal spannend gemacht
Als einzigem Team an diesem Spieltag gelang der Mannschaft des FSV Preußen Bad Langensalza in der Thüringenliga ein Sieg, während 4 Partien Unentschieden endeten und drei abgesagt wurden...
Ebenso wie Preußen hatten die Gäste aus Gera-Westvororte am vergangenen Wochenende mit 2:1 gewonnen, so dass die gut gelaunten Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe erwarteten. Relativ frühzeitig schien sich die Waage aber für den FSVP zu senken, denn bereits nach 3 Minuten löste sich Martin Fiß im Strafraum von seinem Gegner und erzielte aus der Drehung heraus das 1:0.
Und die Kurstadt-Elf machte weiter guten Betrieb nach vorn, wieder wurde Fiß von Engel über den rechten Flügel geschickt und die mustergültige Eingabe landete bei Dome Finger, der wie schon in Weimar den perfekten Zug zum Tor erwischte. Diesen Rückstand konnten die Gäste bis zur Halbzeit nur schwer verdauen, von Westvororte kam offensiv rein gar nichts. Bad Langensalzas Preußen spielte hingegen weiter fleißig nach vorne, der zur Ecke gelenkte Fernschuss von Hermes hätte beinahe gezappelt, aber auch so hatten die Jungs von Coach Thomas Wirth alles unter Kontrolle.
Nach der Halbzeit sollte sich das Blatt jedoch wenden. Preußen zog sich mehr und mehr zurück und zeigte immer weniger Initiative im Spiel nach vorne. So wurden die Gäste schnell mutiger, denn sie hatten nichts mehr zu verlieren. Kapitän Klammt prüfte Max Geißler mit einem gefährlichen Drehschuss, auch bei einem verdeckten Schuss aus dem Hinterhalt war Preußens Schlussmann wach und krallte sich das Leder. Die eine oder andere Ecke kam zudem gefährlich herein, doch die Abwehr plus Keeper Geißler boxten und droschen zunächst alles hinten raus.
Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es doch noch spannend. Zunächst setzte Fiß einen Seitfallzieher aus 5 Metern weit über das Tor und beim Gegenangriff verkürzten die Gäste auf 2:1. Struz löste sich von seinem Bewacher und traf mit rechts ins lange Eck. Zwar erwies sich der Gegner bis dahin nicht gerade als offensives Feuerwerk, doch jetzt witterten sie naturgemäß Morgenluft. Kurz vor dem Ende wurde es durch einen Heber über Geißler tatsächlich gefährlich, doch der Ball ging am Winkel vorbei. Die Entscheidung hatte Franz Wiegel auf dem Fuß, welcher aus 50 Metern ganz knapp am leeren Tor vorbei zielte. Einen zentralen Freistoß und eine letzte Ecke musste das Team des FSVP noch überstehen und nach 5 Extra-Minuten konnte endlich gejubelt werden.
Natürlich bemängelte das Bad Langensalzaer Trainer-Team die passive Spielweise seiner Truppe in der zweiten Halbzeit, doch unterm Strich zählt das Ergebnis und mit diesem kann man zufrieden sein. Wenn die Preußen die Leistung der ersten Halbzeit in der kommenden Woche über die volle Spielzeit abrufen, ist in Heiligenstadt durchaus was zu holen. Das Verfolgerduell Dritter gegen Vierter wird in jedem Fall für Spannung und Brisanz sorgen.
Autor: redEbenso wie Preußen hatten die Gäste aus Gera-Westvororte am vergangenen Wochenende mit 2:1 gewonnen, so dass die gut gelaunten Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe erwarteten. Relativ frühzeitig schien sich die Waage aber für den FSVP zu senken, denn bereits nach 3 Minuten löste sich Martin Fiß im Strafraum von seinem Gegner und erzielte aus der Drehung heraus das 1:0.
Und die Kurstadt-Elf machte weiter guten Betrieb nach vorn, wieder wurde Fiß von Engel über den rechten Flügel geschickt und die mustergültige Eingabe landete bei Dome Finger, der wie schon in Weimar den perfekten Zug zum Tor erwischte. Diesen Rückstand konnten die Gäste bis zur Halbzeit nur schwer verdauen, von Westvororte kam offensiv rein gar nichts. Bad Langensalzas Preußen spielte hingegen weiter fleißig nach vorne, der zur Ecke gelenkte Fernschuss von Hermes hätte beinahe gezappelt, aber auch so hatten die Jungs von Coach Thomas Wirth alles unter Kontrolle.
Nach der Halbzeit sollte sich das Blatt jedoch wenden. Preußen zog sich mehr und mehr zurück und zeigte immer weniger Initiative im Spiel nach vorne. So wurden die Gäste schnell mutiger, denn sie hatten nichts mehr zu verlieren. Kapitän Klammt prüfte Max Geißler mit einem gefährlichen Drehschuss, auch bei einem verdeckten Schuss aus dem Hinterhalt war Preußens Schlussmann wach und krallte sich das Leder. Die eine oder andere Ecke kam zudem gefährlich herein, doch die Abwehr plus Keeper Geißler boxten und droschen zunächst alles hinten raus.
Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es doch noch spannend. Zunächst setzte Fiß einen Seitfallzieher aus 5 Metern weit über das Tor und beim Gegenangriff verkürzten die Gäste auf 2:1. Struz löste sich von seinem Bewacher und traf mit rechts ins lange Eck. Zwar erwies sich der Gegner bis dahin nicht gerade als offensives Feuerwerk, doch jetzt witterten sie naturgemäß Morgenluft. Kurz vor dem Ende wurde es durch einen Heber über Geißler tatsächlich gefährlich, doch der Ball ging am Winkel vorbei. Die Entscheidung hatte Franz Wiegel auf dem Fuß, welcher aus 50 Metern ganz knapp am leeren Tor vorbei zielte. Einen zentralen Freistoß und eine letzte Ecke musste das Team des FSVP noch überstehen und nach 5 Extra-Minuten konnte endlich gejubelt werden.
Natürlich bemängelte das Bad Langensalzaer Trainer-Team die passive Spielweise seiner Truppe in der zweiten Halbzeit, doch unterm Strich zählt das Ergebnis und mit diesem kann man zufrieden sein. Wenn die Preußen die Leistung der ersten Halbzeit in der kommenden Woche über die volle Spielzeit abrufen, ist in Heiligenstadt durchaus was zu holen. Das Verfolgerduell Dritter gegen Vierter wird in jedem Fall für Spannung und Brisanz sorgen.
