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So, 14:03 Uhr
13.03.2022
nnz-Forum

Abhängigkeiten

Jeden Tag gibt es neue Meldungen sowohl über die aktuelle Situation im Ukraine-Konflikt als auch Reaktionen, vorwiegend Wirtschaftssanktionen gegen Russland aber auch militärische Hilfe für die Ukraine. nnz-Leser Alexander Rathnau hat sich Gedanken zum geopolitischen Geschehen gemacht...

Nicht zu vergessen sind die vielen Meldungen über die Hilfe und Unterstützung, welche die Flüchtlinge vorrangig durch private und gemeinnützige Organisationen erfahren.

Was dabei auffällt, wir leben schon seit langem in großen Abhängigkeiten sowohl was die Nutzung von Rohstoffen betrifft als auch die Darstellung in den Medien. Entwicklungen in beide Bereiche führen zu Veränderungen bis hin zu Einschränkungen in unserem Leben.

Zu den Rohstoffen lässt sich feststellen, dass wir egal welche Entscheidungen die Politik fällen, wir nicht unabhängiger werden, sondern lediglich eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzen, beispielsweise russisches Erdgas durch Flüssigerdgas aus den USA.

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Allerdings ist die Förderung, der Transport und die Produktion von Flüssigerdgas aus klimapolitischer Sicht und unter Energieeffizienzaspekten für Deutschland nicht empfehlenswert, ganz abgesehen von den zunächst zu bauenden Flüssigerdgasgasterminals. Ähnlich verhält es sich mit dem Rohstoff Öl. Hier bietet sich neben dem Oman und amerikanischem Fracking-Öl der Iran wieder als Lieferant an, sofern er dem aktuell verhandelnden Atomabkommen zustimmt. So werden aus „Feinden“ wieder „Freunde“, wenn es denn einem anderen globalen Ziel nützt. Die Politik tut derzeit so, als wenn Sanktionen ein aktuelles politisches Problem lösen könnten, was sie mit Blick auf die Entwicklung in der Ukraine seit 2013 verhindert hätten können.

Und damit komme ich zur zweiten Abhängigkeit. Wir leben in einer Zeit, in der es schwerfällt, sich intensiver mit den aktuellen Geschehen zu beschäftigen. Das mag an der Bildgewaltigkeit der Berichterstattung liegen, welche natürlich nicht überprüfbar, da von den Konfliktparteien mitgeteilt, wurden. Und sollte es später zu nachweislichen Fehlern in der Weitergabe dieser Informationen gegeben haben, so waren es die anderen, eben die Konfliktparteien. Ein Beispiel gefällig? Da wird bei den Vereinten Nationen ein Gespräch angestrebt zu der Frage, inwieweit die Ukraine biologische und chemische Kampfstoffe besitzt oder zumindest Labore zu dessen Herstellung. Am Ende heißt es aus den Medien, dass dies Propaganda Russlands sei. Jedoch erklärt am 07.03.2022 Frau Victoria Nuland, Außenstaatssekretärin der USA, in einer Anhörung vor dem Senat, dass es „biologische Forschungseinrichtungen“ in der Ukraine gebe und die USA besorgt sei, dass nun Russland die Kontrolle über diese Einrichtung erhalten könne. Dieselbe Frau, welche 2014 als ranghohe Mitarbeiterin des amerikanischen Außenministeriums mit dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine erörtert, welche Personen zukünftig in der ukrainischen Regierung sitzen sollten.

Mir fällt da nur ein: „Finde die Fehler!“. Bei allem was derzeit in unserem Land an Veränderungen in kürzester Zeit beschlossen wurde und weiterhin wird, sollte nicht vergessen werden, wer seit 1990 und insbesondere 2013 in politischer Verantwortung stand und was unternommen wurde, um die aktuelle Situation zu verhindern. Dazu gehört auch die Frage nach den Kosten, welche sowohl durch die Aufnahme der Flüchtlinge als auch den wirtschaftlichen Folgen für die eigene Bevölkerung, egal ob gutverdienend oder vom Existenzminimum lebend entstehen.

So schwer es derzeit fällt, sollte neben der Hilfe und Unterstützung für die Menschen, welche die Folgen des jahrelangen Nichthandelns oder interessensgeleiteten Handelns erfahren müssen, der Blick für die Ursachen und eine möglichst objektive Wiedergabe der aktuellen Ereignisse nicht vergessen werden.
Alexander Rathnau

Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Betrachter
13.03.2022, 14:49 Uhr
Genau
das ist das Problem - mit zweierlei Maß messen und einseitig Bericht erstatten. Und das seit Jahren. So waren es immer nur die Probleme und Sorgen der Ukrainer, die Probleme und Sorgen der Russen dagegen zumindest in der Öffentlichkeit weitgehend uninteressant. Kein Wunder wenn "führende" Politiker und Medien hierzulande gleichgeschaltet sind. Damit will ich den sinnlosen Krieg keinesfalls verteidigen, aber die genauen Ursachen sollten ebenso beleuchtet werden. Der lachende Dritte in Übersee hat dagegen seine Ziele erreicht und kann seine deutschen "Freunde" endlich in noch größere Abhängigkeit zwingen, gerade mit dem ökologisch kaum vertretbaren Frackinggas. Unsere ökologisch-pazifistischen und weltumspannend toleranten Regierungsleute sind damit ebenfalls kaum vertretbar, was sich übrigens schon vor dem Krieg andeutete.
henry12
13.03.2022, 15:26 Uhr
Abhängigkeiten
Zuerst zur Meinung von Herrn Rathnau zum Theme " Abhängigkeiten"
bei Rohstoffen, besonders Öl und Gas. Wieso sind wir in dieser Beziehung abhängig von den Russen ? Das ist für mich ein widerlicher Kampfbegriff dieser grünen Lügenideologie ! Der Anteil dieser Rohstoffimporte aus Rußland ist höher, ja. Warum ? Weil wir es nur, also ausschließlich dort, bekommen ? Nein ! Beschaffungswege, Qualität, Preis und Verlässlichkeit bei der Versorgung scheinen zu passen und das sind rein marktwirtschaftliche Aspekte. Und wenn ich sie nicht mehr dort kaufe, wo alle Kriterien passen, sondern woanders, dann ist das auch keine Abhängigkeit, sondern Planwirtschaft . Das gequatsche von Abhängigkeit kam erst in dem Maße auf, seit Habeck im Amte ist. Der selbe, der keine 3 Tagen nach Kriegsbeginn dringend zu Instruktion zu Biden musste.
Das zweite ganz kurz. Die deutsche Regierung liefert Geld für Waffen und Waffen selber an die Ukraine und hält den heissen Krieg damit am laufen und die Bevölkerung kümmert sich um die daraus resultierenden Flüchtlinge.
Und zahlt Unsummen mehr für die eigenen Lebenshaltungskosten .
Der Staat reicht damit alle Konsequenzen des eigenen Handelns
einfach durch. So deutlich und so direkt wird das nur im Krisenfall deutlich. F.J. Strauss als Stalingradkämpfer hätte sicher anders gehandelt, als diese linksgrünen Spät 68`er Pazifistenkopien.
sor
13.03.2022, 17:37 Uhr
Der Gewinner dieses Konflikts...
... sitzt auf der anderen Seite des Atlantik, während wir Mitteleuropäer wieder mal die Deppen sind. Wie schon bei der Flüchtlingskrise 2015 tragen wir die Kosten der aggressiven US-amerikanischen Außenpolitik. Damals die durch die von unseren Verbündeten initiierten Kriege in Irak, Afghanistan, Lybien und Syrien, dieses mal durch den von den USA finanzierten und organisierten Maidan - Umsturz und dessen Folgen.

So hat die US-Regierung jetzt ihre strategischen Ziele weitgehend erreicht:
- Russland ist in die Falle getappt und weitgehend isoliert und sanktioniert
- die westeuropäischen Staaten sind wieder auf Linie gebracht
- insbesondere Deutschland ist von seinem wichtigsten Rohstofflieferanten abgeschnitten
- die besondere Beziehung zwischen Deutschland und Russland , die den USA schon lange ein Dorn im Auge war, ist zerbrochen
- sie können uns endlich ihr Frackinggas verkaufen

Die Ukrainer sind nur das Bauernopfer in diesem strategische Spiel. Und keiner unserer verantwortlichen Politiker vertritt europäische oder deutsche Interessen, alles ist dem Willen der USA untergeordnet.

Bezeichnend dafür ist die Reaktion von Vizepräsidenten Harris diese Woche bei einem Besuch in Polen. Auf die Frage eine Journalisten, ob auch die USA Kriegsflüchtlinge aus den USA aufnehmen, lachte sie und deutete sehr dezent an, dass die Europäer damit allein fertig werden müssen. Schön, wen man solche Freunde hat.

Wenn Russland wie angekündigt nächste Woche Gegensanktionen im Energie- und Rohstoffsektor gegen die EU (wohl mit Ausnahme Ungarns) verhängt, werden wir die Folgen deutlich spüren.

Lediglich die Grünen haben dann eine ihrer Kernforderungen aus den 90ern endlich erfüllt: Ein Liter Benzin kostet dann umgerechnet 5 Mark

PS: Stellen wir uns vor, nach dem Einmarsch der USA und Briten 2003 im Irak hätte es nur zum Teil solche Reaktionen seitens unserer Politiker und der Presse gegeben: Sanktionen; Einreiseverbote; Auschluß aller US- und britschen Sportler von internationalen Wettkämpfen; Auftritte von Künstlern nur noch, wenn sie sich deutlich von Bush und Blair distanzieren usw.
Dann wären die jetzige Heuchelei und Doppelstandards unserer Presse und Politiker wenigsten glaubwürdig.
Senta
13.03.2022, 17:42 Uhr
Dem Kommentar von Henry 12 ist eigentlich nichts hinzuzufügen!!
......nur vielleicht, dass viele hier im Lande immer noch nicht bemerkt haben, dass wir eigentlich nur das machen was der Ami sagt. Nun haben sie auch in Deutschland eine Regierung gefunden die ihnen aus der Hand fressen. Allen voran Bärbock und Harbeck. Man kann es eigentlich gar nicht glauben, dass die bei den Grünen sind.
Senta
13.03.2022, 18:24 Uhr
Absolut richtig Leser sor!!!
..............sehr guter Kommentar!
Kobold2
13.03.2022, 18:28 Uhr
rein marktwirtschaftliche Aspekte
das Problem und die Kurzsichtigkeit. Es geht um Maximalprofit, ohne die Konsequenzen zu sehen. Hauptsache, man bekommt seine Wünsche noch ein wenig billiger. Meist zu Lasten anderer, ohne Rücksicht, welche Schieflagen und Spannungen, egal, ob gesellschaftlich, politisch, zu Lasten der Umwelt, usw. damit ausgelöst werden.
Diese gierige Kurzsichtigkeit führt zwangsläufig dazu, das die Situation irgendwann kippen muß. Da sind wir gerade gelandet.
Wer hier nach einem weiter so jammert, hat's halt leider noch nicht verstanden.
diskobolos
13.03.2022, 18:39 Uhr
Zwei Gedanken in Ergänzung zu anderen Kommentatoren
Vermutlich wird es so kommen: Es werden viele Mrd. € in neue Infrastrukturen investiert und am Ende kauft man das Erdgas doch in Russland, weil es einfach billiger ist als LNG.

Man liest im Moment oft die Forderung, ganz auf russisches Gas und Öl zu verzichten. Ganz davon abgesehen, ob das realistisch ist, frage ich mich, wie will das eigentlich die Ukraine halten. Zur Zeit kassieren sie ja für die Durchleitung. Das fällt ja dann wohl weg. Andererseits wird wohl in UA auch mit russischem Gas geheizt. Wollen sie darauf auch verzichten?
Leser X
13.03.2022, 19:02 Uhr
Erinnerung
Ich kann mich noch recht gut an einen Mann erinnern, den Fernsehbilder zum Jahreswechsel 2013/2014 zeigten. Er lief mit einem breiten, schelmischen Grinsen und einer Mappe unterm Arm den Maidan entlang. Vielleicht gefrieren ihm ja heute die Lachfalten, da er bemerkt hat, welche Büchse der Pandora er da maßgeblich mit geöffnet hat.

Sie wollen wissen, wer dieser Mann ist? Nun, damals war er deutscher Außenminister. Und kürzlich verlängerte sich sein Aufenthaltsrecht im Berliner Präsidentenpalast, ohne dass das Volk mitentscheiden durfte.
Bebo
13.03.2022, 19:27 Uhr
Das Minsker Abkommen
wurde bereits am 24.03.21 einseitig durch die Ukrainische Regierung aufgehoben.
Das vom Regierungschef Selensky unterzeichnete Dekret 117/2021
kommt einer Kriegserklärung gegenüber Russland mindestens nahe.
Die Einseitigkeit der Berichterstattung zu den Ursachen und den wahren Hintermännern macht einen betroffen.
Ausbaden müssen es wieder Unschuldige.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, das massenhafte Lieferungen von Kriegsgerät dazu beitragen, den Konflikt zu beenden.
DonaldT
13.03.2022, 19:47 Uhr
Abhängigkeiten
Komissar Schimanski, vor einigen Jahren:
Rußland ist die linke Arschbacke, Amerika die rechte und wir Deutschen - wir sind in der Mitte, also da Arschloch.

Und dazu haben wir Baerbock, Habeck, Özdemir, Scholz und die anderen Minister und Staatssekretäre, Beauftragten, Sonderbeauftragten, Greta und ihr deutsches Pendant: Luisa!

Na da kann es doch nur noch werden!
Ach so, natürlich den Wenedehals Gnauck - frieren für den Frieden.
Und wer ist inzwischen, via Ukraine, alle hier "eingewandert", ohne Kontrolle?
Handwerker 61
13.03.2022, 20:20 Uhr
Bewunderung
für den Verfasser des Artikels, aber nur für den Mut darunter seinen Namen zu schreiben. Ich lese nur Putin ist lieb, die Ukrainer und die Amerikaner sind Kriegstreiber. Wer wen überfallen hat wird ausgeblendet. Natürlich wird es
für jeden erhebliche Einschränkungen geben. Das muss aber sein um Despoten die Grenzen aufzuzeigen. Dazu bin ich bereit. Ob das die bisheringen Komentatoren auch machen würden? Wasche mich aber mach nicht nass.
Das ist die Meinung der Putin Huldiger.
Psychoanalytiker
13.03.2022, 20:31 Uhr
Warum ???
Putin hat Macron, Baerbock, Scholz und ... , ( ja sogar seinen Geheimdienstchef) im Kreml nicht nur wie kleine dumme Kinder behandelt, sondern auch massiv angelogen. Das berichten zwar "nur" die europäischen Medien, aber die auch sichtbare Körpersprache o.g. "Elitepolitiker" zeigt, wie Putin mit anderen Politikern umgeht bzw. umgehen will.

Nun betonte Putin mehrfach, dass die Ukraine zu Russland gehört und dass die Bewohner dieses Landes die "Schwestern und Brüder Russlands" seien. Nun frage ich mich, warum Putin "seine Brüder und Schwestern" töten, vertreiben, und das Land "in Schutt und Asche" legen lässt. Da stimmt etwas in der gesamten Logik nicht.

Nun gehen diverse Mediziner inzwischen schon von einer schweren Krankheit Putins aus, die seine Agressivität erklären könnte. Das wiederum sagt mir, dass Putin weiter gehen will, der Angriff auf "seine Ukraine" und auf "seine Brüder und Schwestern" gar nicht der Grundgedanke seiner Überlegungen ist. Und das wiederum legt nahe, dass er "Europa" schädigen will. Ich frage mich dabei auch, warum er die massive Flucht "seiner Brüder und Schwestern" überhaupt zulässt, nicht verhindert. Er könnte diese Menschen ja auch an den östlichen Grenzen aufhalten, oder "zur Rettung" nach Russland oder Weißrussland einladen bzw. leiten. Das macht er aber nicht, er lässt eine "Flutung Europas" zu, ja befördert dies ja noch. Warum, und warum erst jetzt und nicht schon 2014 (im Zuge der Krim) ???

Zusammen mit Lukaschenko wollte er massiv Flüchtlinge nach Europa schicken. Man lud diese ein, bezahlte sogar Flüge und sperrte sich dann gegen die Rücknahme. Polen wehrte sich, baute eine Zaun. Die Idee, Europa mit Flüchtlingen zu überfluten, scheiterte. Könnte es jetzt eine gemeinsame Taktik mit Weißrussland sein, "unliebsame Menschen" loszuwerden und die EU dadurch in Gänze (z.B. Sozialsysteme, Zustimmung der Bürger) zu schwächen ? Es ist eine Theorie, aber bei genauer Überlegung nicht ganz von der Hand zu weisen.

Daher freut es mich persönlich, dass ausgerechnet die EU-Staaten, die andere Flüchtlinge bisher ablehnten, nun positiv auf Flüchtlinge reagieren. Ich glaube, dass Putin und Lukaschenko nicht damit rechneten ... .
Leser X
13.03.2022, 20:58 Uhr
Die Welt sitzt nun in der Falle
Es gibt nahezu täglich Versuche, die NATO und Deutschland in den Krieg rein zu ziehen. Und mittlerweile reicht schon ein selbst abgegebener Schuß über die ukrainisch-polnische Grenze, um endlich den dritten Weltkrieg zu provozieren, den sich die USA und seine Lakaien des "neuen" Westens so sehr wünschen.

Wenigstens wird dann durch den nuklearen Winter die Erderwärmung gestoppt.
Echter-Nordhaeuser
13.03.2022, 21:13 Uhr
"Abhängigkeiten"
Es ist doch so sind wir nicht fast in jedem Bereich abhängig ob es z.B. um Masken ging oder Medikamente, Klamotten, Elektrogeräte usw. Wenn ich sehe was alleine aus China, Thailand,Taiwan und anderen Ländern kommt wenn da manche den Hahn abdrehen würden wir nackt rum laufen oder hätten nicht einmal ein Fernseher oder Radio. Hier wurde doch so viel ausgelagert aber Hauptsache man lässt in anderen Ländern Produzieren für ein Apfel und ein Ei und hier für teuren Euro verkaufen.
Halssteckenbleib
13.03.2022, 21:17 Uhr
Abhängigkeiten in
einigen Kommentaren erkennbar.Ansonsten gibt's nichts hinzuzufügen.
Kritiker86
14.03.2022, 05:28 Uhr
Wie...
immer werden hier Tatsachen falsch behauptet. Und ein Haufen Unsinn vom Zaune gerissen. Die USA sind wie immer die bösen, obwohl diese mal rein garnichts mit den Krieg in der Ukraine zu tun haben. Und sich auch nicht einmischen werden, grade um einen 3.Weltkrieg zu verhindern. Genau wie die Nato. Was ja auch vollkommen richtig ist. Dann mit den Laboren in der Ukraine. Ja die gibt es in der Ukraine, aber da werden keine biologischen oder chemischen Waffen getestet oder hergestellt, wie hier irrtümlich behauptet. Die Ukraine steht einer Übermacht völlig alleine gegenüber, und kämpft was das Zeug hält. Wer Putin und seine irren Genossen seit Jahren beobachtet, der wird sehr schnell feststellen, das dieser Mann total durchgedreht ist, und das nicht erst wo er die Krim besetzt hatte. Das er jetzt sein wahres Gesicht zeigt, hat komischerweise viele überrascht. Die Sanktionen sind genau richtig...Russland wird von der Welt isoliert und wird bald Zahlungsunfähig sein. Das Problem das wir uns von Russlands Gasimporten abhängig gemacht haben, ist auch nicht erst seit gestern bekannt. Davor wurde schon seit Jahren gewarnt. Aber ignoriert. Putin braucht auch das Geld um seinen Krieg zu finanzieren...deswegen wird er die Leitung nicht kappen. Man kann sagen, das wir in einen riesigen Schlammassel stecken...mit unendlich viel Leid und Toten. Wie das Ende aussieht, weiß momentan niemand. Man kann nur hoffen, das dieser Mann doch noch zur Vernunft kommt, oder das er bei der ganzen Aufregung einen Herzinfarkt erleidet.
Rob2000
14.03.2022, 05:36 Uhr
Deutschland
ist nur abhängig von anderen Ländern, wir haben nichts selber außer das Geld. Aber das ist auch irgendwann mal alle!
Das ist wie ein Schachspiel zwischen den großen!
Und dann noch täglich diese fake news, natürlich nur einseitig. Was diese westliche Presse veranstaltet sollte man unterbinden! Genauso wie mit ihren corona news...und täglich kommt irgendwas neues raus womit die Bevölkerung verarscht wurde.
Und gegen Putin, wurde doch nur gestichelt...und irgendwann sticht auch mal die biene!
Und würden manche tatenlos zuschauen wenn irgendein depp täglich steine an dein Haus wirft?
Und wenn dann alles wieder vorbei ist, dann kommt auch mal wieder ans Licht was frei erfunden wurde...
Ra1n3R
14.03.2022, 09:46 Uhr
China ist der beste Freund Deutschlands, oder nicht?
Lobbyisten der deutschen Wirtschaft haben über viele Jahre einen extrem guten Job gemacht und China als "Heilsbringer" für dicke Gewinne in Berlin verkauft. Davor hat China einfach offen und gnadenlos Technologie "geklaut", ohne das hier irgendwelche Gegenwehr erkennbar war. Die Strategie hat sich nur dazu gewandelt, dass man billig alles aufgekauft hat, Maschinen & Knowhow nach China verfrachtet und hier die Firmen dicht gemacht hat. Selbst in kritischen Bereichen hätte die Politik nichts dagegen, dass über Jahre hier das große Ausbluten weiter geht.
Wie kann man zum Beispiel Flughäfen an Investoren aus Ländern verhökern, die man doch als "Undemokratisch" betitelt? Hahn war schon 2015/2016 ein Witz, wo man die Investoren überhaupt nicht kannte (weil ungeprüft) und dann das Debakel mit der HNA?
Es gibt unzählige Großkonzerne, selbst bei Versicherern etc pp steckt Geld aus China drin. Man rennt hier genauso mit Scheuklappen durch die Gegend, nicht nur Russland ist ein Problem von "Abhängigkeiten".
Solange Korruption und Lobbyarbeit Hand in Hand mit Wirtschaft und Politik in Deutschland laufen, wird sich an "Abhängigkeiten" nichts ändern. Nur die "Mitspieler" ändern sich eventuell. :-/
Henkel
14.03.2022, 10:07 Uhr
Danke...
...dass es hier einen Insider gibt, der Informationen über die Biolabore der Ukraine besitzt. Aber ich denke, es ist klar, dass es die Amis uns allen erzählt hätten, wenn sie dort irgendetwas in die Richtung anstellen. Denn ehrlich sind sie zu uns immer. Und natürlich, die Amis haben nichts, aber auch gar nichts mit der Krise zu tun. Wie auch, sie sind doch immer zu jedem nett und wollen nur helfen. Man muss auch klar sagen, dass die NATO ein friedensschaffendes Gebilde ist, dass sich immer ans Völkerrecht hält. Das hat sie bspw. in Jugoslawien eindrucksvoll bewiesen. Jugoslawien hat uns auch gezeigt, dass dieses Bündnis niemals nie lügen würde. So wie auch unsere Politiker und Medien in solchen Fällen nur der Wahrheit verpflichtet sind.

Das bisschen Gas, was wir aus Russland bekommen, ersetzen wir doch mit Leichtigkeit. Das Öl auch. Aufpreis spielt keine Rolle. Unsere amerikanischen Freunde betteln gerade in Venezuela, die sie in den letzten Jahren so zuvorkommend behandelt haben. Wo betteln wir jetzt? Aber wie ersetzen wir die Diamanten für Baumaschinen, das Aluminium, Palladium, Nickel? Das ließe sich jetzt fortsetzen. Können wir alles selber herstellen, klar, aber bei den Energiepreisen? Wo jetzt in vielen Branchen schon die Produktion steht oder gedrosselt wird. Naja, zum Glück haben wir ach so demokratische, gut ausgebildete, immer ehrliche Politiker, da wird mir nicht bange. Und wer Amerika zum Freund hat, braucht äh hat keine Feinde.
Blume1
14.03.2022, 10:59 Uhr
Wieviel Flüchtlingsfamilien haben unsere Politiker bei sich zu hause kostenlos untergebracht?
Es ist schön das Hilfsorganisationen Menschen helfen wollen. Es kann aber nicht jeder kostenlos Wohnraum anbieten, weil man selber Kosten für die Immobilien hat. Da sagt man nachdem Flüchtlinge schon wochenlag da sind das der Bund eine Lösung sucht die Kosten vielleicht zu tragen. Das muss man zuerst und sofort machen das man Gelder für möblierte Unterkünfte sofort zur Verfügung stellt. Wenn die Politik sagt wir tragen die Kosten wer bietet was an und die Kosten sind gedeckt, dann kann man am selben Tag Familien mit Kindern unterbringen. Warum wartet man da erst Wochenlang? Internetseiten zum anmelden von Wohnraum wo die Anbieter keine Antwort bekommen nützen da wenig. Ich habe dem Landratsamt Nordhausen am 28. Februar möbelierte Wohnungen angeboten. Eine Nachfrage kam keine. Für Waffen stellt die Regierung Millionen zur Verfügung und für die Unterbringung der Frauen und Kinder kaum was. Vielleicht hat die Waffenlobby einen besseren Draht zur Regierung. Heute hatte ich Anrufe von Hilfsorganisationen die gerade Flüchtlinge haben die auf der Straße sitzen. Die Flüchtlingshelfer wussten auch nicht wer die Kosten trägt . Die Helfer sagten ihr habt doch die Regierung selber gewählt denkt bei der nächsten Wahl daran. Die Familien mit Kindern sitzen nun weiter auf der Straße. Man hat ja auch seine Kosten und kann nicht kostenlos anbieten. Wieviele Flüchtlingsfamilien haben unsere Politiker denn bei sich zu hause aufgenommen?? Erwartet der Staat das Millionen Menschen kostenlos von Bürgern aufgenommen werden? Da brauchen die Politiker nur Reden schwingen, wir helfen allen und geben aber kein Geld für menschenwürdige Unterkünfte aus. Dann wird wieder gesagt wir hatten ja keine Angebote an Wohnraum und wir mussten die Frauen und Kinder in Turnhallen stecken. Wer trägt die Verantwortung wenn sich Menschen in der Turnhalle an Corona anstecken und sterben ???Da fragt man sich was will die Regierung wirklich. Siehe auch meine beiden vorigen Kommentare in den letzten Tagen.
Klausi-NDH
14.03.2022, 11:35 Uhr
Wer Handel treibt, der schießt nicht aufeinander...
Diese einfache Wahrheit war die Gründungsidee der Mantanunion und später der EWG.
Sehr einfach aber richtig. Gegenseitige Abhängigkeiten verhindern so einen Waffengang.
Sehe ich mir das Geschwätz unserer derzeitigen Politikergeneration der letzten Jahre an, welche ständig von einer " Unabhängigkeit von russischen Rohstofflieferungen " schwafeln, dann ist das für mich ganz kongrete Kriegsvorbereitung.
In einer globalisierten Welt mit entsprechender Arbeitsteilung, wie wir sie Heute haben, ist das eigentlich unmöglich. Wir haben nur diese eine Welt und sitzen alle in einem Boot.
Das gleiche gilt übrigens für die Beziehungen zu China.
Die Drohungen , Energielieferungen als Waffe einzusetzen kenne ich eigentlich bis jetzt nur von der westlichen Wertegemeinschaft.(Hoffen wir ,das es Russland nicht wirklich tut,
dann wird der Benzinpreis nicht 5 DM sondern 5 € betragen.)
Dieser Krieg hat auch nich am 24.02.2022 begonnen sondern schon vor 8 Jahren und die Verhinderung der jetztigen Eskalation hatten Frankreich und Deutschland in der Hand.
Noch ein kleiner Hinweis für die Pharisäer , in der Ostukraine sind Kinder in der 2. Klasse,
für die es normal ist aus Sicherheitsgründen zum Schlafen in den Keller ( Schutzraum) zu gehen da ihre patriotischen Landsleute sie, vor allem Nachts, mit Artellerie und Granatwerfern gepeinigt haben.
Es kann sich auch keiner herausreden er hat das nicht gewusst, in der Sendung " Monitor"
im Jahre 2014 war das mehrmals Thema. Allerdings scheinen auch die Macher von Damals es vergessen zu haben.

PS: Guter Artikel herr Rathenau !!!
romih
14.03.2022, 12:39 Uhr
traurig das alles zu lesen
dass Deutschland komplett abhängig von Amerika ist , aber das kann man irgendwie erklären mit Geschichte Unterricht. Aber das in ganze Europa gibt es keine politische Kräfte die aufstehen und sagen können;! Das ist unsere Europa, das ist unsere Haus, und unsere Haus wollen wir mit günstige Gas aus Russland heizen, unsere Autos günstig tanken das zu Arbeit fahren und Amis haben hier nicht zu sagen, weil Russland gehört zu Europa. Es ist so einfach zu verstehen aber scheinbar nicht für alle.
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