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Mi, 16:42 Uhr
06.04.2022
Siegesmund zur Kabinettsentscheidung für beschleunigte Energiewende

Grüne Ministerin vom Osterpaket begeistert

Zu der heutigen Kabinettsentscheidung der Bundesregierung für eine beschleunigte Energiewende (Osterpaket) gibt die Thüringer Energieministerin Anja Siegesmund voll Freude folgendes Statement ab...

„Was das Bundeswirtschaftsministerium in den letzten 3 Monaten zur Beschleunigung der Energiewende auf den Weg gebracht hat, stellt die Energiepolitik der letzten 16 Jahre in den Schatten. Jahrelang hat der Bund die Erneuerbaren ausgebremst und die einseitige Abhängigkeit von fossilen Importen erhöht. Jetzt kommt der überfällige Richtungs- und Tempowechsel: Hemmnisse für den Ausbau von Sonnen- und Windstrom werden abgebaut, Mieterstrom wird begünstigt, die Einspeisevergütung wieder attraktiver und die Industrie bei der Transformation hin zur Klimaneutralität massiv unterstützt. Das Osterpaket macht diese Woche zur Woche der Erneuerbaren Energien.

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Mindestens so wichtig wie der Ausbau der Erneuerbaren bleiben Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit. Das Gasspeichergesetz ist ein Meilenstein. Damit werden Reserven angelegt, die den nächsten Winter sichern. Ein weiteres Entlastungspaket muss folgen, um die sozialen Belastungen gestiegener Energiekosten gerade für Haushalte mit niedrigen Einkommen abzufedern.

Die Menschen wollen mehr selbst in Energieunabhängigkeit investieren. Mein Ziel, bis 2025 100.000 Dächer mit Solarmodulen zu belegen, können wir mit Solar Invest vorerst nicht mehr unterstützen. In den 3 Tagen seit Förderstart sind so viele Anträge eingegangen, wie in den 6 Jahren zuvor insgesamt mit diesem Programm bewilligt worden sind. Das zeigt, es kann schneller voran gehen. Daher ist es richtig, dass der Bund mit einer attraktiveren Einspeisevergütung auch ohne Solar Invest den Bau von Solarmodulen auf die Dächer im Land lohnenswert macht. Es rechnet sich wieder.

Ich finde es gut, dass die Bundesregierung eine Stärkung bei der Bürgerenergie vorsieht. Auch die Weiterentwicklung der finanziellen Beteiligung von Kommunen bei Wind- und Solarprojekten ist für die Akzeptanz vor Ort entscheidend

Ich setze mich weiter dafür ein, dass die Solarpflicht für Neubauten kommt, die Flächen für Wind und PV schneller genehmigt werden und das Verteilnetz ebenso ausgebaut und ertüchtigt wird, wie es der beschleuniget Ausbau der Erneuerbaren auch erfordert. Außerdem muss der Bund das System von Steuern, Abgaben und Umlagen für den Einsatz von grünen Wasserstoff so überarbeiten, dass es sich rechnet.“
Autor: red

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Kommentare
henry12
06.04.2022, 17:50 Uhr
Grüner Horror
Dann werden die Strompreise ja weiter durch die Decke gehen.
Danke für Nichts !
Andi Macht
06.04.2022, 18:11 Uhr
Ich verstehe die Euphorie nicht
Waren es nicht immer die Grünen, die jede Baumaßnahme aus Gründen des Naturschutzes verhindert haben?
Leser X
06.04.2022, 18:11 Uhr
Ich bin total begeistert...
... liebe Grüne. Hier trotzdem noch ein ergänzender Vorschlag, was man darüber hinaus noch tun könnte, um unser aller Zukunft ohne die gegenwärtige Tristesse zu gestalten: Versuchen Sie es mal mit Friedenspolitik.

Ja, ich weiß, es ist lange her. Aber fragen Sie doch mal noch lebende Gründungsmitglieder Ihrer Partei, wie das war, bevor Sie Ihre einstigen Prinzipien verrieten.
grobschmied56
07.04.2022, 11:16 Uhr
Die Umverteilung von arm nach grün...
... schreitet munter voran. Dann wird sich auch bald die Vorhersage von Herrn Trittin (Grüne) bewahrheiten. Er hatte uns mit dem Spruch erbaut, die Energiewende werde uns nur den Gegenwert einer Kugel Eis pro Monat kosten. Das mit dem Preis einer Kugel Eis kommt bald hin. Der kleine, aber gemeine Unterschied: Wir werden den Preis einer Eiskugel nicht pro Monat, sondern pro Kilowattstunde zahlen.
Irgendwo muß ja auch das Geld herkommen, mit dem man Wohlhabenden und Neureichen großzügig ihren schicken neuen Tesla subventioniert.
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