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Mi, 16:00 Uhr
16.11.2022
Deutschlandwetter

Markanter Temperatursturz in Sicht

Ende der Woche steht zumindest regional der erste Wintereinbruch dieses Herbstes mit Schneeflocken und Dauerfrost vor der Tür. In den anderen Landesteilen wird es vorerst aber auch deutlich kälter...

Deutschlandwetter (Foto: Wetteronline) Deutschlandwetter (Foto: Wetteronline)


Mütze und Schal bereit halten - es wird langsam winterlich: Bis zum Wochenende sinken die Temperaturen im Nordosten Deutschlands häufig unter den Gefrierpunkt. Am Freitag wird die 0-Grad-Marke in Berlin und Brandenburg noch gerade eben so überschritten, am Samstag kann es dort bereits den ersten Eistag dieses Herbstes geben.

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Dazu fallen in einigen Landesteilen voraussichtlich auch die ersten Schneeflocken bis ins Flachland. Wo genau es am Freitag und Samstag schneit, ist aktuell aber noch nicht sicher. Derzeit sieht es so aus, dass es in einem Streifen von der Nordsee bis zu den östlichen Mittelgebirgen zumindest kurzzeitig mal weiß werden kann. Der Grund dafür ist eine sogenannte Luftmassengrenze.

Diese Grenze besteht, weil es im Südwesten Deutschlands mit Höchstwerten um 10 Grad im Vergleich zum Nordosten noch mild ist. Dort wo "Warm" und "Kalt" aufeinander treffen gibt es Niederschläge. Auf der kalten Seite fällt Schnee, auf der wärmeren Regen. Im Übergangsbereich kann der Regen zeitweise auch gefrieren.

Rutschgefahr besteht dann vor allem durch eine mögliche dünne Schneedecke und gefrierende Nässe. In der Nacht zum Sonntag kommt auch noch Nebel dazu. Zudem friert es in einem Streifen von der Nordsee bis Oberbayern sowie nördlich davon. Regional können sogar eisige minus 10 Grad erreicht werden.

Am Sonntag selbst beruhigt sich das Wetter in der Osthälfte und häufig kommt die Sonne raus. Aus Westen zieht allerdings schon neuer Regen auf.

Zeichen stehen auf Milderung
Zum Start in die neue Woche breiten sich die Niederschläge weiter ostwärts aus. Je nach Temperatur fallen sie dann vor allem in den Mittelgebirgen sowie im Osten auch als Schnee. Für den weiteren Wochenverlauf sieht es besonders für den Westen und Süden nach wie vor wechselhaft aus.

Der Temperaturtrend zeigt insgesamt wieder etwas nach oben. Zuerst nähern sich die Höchstwerte im Westen wieder an die 10-Grad-Marke an. In der zweiten Wochenhälfte zieht dann die Osthälfte zaghaft nach. Eine anhaltend winterliche Wetterlage für das ganze Land ist derzeit zumindest noch nicht in Sicht.
Autor: red

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