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Mi, 10:18 Uhr
03.01.2024
Wassermassen zu Weihnachten

Land unter in Windehausen

Am 24. Dezember 2023 traf eine verheerende Flut den beschaulichen Ort Windehausen. Starke Regenfälle, sowie der hohe Pegel der Zorge drückten das Grundwasser in den Ort. Wir haben ein paar Aufnahmen zusammengetragen, um das Ausmaß der Katastrophe zu dokumentieren...

Flut in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert) Flut in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)

Obwohl Windehausen derzeit größtenteils von Wasser befreit ist, bleibt der Pegelstand der Zorge weiterhin beunruhigend hoch. Auch der Stausee Kelbra ist »voll«. Die sichtbaren Spuren der Flutkatastrophe sind beachtlich und viele der Betroffenen stehen vor erheblichen Herausforderungen, da sie keine Versicherung gegen Wasserschäden besitzen.

Es ist wichtig, Solidarität zu zeigen und gemeinschaftliche Anstrengungen zu unternehmen, um den Bewohnern in ihrer schweren Zeit beizustehen.

Für die Flutopfer wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Kreissparkasse Nordhausen
DE40 8205 4052 0305 0376 68
Empfänger: Stadt Heringen
Verwendungszweck Flutopfer
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Wassermassen in Windehausen, Dezember 2023 (Foto: S. Albert)
Autor: vgf

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Kommentare
Südharzmensch
03.01.2024, 10:58 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Schmähkritik.
automulle
03.01.2024, 11:09 Uhr
Lage zu Weihnachten
Laut Herr Ramelow nicht so schlimm hätte es mir schlimmer vorgestellt .Danke für so aufbauende Komentare
Jäger53
03.01.2024, 11:57 Uhr
Land unter
Unser Kanzler hat ja in Braunschweig die Katastrophe angesehen. In den neuen Bundesländern die auch betroffen waren wurden natürlich nicht besucht. Bestimmt hat das Benzin für den Hubschrauber nicht mehr gereicht. Und wieder kann man sehen wie viel die neuen Bundesländer Wert sind. Danke Herr Bundeskanzler für nichts.
Aus die Maus
03.01.2024, 12:47 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Das ist so nicht korrekt
HisMastersVoise
03.01.2024, 13:28 Uhr
In Relation bitte!
Dank der professionellen Koordinierung des Krisenstabes sind alle Arbeiten zielgerichtet und effektiv gelaufen und laufen auch noch weiter. Natürlich ist das Hochwasser in Windehausen für viele Einwohner schlimm. Doch im Verhältnis zu anderen Gegenden sind die Schäden hier nicht die große Katastrophe wie im Ahrtal oder aktuell in Norddeutschland. Windehausen steht noch und wird auch wieder trocknen. Daher bringt die Diskussion über die vermeindliche Ignoranz von Offiziellen außer Stimmung rein gar nichts. Wer den Vergleich Richtung Artern, Oberröblingen usw wagen wollte, wird feststellen, daß es noch viel schlimmer geht. Auch das ist aber kein Trost für die Windehäuser. Die Stadtverwaltung Heringen mit dem Krisenstab arbeitet absolut professionell. Und daher gilt der Dank an alle Helfer gestern und auch noch morgen. Das kann unpolitische und pragmatische Solidarität bewirken. Alles Andere raubt nur Zeit und Nerven. Denn tauschen will doch so richtig keiner mit Jendricke oder Ramelow oder dem Kanzler, oder ?
MHI
03.01.2024, 15:35 Uhr
@HisMastersVoise
.....kann die professionelle Koordinierung nicht einschätzen, habe keine gesehen. Aber wenn Sie sagen das alles zielgerichtet und effektiv gelaufen ist und läuft- dann scheinen Sie ja nah am Selbstbeweihräucherungsaltar dran zu sitzen. Aber das in Gänze einzuschätzen warte ich mal lieber auf die Einschätzung der Betroffenen.
Ich war nur privater Helfer und ich glaube ich spreche für viele private Helfer wenn ich sage: Selten so was Unkoordiniertes erlebt. Und da meine ich nicht die Feuerwehrleute vor Ort oder den Bürgermeister von Heringen.....
Mich persönlich würde mal interessieren warum der Stausee im Vorfeld nicht abgelassen wurde? Diese Retentionsfläche hätte ein "opfern" von Windehausen sicherlich verhindert bzw. wär das Ausmaß dort nicht so dramatisch ausgefallen. So weit ich weiß wurde der Stausee mal mit genau diesem Ansinnen errichtet. Und bis vor einigen Jahren wurde das auch immer so praktiziert. Steht da jetzt Vogelschutz vor Menschenschutz?
Generell ist es aber leider so das die Pflege der fließenden Gewässer überall mehr als sträflich vernachlässigt wurde. Ist ja nie Geld dafür da außer für die Gehaltserhöhungen.
warumauchimmer
03.01.2024, 21:04 Uhr
@MHI
Könnten Sie bitte erläutern wie ein früheres Ablassen des Stausees einen Einfluss auf die Lage in Windehausen gehabt haben soll? Ich sehe ihren Punkt leider nicht.
Windehausen liegt ca 7-8Km(Luftlinie) flussaufwärs. Der Stausee wirkt als Retentionsfläche meines Verständnis nur flussabwärts, in dem er dort die ankommenden Wassermassen zeitlich streckt.
Der Stausee hat sich vor Öffnung ja nicht bis Windehausen angestaut, da hätte die halbe Goldene Aue unter Wasser gestanden.

Anmerkung techn. Support:
Es hat wohl etwas mit der, dann erhöhten Fließgeschwindigkeit und dem damit einhergehenden niedrigerem Grundwasser zu tun.
Genau wissen tue ich es aber auch nicht.
HisMastersVoise
03.01.2024, 21:13 Uhr
Auf den Punkt !
Hier geht es ausschließlich um Windehausen und die vielen Helfer und Koordinatoren in Heringen. Und ich glaube ernsthaft, dass dort sehr viel Geschick und Engagement gezeigt wurde. Vielleicht ist es auch ratsam, mit dem Wissen von jetzt nicht in die Vergangenheit zu spekulieren. Wir hatten mit 118 Kubikmetern pro Sekunde ein absolut historisches Hochwasser. Und wir hatten dies mit einer nicht vorhersehbaren Geschwindigkeit zu einer untypischen Zeit. Daher sind dem Menschen Grenzen gesetzt, wenn die Natur die Richtung bestimmt. Es hat zum Beispiel der Dammbruch zum Mövensee eine erhebliche Menge Wasser aufgefangen. Das dürften nach grober Schätzung knapp 6 Millionen Kubikmeter gewesen sein. Das war auch nicht vorhersehbar. Bei einer Kapazität von ca 1,5 Millionen Kubikmetern des Stausees Kelbra und einer Durchflussmenge von ca 100 Kubik pro Sekunde der Zorge und ca 70 Kubik pro Sekunde der Helme wäre der Stausee selbst bei völliger Entleerung innerhalb von maximal 30 Stunden voll gewesen. Hier geht es einzig um die Erkenntnis, daß wir uns nicht auf alles vorbereiten können. Also müssen wir best möglich reagieren. Das haben die Helfer von Windehausen getan. Und dafür gebührt ihnen herzlicher Dank. Warum allerdings an Helme und Zorge Biber unbehelligt ihre Bauten in den Hochwasserdämmen errichten dürfen und sie dadurch unterminieren, das wissen andere sehr viel besser als ich. Wir sind alle nur Menschen und also lernfähig.
Fönix
04.01.2024, 10:55 Uhr
Auf den Punkt? ... naja
Der grundwassergefüllte Mövensee hat also die 4-fache Aufnahmekapazität im Vergleich zur Talsperre Kelbra (6 zu 1,5 Mio. Kubikmeter - lt. "HisMastersVoice")?
Meine Empfehlung:
Bevor hier solche Räuberpistolen veröffentlicht werden, bitte erst mal einen Faktencheck durchführen! Schon ein Blick auf die Landkarte würde genügen um entsprechend der Größenverhältnisse zu erkennen, dass da etwas nicht stimmen kann. Bei einer tiefergehenden Recherche würde man ganz schnell feststellen (dazu reicht es in diesem Fall notfalls sogar, einmal bei Wikipedia nachzuschauen), dass das maximale Stauvolumen der Talsperre nicht 1,5 Mio., sondern über 35 Mio. Kubikmeter beträgt. Das vor dem Hintergrund dieser Tatsache nicht nur alle weiteren Annahmen sondern auch ganz grundsätzlich die Glaubwürdigkeit von HMV sprichwörtlich den Bach hinunter geht, liegt auf der Hand. Also bitte auch in eigenem Interesse seriös recherchieren und argumentieren, alles andere bringt niemanden weiter.

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Hochwasserereignis sind hier noch viele weitere mindestens fragwürdige Argumentationen unterwegs, so beträgt z.B. das Bemessungshochwasser für die Talsperre 277 Kubikmeter/Sekunde und von einer solchen Größenordnung waren wir noch um Längen entfernt. Ich bin aber selber seit Tagen in Sachen Hochwasser unterwegs um zu helfen, wo ich kann. Deswegen habe ich jetzt weder Zeit noch Muße, hier die vielen fehlerhaften Argumentationen aufzuarbeiten, außerdem habe ich dazu in den letzten Jahren hier schon alles geschrieben, auch ohne das gerade ein Hochwasser durch unsere Talauen gerauscht ist...
HisMastersVoise
04.01.2024, 21:25 Uhr
Und nun !
Was hilft den Windehäusern eigentlich das Klauben um die finale Wahrheit ? Spielt es eine Rolle, daß der Damm zum Mövensee teilweise überspült worden ist und die Flut im Möwensee einen nie gesehenen Höchsstand verursacht hat, welchen man sich immer noch anschauen kann? Das kann durchaus sein. Es hilft Windehausen aber nicht weiter. Spielt es eine Rolle, ob Kelbra in einem oder zwei oder drei Tagen voll war , weil wir eine Jahrhundertflut hatten ? Dann sind halt 35 Mio Kubikmeter in Kelbra. Das hilft Windehausen nicht weiter . Das Hochwasser war nicht in den Größenordnungen vorhersehbar. Und damit ist umzugehen ! Es gibt keinen Schuldigen nur die Erkenntnis, das wir gegen die Natur machtlos sind. Die Helfer haben in Windehausen wirklich gute Arbeit geleistet Und das ist anzuerkennen. Hier geht es doch nicht darum, wer am rechtesten hat, sondern wie weiterhin die Winderhäuser unterstützt werden können. Und das koordiniert der heringer Bürgermeister und sein Stab. Warum müssen eigentlich in jede Diskussion persönliche Befindlichkeiten hineingewügt werden ? Gibt es nichts Besseres an sachdienlichen Hinweisen in einer solch wichtigen Thematik zu sagen ? .....
MHI
04.01.2024, 21:26 Uhr
@warumauchimmer
.... wieso ein früheres Ablassen des Stausees einen Einfluß haben soll?
Ich stelle gern mal ein paar Drohnenbilder zur Verfügung. Der Stausee samt davor gelagerten Retentionsflächen reichte bis nach Heringen. Alles eine zusammenhängende Seenlandschaft - Aufgewacht: Die halbe Goldene Aue stand unter Wasser.
Wenn der Stausee leer gewesen wär hätte es so schnell keinen Rückstau gegeben. In Heringen stand bereits am 23.12. am Zusammenfluss Zorge / Helme alles weit und breit unter Wasser. Es konnte ja gar nichts ablaufen bzw. weiterlaufen.
Bei diesem Hochwasser spielen viele Ereignisse zur gleichen Zeit eine Rolle. (Grundwasser, Niederschlagsmengen, Schneeschmelze im Harz und eben fehlende Stauflächen)

Den Rest hat Fönix schon gut erklärt.
Fönix
06.01.2024, 08:39 Uhr
Und nun, @HisMastersVoice? Noch ein paar Hinweise...
zu ihren seltsamen Ausführungen:

Zitate HisMastersVoice:

„Was hilft den Windehäusern eigentlich das Klauben um die finale Wahrheit ?“

„…Das hilft Windehausen nicht weiter .“

Grundsätzlich hilft es jedem, nicht nur den Windehäusern, wenn mit korrekten Daten und nicht mit dilettantisch zusammengewürfelten Zahlen und Argumenten gearbeitet wird. Dass sonst die Gefahr besteht, bei der Aufarbeitung des Geschehens und der darauf basierenden Ableitung von konkreten sinnvollen und zielführenden Maßnahmen zur zukünftigen Gefahrenabwehr grobe Fehler zu begehen, sollte selbst Ihnen einleuchten. Zumal das aus meiner Sicht nicht nur für die tatsächlichen Experten selber zutrifft (die Wissen in der Regel was sie tun!), sondern in erster Linie auch für die Wahrnehmung des Geschehens durch die Betroffenen und Interessierten!

Zitat HisMastersVoice:

„Das Hochwasser war nicht in den Größenordnungen vorhersehbar. Und damit ist umzugehen ! Es gibt keinen Schuldigen nur die Erkenntnis, das wir gegen die Natur machtlos sind......“

Das ist nun wirklich Unsinn. Dass der Oberboden in den Einzugsgebieten von Helme und Zorge (genau wie auch in anderen jetzt betroffenen Regionen!) durch die vorausgegangenen Niederschläge komplett gesättigt war, war nicht nur bekannt, das konnte auch jeder sehen an den großen Wasserlachen in den Senken und am in den Pflegespuren herablaufenden Wasser. Und die großen Niederschlagsgebiete, die den flächendeckenden langanhaltenden Regen gebracht haben, wurden auch rechtzeitig durch die Meteorologen angekündigt. Jedem Hydrologen (und jedem, der sich auch nur ansatzweise mit Gewässerhydraulik auseinandergesetzt hat) musste klar sein, was da auf uns zukommt. Wenn diese Informationen aber nicht aufgegriffen oder gar nicht erst eingefordert werden, dann stellen sich schon einige Fragezeichen. Wenn dann noch der Hochwasserschutz zumindest in einigen Bereichen trotz bekannter Exposition und bekannter Schwachstellen nicht einmal für ein Hochwasser in der Größenordnung eines HQ100 ausreicht, dann darf man sich über die Folgen nicht wundern, so bitter das für die die Betroffenen auch ist. Was im Falle eines noch deutlich heftigeren Hochwassers passiert, darf sich jeder selber ausmalen…
Fönix
06.01.2024, 08:41 Uhr
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