eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 08:42 Uhr
11.01.2024
Verbraucherzentrale zum CO2-Preis:

Mieter mit Gasetagenheizung müssen aktiv werden

Heizöl und Erdgas werden seit drei Jahren mit einem CO2-Preis belegt. Die dadurch entstehenden Kosten werden bei Mietwohnungen zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt. Dies geschieht in der Regel über die Heizkostenabrechnung...

Anzeige symplr (1)
Wer hingegen in einer Wohnung mit Gasetagenheizung wohnt, muss den Vermieteranteil aktiv einfordern, um nicht auf den CO2-Kosten sitzen zu bleiben.

Heizen mit fossilen Energieträgern wie Öl und Gas wird seit 2021 mit einem CO2-Preis belegt. Damit sollen zusätzliche Anreize für Wärmedämmung und den Umstieg auf sparsame Heizsysteme geschaffen werden.
Mieter:innen haben aber im Gegensatz zu Eigentümer:innen keinen Einfluss auf den energetischen Zustand ihres Hauses. Sie können lediglich sparsam heizen. Deshalb müssen seit 2023 die CO2-Kosten bei Öl- und Gasheizungen zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden.

„Die Aufteilung hängt von der Gebäudeeffizienz ab: Je mehr Energie ein Gebäude pro Fläche verbraucht, desto höher muss der Anteil der Vermieterseite an den CO2-Kosten sein“, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Der Kostenanteil des Vermieters kann künftig zwischen 0 Prozent bei optimal sanierten Gebäuden und 95 Prozent bei unsanierten Gebäuden liegen.

Aufteilung über die Heizkostenabrechnung
In Mietshäusern mit einer Zentralheizung ist die Vermieterin beziehungsweise der Vermieter verpflichtet, den eigenen Anteil am CO2-Preis in der Heizkostenabrechnung zu berücksichtigen. Das heißt: Die Heizkosten sinken, ohne dass die Mieter:innen aktiv werden müssen.

Die Aufteilung greift für Abrechnungszeiträume ab dem 1. Januar 2023. Die ersten Rechnungen mit geteilter CO2-Abgabe kommen daher frühestens 2024.
Gasetagenheizung: Geld beim Vermieter einfordern
Wer in einer Wohnung mit einer Gasetagenheizung lebt, hat hingegen einen direkten Vertrag mit dem Energieversorger. In diesem Fall müssen Mieter selbst aktiv werden und den CO2-Preis von der Vermieterseite einfordern. „Dazu müssen Sie Ihren Anteil selbst ermitteln. Ein Online-Tool der Verbraucherzentrale hilft dabei, die angefallenen CO2-Kosten zu berechnen und zwischen Mieter und Vermieter aufzuteilen“, so Ramona Ballod.

Mieter mit Gastagenheizung, die den Vermieteranteil nicht einfordern, bleiben auf den gesamten Kosten für den CO2-Preis sitzen. Allerdings zahlen sie auch nur den CO2-Preis für ihren individuellen Verbrauch, während die Kosten bei Gebäuden mit Zentralheizung pro Haus abgerechnet und dann auf alle Mietparteien aufgeteilt werden.

Fragen zu den Themen Heizungstausch und Sanierung beantworten die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Thüringen. Termine für ein persönliches Beratungsgespräch können unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 (kostenfrei) vereinbart werden.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Landesenergieagentur ThEGA sind in Thüringen auch die Vor-Ort-Termine bei den Ratsuchenden zu Hause kostenfrei.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
T-Rex Sauerkirschen
11.01.2024, 09:45 Uhr
Im Deutschunterricht gefehlt
Welcher Legastheniker:innen und außen verfasst ihre Texte?

_____________________________________________
Anm. d. Red.: Das ist eine Pressemeldung der Verbraucherzentral. Da haben wir wohl was übersehen ... ;-) Ist geändert, Danke!
El loco
11.01.2024, 14:14 Uhr
Sorry,
aber da stehen immer noch 4 Doppelpunktinnen. Worum ging es nochmal im Text?
Kyffhaeuser
11.01.2024, 18:15 Uhr
wegen der paar Cent so ein Theater
hallo, schon mal ausgerechnet um was für "Batzen" es sich da handelt ?? und dafür den Aufwand, komplizierte Rechnerei, es gilt nur das komplette Jahr 2023 , 2024 usw, Teiljahre muss man selber rausrechenen, dann den Antrag stellen usw. dann bekommt man 20 EUR zurück. Welcher Politiker hat sich das ausgedacht ?? Ein bürokratisches Monster, dass vieeel mehr Verwaltungskosten verursacht, als es ein bringt, aber ist ja bloss das Geld des Vermieters, der sich den Aufwand eben durch höhere Mieten zurückholt. Einfach grober Unfug so ein Gesetz und ein Sargnagel mehr für die Regierenden, von wegen Bürokratiebabbau, dieses Gesetz ist genau das Gegenteil und gehört abgeschafft. Und es gilt auch hier wieder, wer viel verbrauht hat (z.B. Harzt IV ist ja egal , zahlt eh das Amt) der bekommt mehr zurück !
A-H-S
11.01.2024, 18:37 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verbreiten Sie keine Verschwörungsmythen.
grobschmied56
11.01.2024, 20:52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie auf einklagbare Tatsachenbehauptungen.
Germanicus
12.01.2024, 06:53 Uhr
Letzten Endes
geht es nur um ein „gutes Gefühl“ beim besonders affinen Bürger, mit CO2 Abgaben etwas gutes zu tun. Real ist es eine weitere Steuer auf die Steuer der Steuer…

Zum Tema: Die Nettokaltmiete ist nicht der Reingewinn des Vermieters (Investors). Wer das Glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Eine etwaige CO2 Splittung muss am Ende auch bezahlt werden, dann eben über die Mieterhöhung.
Alles treibt aktuell die Preise, mittelbar und unmittelbar. Denn höhere Preise steigern prozentual die Steuereinnahmen mit ;) Heureka!
A-H-S
12.01.2024, 16:16 Uhr
Die CO2-Steuer gehört abgeschafft
Die CO2-Steuer ist ein weiteres bürokratisches Monster, welches unser Leben unnötig verkompliziert und verteuert. Und man kann ihr nicht ausweichen. Sie schleicht sich in alle Preise ein, seien es Lebensmittel, die Tankfüllung oder das Heizen.

CO2 ist nicht böse. CO2 ist ein Grundstoff des Lebens. Ohne CO2 keine Photosynthese, ohne Photosynthese keine Pflanzen, ohne Pflanzen kein Leben. Der Einfluss von CO2 auf die Klimaerwärmung ist nicht abschließend geklärt, auch wenn das gerne behauptet wird. Mehr CO2 führt regelmäßig zu besseren Pflanzenwachstum, deshalb werden Gewächshäuser auch mit CO2 begast. Der Anteil des menschengemachten CO2 ist gering (unter 5 Prozent), der Anteil Deutschlands an der weltweiten Emission liegt bei 2 Prozent, Tendenz fallend.

Selbst wenn wir unseren CO2-Ausstoss sofort auf Null bringen, wird sich das kurzfristig gar nicht, mittelfristig nicht messbar und langfristig nicht erwähnenswert auf das Klima auswirken. Dafür eine Volkswirtschaft (und deren Bürger) vor die Wand zu fahren, ist einfach irre.

Davon abgesehen ist das Verbrennen von Gas immer noch eine effizientere Methode Wärme zu erzeugen, als Kohle in Strom und Strom dann in Wärme umzuwandeln. Und nein, in dieser Jahreszeit kann man den Strom für die Wärmepumpe nicht mit "erneuerbarer Energie" erzeugen. Es weht kein Wind, die Sonne scheint nicht und trotzdem hätte ich es gerne warm im Haus.

Wozu führt die CO2-Steuer im Wohnungsbereich? Die Vermieter (auch die staatlichen) brauchen einen gewissen Rücklauf (RoI) über die Miete, um Kredite zu tilgen, um Modernisierungen durchzuführen und den Bestand zu erhalten. Deshalb werden sie die CO2-Steuer am Ende auf den Mieter umlegen MÜSSEN. Diese "Teilung der Kosten" ist Unfug. Am Ende zockt der Staat die Bürger ab und verteuert wieder mal das Wohnen, was besonders den Mittelstand trifft (den Reichen ist es egal und für die Unterschicht bezahlt der Steuerzahler die Zeche ohnehin).
Fritze 2024
12.01.2024, 17:25 Uhr
falsch A-H-S der deutsche CO2 Anteil liegt einige Kommastellen hinter der 0
also 0,0000...2 Prozent
Ein Witz wenn man sich diesen Schwachsinn überlegt.Ausserdem fehlt tatsächlich ein wissenschaftlicher Beweis für CO2 Verursacher an der Erwärmung.Da gibt es z.B. massenweise Methan das durch den natürlichen Klimawandel in unvorstellbaren Mengen auftritt.(Permafrost taut auf)
Mit Sicherheit hat man lange überlegt um dem Menschen über den (sowieso stattfindenden) Klimawandel in Angst und Schrecken zu versetzen. Eine Steuer auf die Atemluft/Ausatemluft hat man nicht so richtig begründen können.Aber man will einen Aufhänger zur absoluten Kontrolle der Bürger.........Klimawandel....... Wo man hinhört.
Im Übrigen vollkommen richtig.CO2 fördert ein starkes Pflanzenwachstum.Die Photosynthese für Pflanzen und als Abprodukt für uns das lebenswichtige O2 den Sauerstoff.Ohne Photosynthese auch kein Sauerstoff.Es gibt Wissenschaftler die rechnen ihnen vor was eine 0 an CO2 für die gesamte Welt bedeuten würde.Es gibt sogar schon entwickelte "Riesenpumpwerke" die CO2 aus der Luft absaugen können um es dann im tiefen Erdreich zu speichern.
Wissenschaftler sagen da auch "...und die CO2 Starrsinnigen wissen nicht was sie tun".
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)