eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 09:12 Uhr
16.01.2024
ifo Dresden fordert:

Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung

Das ifo Institut Dresden hat sich dafür ausgesprochen, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln...

„Einige unserer Nachbarländer haben das bereits beschlossen, so die Niederlande, Schweden und Finnland“, sagt ifo-Rentenexperte Joachim Ragnitz. In den Niederlanden werde folgende Regel angewendet: Wenn die Menschen drei Jahre länger leben, müssen sie zwei Jahre länger arbeiten und bekommen ein Jahr länger Rente. Das Verhältnis von Rentnern zu Erwerbstätigen würde damit auch nach dem Jahr 2040 stabil bei rund 40 Prozent liegen und nicht auf fast 50 Prozent steigen, wie derzeit prognostiziert.

Anzeige symplr (1)
Erwägenswert sei es auch, die Rentensteigerungen nicht mehr an die Lohnsteigerungen zu koppeln wie bislang, sondern an die Inflationsrate, die im Regelfall niedriger sei. Damit ließe sich der Anstieg der Rentenausgaben verlangsamen. Die Selbständigen und Beamten in die Beitragszahlung einzubeziehen, wie es oft gefordert wird, ist nach Ansicht der ifo Forscher hingegen nicht sinnvoll. Diese Lösung würde die Rentenkassen zwar kurzfristig entlasten. Langfristig jedoch würden die Auszahlungen für diese Gruppen erheblich höher ausfallen, unter anderem, weil sie eine höhere Lebenserwartung hätten.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Ungläubiger64
16.01.2024, 10:20 Uhr
Klar
Wenn ich Früh gegen acht im Büro erscheine und bis 16 Uhr auf den wohlverdienten Feierabend warten muss kann ich solche Vorschläge machen . Denkt einer von diesen Leuten an Schichtarbeiter in Medizin , Feuerwehr , Polizei der Bahn oder Schweerindustrie ?
grobschmied56
16.01.2024, 11:12 Uhr
Bekommen Raucher dann einen Bonus? ...
... in Form von Rente mit 60? Steht ja auf jeder Tabak-Packung drauf:
'Raucher sterben früher!'
Helena2015
16.01.2024, 11:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Keine Aufrufe zu Umstürzen erlaubt!
Paulinchen
16.01.2024, 11:39 Uhr
Eines der....
.... angeblich reichsten Länder der Erde möchte, dass seine Bevölkerung von der Wiege bis zur Bahre arbeitet.

So etwas hat doch einen Hintergrund. Wenn man Milliarden in alle Welt verschenkt, sich ein zusätzliches Bundesland anschafft (Ukraine), dann kommt man zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass irgendwas in Sachen Geld falsch gelaufen ist.
Die gewissenhafte Hausfrau führt deshalb ein Haushaltsbuch und hat einst gelernt, man kann sich nur so weit strecken, wie die Decke lang ist.

Aber wo ist bitte eine "gelernte" Hausfrau in der Regierung?
Eine Elternbeiratsvorsitzende, eine Trampolinhuepferin, oder die - wie soll ich das sagen, " rundliche Grünen Chefin wissen nicht, wo die Gelder herkommen, welche sie mit der Gießkanne verteilen.

Sie haben bereits schon mit ihrem wirtschaftsschaedlichen Verhalten, für die Rente ausgesorgt. Der Michel fährt mit dem Bus bis zum 75. Geburtstag und dann mit dem schwarzen Kombi zum Stresemann-Ring..... RIP...
DonaldT
16.01.2024, 11:56 Uhr
Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung
Eine "Rechnung" wie bei Renten und Diäten:
- Geht es um Renten haben wir nur eine kleine Einkommensentwicklung.
- Geht es um die Diäten steigt das Einkommen überproportional.

Und das Insitut ist ja ganz schlau! Haben die mal die tatsächliche Inflation hier im Land zu Grunde gelegt? Wohl kaum, denn dann müßte weniger gearbeitet werden, gäbe es die Rente früher.

Und Frankreich hat das Institut vergessen - trotz Erhöhung des Renteneintrittalters gehen die Franzosen viel eher in die Rente, als hier im Land.
sputnik
16.01.2024, 12:04 Uhr
Rentenalter anheben?
Da sollte man doch endlich mal alle Beamten und Staaatsdiener selbst in die Rentenkasse einzahlen lassen und ihren Beitrag auch dazu leisten lassen - und nicht üppige Rente und Pensionen auf Kosten der Steuerzahler ausgeben. Dann wäre sicher auch viel und genügend Geld da für die Renten insgesamt und den Erhalt des Rentenniveaus und der rechnerischen Rentenhöhe. Aber da müssten ja unsere Staatsdiener und Abgeordneten selber beschließen, dass sie selbst einzahlen werden - und das wird nicht vor dem "Sankt Nimmerleinstag" passieren.
Dann noch die vielen Milliarden nicht ins Asland "verschenken" wo es dem kleinen Mann/Frau/Divers in Deutsschland so schon dreckig geht und man bei den veilen Abgfaben/Steuererhöhungen und neuen und zusätzlichen Belastungen nicht mehr weiß, wie man das srtemmen soll.
Kobold2
16.01.2024, 13:06 Uhr
Symptomverbastelung
Statt Ursachenbekämpfung.
Attraktive Familenpolitik, Nachwuchsförderung, usw. um dem demografischen Wandel entgegen zu wirken, scheint bei dem Institut kein Thema zu sein....
Wenn der Nachwuchs ausbleibt, bleibt auch die Zukunft aus.
Totofino
16.01.2024, 15:32 Uhr
Wer bezahlt das Ifo-Institut Dresden ?
es ist vorrangig vom Land Sachsen finanziert, die Überprüfung der Gemeinnützigkeit erfolgt durch die Leibnitz-Gemeinschaft, diese wird zu 50 Prozent vom Bund und zu 50 Prozent von den Ländern finanziert. (Siehe Wiki)
In wessen Interesse handelt das Ifo-Institut und zu welchen Ergebnissen soll es kommen ? Das kann sich jetzt jeder denken....
Man sollte immer schauen durch wen wird wer finanziert ? Das trifft übrigens auch auf die Recherchezentrum Corrective zu, was ohne Fakten zu nennen über das Geheimtreffen der AFD mit anderen berichtet hat.
diskobolos
16.01.2024, 20:07 Uhr
Renten sind ein emotionales Thema
Natürlich werden solche Forschungsinstitute mit öffentlichen Mitteln finanziert. Dass sie durch die Privatwirtschaft bezahlt werden, kann niemand wollen. Deren Interessen kennt man ja.

An den Zahlen ändert die Finanzierung aber nichts: 1960 erhielt ein Rentner 10 Jahre Rente, 2000 schon 20 Jahre. Alle 10 Jahre erhöht sich die Lebenserwartung um 1 Jahr. Zur Finanzierung der Renten kommt noch, dass die älteren Menschen deutlich mehr Kosten für die Gesundheit und Pflege verursachen.
Vor diesen Problemen stehen aber alle vergleichbaren Länder. Tendenziell wurde und wird das Renteneintrittsalter auch dort angehoben. D liegt da im Mittelfeld.

Was die Beamten betrifft: Eine Änderung könnte m. E. nur für die Zukunft gelten. Ein aktueller Beamter hat sozusagen einen lebenslangen Vertrag mit dem Staat. Die Leistungen daraus sind vermutlich einklagbar. Würde man die Verbeamtungen aber einstellen (wofür ich bin), wäre es für den Staat erstmal teurer. Er müsste nämlich zusätzlich Beiträge zur GRV abführen. Sparen würde der Staat erst, wenn derjenige in Rente geht. Gegenwärtig geht es aber eher in die andere Richtung: Jetzt werden Lehrer verbeamtet, die das früher nicht wurden. Auf diese Weise werben BL wie Bayern Lehrer von z. B. TH ab, die dann nachziehen müssen.

Auch bei Vorschlägen zur Änderung des Rentensystem (z. B. in Richtung Kapitaldeckung) ist zu bedenken, dass alle aktuellen Rentner weiter zu versorgen sind. Darüber hinaus ist kein Geld da. Und tatsächlich hat das System ja alle Krisen überstanden. Blüms Aussage ("Die Rente ischt siecher") hat ja auch gestimmt. Oder hat irgendwann ein Rentner keine Rente erhalten?

Die Diäten sind übrigens ebenso wie die Renten an die Einkommensentwicklung geknüpft. Wenn Sie andere Fakten haben, DonaldT, können Sie die ja hier mal darlegen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)