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Fr, 15:36 Uhr
19.01.2024
Ein BKA-Bericht bestätigt Einschätzung der Gewerkschaft

Polizeigewerkschaft kritisiert Cannabis-Legalisierung

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) unterstützt die Kritik des Bundeskriminalamtes (BKA) am Gesetzentwurf zur Cannabis-Legalisierung. Diese widerlegt das Kernargument des Gesetzesvorhabens – die Entlastung der Polizei...

„Die praktische Umsetzung des Gesetzes ist sehr kontrollintensiv und belastet alle Bereiche unserer Sicherheitsbehörden. Betroffen sind alle Bereiche der Polizei und des Zolls“, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Alexander Poitz am Freitag in Potsdam.

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Die GdP habe der Politik bereits im Vorfeld des Eckpunktepapiers von Bundesgesundheitsminister Lauterbach als auch im Rahmen der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages ihre Expertise in Form einer konstruktiven Begleitung des Gesetzentwurfes angeboten, betonte der Gewerkschafter. Die Gesetzesinitiative habe neben gesundheitlichen und präventiven Aspekten vor allem auch unmittelbare Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr, sagte Poitz. Die gebotene Sorgfalt bei der Umsetzung des Vorhabens könne man vor diesem Hintergrund gar nicht hoch genug bewerten.

„Gut, dass der Gesetzgeber mittlerweile kritisch auf den vorliegenden Entwurf geschaut wird“, unterstrich der GdP-Vize und betonte: „In seiner jetzigen Form kann und wird er meine Kolleginnen und Kollegen nicht entlasten. Im Gegenteil, das Legalisierungskonzept und dessen Auswirkungen sind nicht zu Ende gedacht und bedürfen einer grundlegenden Nachbesserung. Im Gesetz steckt viel Theorie, jedoch wenig Praxis.“

Eine erfolgreiche Legalisierung im Sinne der Polizei setze dem Gewerkschafter zufolge einen ganzheitlichen Ansatz voraus. „Der Blick auf den aktuellen Entwurf verdeutlicht, dass dessen Macherinnen und Macher nicht alle Konsequenzen der Teilfreigabe bedacht haben“, sagte Poitz. Insbesondere die Länder dürften bei der praktischen Umsetzung nicht allein gelassen werden. Klare Zuständigkeiten, eindeutige Rechtsbegriffe sowie eine entsprechende finanzielle Unterstützung seien hierfür essenziell, betonte der Gewerkschafter.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
19.01.2024, 21:30 Uhr
Oooch, liebe Polizeigewerkschaft, ...
... ihr seht das viel zu eng und nicht im Zusammenhang!
Richtig ist natürlich, daß ein paar tausend Bekiffte mehr im Straßenverkehr unterwegs sein werden! So gesehen ist Eure Sorge erst mal berechtigt.
Nur erkennt Ihr nicht den großen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang!

Längst ist die Deutsche Umwelthilfe, eine Art bewaffneter Flügel der Grünen dabei, für mehrere Millionen PKW in Deutschland ein Fahrverbot zu erwirken. Die Rede ist von Diesel-PKW, welche abenteuerlich hohe Mengen von tödlichem Stickoxyd ausstoßen.

Diesen Bösewichtern wird die tapfere Schar grüner Helden in Strumpfhosen demnächst das massenmörderische Handwerk legen!

Dann dürfen sie zwar noch kiffen, bis sie bunte Sterne oder James Dean sehen oder ihnen die Electric-Lady-Land-LP von Jimi Hendrix quadrophon durch die benebelte Birne knallt, aber Auto-Fahren, das dürfen sie dann nicht mehr!

Frei nach Josif Wissarjonowitsch Schugoschwili:
Ein Auto - ein Problem!
Kein Auto - kein Problem!
Paulinchen
20.01.2024, 10:49 Uhr
Da hab ich...
... Verständnis für die Polizei. Wieviel Verkehrstote kommen auf das Konto vom Fahren unter Alkohol? Nun kommt noch das bekiffte Fahren hinzu.
Wie einfach war es in der DDR und auch heute noch, in einigen EU Ländern? 0,0 und alles andere wurde und wird bestraft.
Mit dem Handy am Steuer, wird es teuer, aber mit dem Glimmstaengel ist es gestattet.
Für mich ist es irgendwie bescheuert und was wird es dann beim autonomen Fahren für Regeln geben? Wenn das überhaupt möglich wird. Denn hat sich schon jemand mit der Stufe 5 auseinander gesetzt?? Sind da die derzeitigen Versuche jetzt schon vergebens??
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