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Di, 09:22 Uhr
11.06.2024
Kloster Volkenroda

Sommerkonzerte mit Spitzen-Ensemble

Vom 14. bis 16. Juni finden im thüringischen Kloster Volkenroda die Sommerkonzerte Volkenroda als interdisziplinäres Kammermusikfestival statt. In der Kulisse des Christus-Pavillons wird das Spannungsfeld zwischen klassischer Musik und architektonischem Raum unter dem Motto „Kommunikationsverstärker“ ausgelotet...

Mit dem Festivalensemble musiziert das Ma’alot Quintett als eines der weltweit führenden Kammermusikensembles und Studierende der Bauhaus-Universität Weimar sind beteiligt. Zum Programm gehören unter anderem Kammerkonzerte, ein Nacht- und ein Jazzkonzert, ein Familienkonzert unter der tausendjährigen Eiche, ein musikalischer Gottesdienst mit Mitsing-Orchester, eine Matinee und gemeinsame Mahlzeiten am See. Karten können unter info@kloster-volkenroda.de oder telefonisch unter 036025-5590 bestellt werden. Weitere Informationen: https://www.kloster-volkenroda.de/sommerkonzerte/.

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„Das diesjährige Motto, Kommunikationsverstärker‘ bezieht sich zum einen auf das Leit-, Bank- und Torsystem des Architekturstudiengangs der Bauhaus-Universität, bildet aber vor allem ab, worum es dem Festival seit seiner Gründung im Jahr 2012 geht: Anregende, wunderbare Musik und interessante Architektur als künstlerischer Impuls zu besonderen Begegnungen und Gesprächen miteinander“, sagt Prof. Stephanie Winker, Flötistin und Künstlerische Leiterin der Sommerkonzerte. „Für uns sind sowohl die Akustik als auch die Atmosphäre des Klosters Anlass, klassische Konzerte immer wieder neu zu denken. Alles, was wir hier auf die Bühne bringen, erhält allein durch den Ort einen ganz eigenen Zauber. Diesen Zauber mit vielfältigen künstlerischen Mitteln mitzugestalten und so Kammermusik intensiv erlebbar zu machen, ist der Reiz unseres Festivals“, betont sie.

Die Sommerkonzerte eröffnen am Freitag mit einer Serenade am See. Nach dem Public Viewing des Eröffnungsspiels der Fußball-EM im Kapitelsaal des Klosters gibt es Jazz zur Jam-Session im Pavillon.

Am Samstag werden im Familienkonzert die kleinen Hörer und Hörerinnen mit zur tausendjährigen Eiche genommen, wo die Geigerin Elena Graf und der Erzähler Horst von der Hardt die Geschichte von „Ferdinand, der Stier“ berichten. Im Kammerkonzert am Nachmittag erklingen unter anderem Improvisationen zu Plastiken und Skizzen aus dem Seminar „Formfindung zu Musik“, Stücke von György Ligeti und Sonaten von Johannes Brahms. Dabei wird erforscht, was mit dem Inhalt passiert, wenn sich die Form durch neue Besetzungen und Instrumentierungen verändert. Im Nachtkonzert geht Anton Arenskys außergewöhnliches Streichquartett mit zwei Celli nahtlos über in eine elektronische Improvisations-Session mit Gewandhaus-(E-)Geiger David Wedel.

Der Sonntag beginnt mit einem musikalischen Gottesdienst mit einem Telemann-Konzert für zwei Hörner. In der anschließenden Kammermusik-Matinee erklingen ein unbekanntes Quintett von Haydn für Klavier, Streicher und zwei Hörner sowie ein Werk des eher unbekannten Romantiker Ludwig Thuille für Bläserquintett und Klavier. Der 200. Geburtstag des Leipzigers Carl Reinecke wird mit dessen selten gespieltem Sextett für Bläserquintett mit einem weiteren Horn gefeiert.
Autor: red

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