Di, 14:31 Uhr
17.12.2024
Ab sofort führt eine Kurdirektorin die städtische Holding
Bad Langensalza stellt sich neu auf
Kurz vor Jahresende stimmte der Aufsichtsrat der Städtischen Holding Bad Langensalza richtungsweisenden Änderungen in der Struktur des Unternehmensverbundes zu. Ab sofort wird die neu ernannte Geschäftsführerin und Kurdirektorin Katja Rudolph dort das Kommando übernehmen …
Sie war die Wunschkandidatin von Bürgermeister Matthias Reinz und hat sich in den letzten Wochen schon intensiv in die Materie eingearbeitet: Die gebürtige Langensalzaerin Katja Rudolph kehrt mit guten Referenzen zurück in ihren Wohnort, um als geschäftsführende Kurdirektorin die Geschicke der städtischen Dachgesellschaft zu übernehmen. Am Montag erfolgten die notarielle Beglaubigung und die Eintragung ins Handelsregister für ihren vorerst auf drei Jahre fixierten Arbeitsvertrag. Rudolph steht für eine Neuausrichtung der städtischen Holdingbetriebe Wohnungsbaugesellschaft, Servicegesellschaft und Kur- und Tourismus GmbH (KTL). Sie ist in schwierigen Zeiten genau die richtige Frau dafür, schätzt ihr Vorgesetzter im Rathaus seine neue Mitarbeiterin ein.
In den Stadtwerken wird parallel Enrico Weber in Nachfolge von Constanze Reppin zum Geschäftsführer berufen, in der Holding fungiert Dirk Lindner als Chef der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft sowie der Servicegesellschaft und Anett Standhardt ist weiterhin für die KTL zuständig. Alle drei Betriebsteile unterstehen aber ab sofort Katja Rudolph, der weisungsberechtigten Geschäftsführerin der Holding. In enger Abstimmung mit Bürgermeister Reinz soll die neue Kurdirektorin für eine strategische Neuausrichtung stehen und helfen, die finanziellen Engpässe zu minimieren. Bad Langensalza ist nur mit einem funktionierenden Bad eine Kurstadt, gibt der Bürgermeister die Richtung vor.
Was folgen wird sind viele interne Gespräche, Klausurtagungen zu den einzelnen Gewerken, aber auch zur Gesamtausrichtung der städtischen Aktivitäten. Das wird zur Neuverteilung von Verantwortlichkeiten im täglichen Arbeitsprozess führen, ohne dass sich die Mitarbeiter Sorgen um ihren Job machen müssen. Alle Mitarbeiter, die anstehende Veränderungen mittragen möchten und am Gast und Kunden beschäftigt sind, werden gehalten, verspricht Geschäftsführerin Katja Rudolph, die besonderen Wert auf eine positive Außendarstellung legt. Ich sehe mich als Netzwerkerin, Bindeglied in der Verbandsarbeit und Ansprechpartnerin für alle Geschäftspartner, ob lokal, regional oder über die Kreisgrenzen hinaus. Einen Kurdirektor hat jede Kurstadt in Deutschland, sagt sie. Es ist ein Titel, der mir hoffentlich hilft in der Gremienearbeit mit anderen Kurorten. Und er kann Synergien schaffen, um Türen zu öffnen und Verbindungen zum Wohle der Stadt zu knüpfen.
Den Stein der Veränderung hatte ein vom Rathaus beauftragtes Wirtschaftsprüfungsunternehmen ins Rollen gebracht. Die Firma Schüllermann & Partner, eine deutschlandweit renommierte Expertenfirma, hatte nach eingehender Auswertung aller Zahlen in ihrem Abschlussbericht der städtischen Holding eine personelle Neustrukturierung vorgeschlagen. Die findet nun mit der Berufung von Katja Rudolph ihren Niederschlag.
Ihr Domizil wird die neue Holding-Chefin im historischen Rathaus beziehen, denn sie will eine Multiplikatorenrolle für die Verwaltungsmitarbeiter ausfüllen und kurze Wege gehen. Das Kurwesen soll deutlicher unter gesundheitspolitische Aspekte gestellt, der Tourismus angekurbelt und die städtischen Veranstaltungen auf den Prüfstand gestellt werden, kündigte Rudolph in einem ersten Statement an. Über ihre konkreten Ziele spricht sie ab sofort mit dem Bürgermeister, den Führungskräften und den Mitarbeitern der städtischen Betriebe und der Verwaltung.
Olaf Schulze
Autor: oschSie war die Wunschkandidatin von Bürgermeister Matthias Reinz und hat sich in den letzten Wochen schon intensiv in die Materie eingearbeitet: Die gebürtige Langensalzaerin Katja Rudolph kehrt mit guten Referenzen zurück in ihren Wohnort, um als geschäftsführende Kurdirektorin die Geschicke der städtischen Dachgesellschaft zu übernehmen. Am Montag erfolgten die notarielle Beglaubigung und die Eintragung ins Handelsregister für ihren vorerst auf drei Jahre fixierten Arbeitsvertrag. Rudolph steht für eine Neuausrichtung der städtischen Holdingbetriebe Wohnungsbaugesellschaft, Servicegesellschaft und Kur- und Tourismus GmbH (KTL). Sie ist in schwierigen Zeiten genau die richtige Frau dafür, schätzt ihr Vorgesetzter im Rathaus seine neue Mitarbeiterin ein.
In den Stadtwerken wird parallel Enrico Weber in Nachfolge von Constanze Reppin zum Geschäftsführer berufen, in der Holding fungiert Dirk Lindner als Chef der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft sowie der Servicegesellschaft und Anett Standhardt ist weiterhin für die KTL zuständig. Alle drei Betriebsteile unterstehen aber ab sofort Katja Rudolph, der weisungsberechtigten Geschäftsführerin der Holding. In enger Abstimmung mit Bürgermeister Reinz soll die neue Kurdirektorin für eine strategische Neuausrichtung stehen und helfen, die finanziellen Engpässe zu minimieren. Bad Langensalza ist nur mit einem funktionierenden Bad eine Kurstadt, gibt der Bürgermeister die Richtung vor.
Was folgen wird sind viele interne Gespräche, Klausurtagungen zu den einzelnen Gewerken, aber auch zur Gesamtausrichtung der städtischen Aktivitäten. Das wird zur Neuverteilung von Verantwortlichkeiten im täglichen Arbeitsprozess führen, ohne dass sich die Mitarbeiter Sorgen um ihren Job machen müssen. Alle Mitarbeiter, die anstehende Veränderungen mittragen möchten und am Gast und Kunden beschäftigt sind, werden gehalten, verspricht Geschäftsführerin Katja Rudolph, die besonderen Wert auf eine positive Außendarstellung legt. Ich sehe mich als Netzwerkerin, Bindeglied in der Verbandsarbeit und Ansprechpartnerin für alle Geschäftspartner, ob lokal, regional oder über die Kreisgrenzen hinaus. Einen Kurdirektor hat jede Kurstadt in Deutschland, sagt sie. Es ist ein Titel, der mir hoffentlich hilft in der Gremienearbeit mit anderen Kurorten. Und er kann Synergien schaffen, um Türen zu öffnen und Verbindungen zum Wohle der Stadt zu knüpfen.
Den Stein der Veränderung hatte ein vom Rathaus beauftragtes Wirtschaftsprüfungsunternehmen ins Rollen gebracht. Die Firma Schüllermann & Partner, eine deutschlandweit renommierte Expertenfirma, hatte nach eingehender Auswertung aller Zahlen in ihrem Abschlussbericht der städtischen Holding eine personelle Neustrukturierung vorgeschlagen. Die findet nun mit der Berufung von Katja Rudolph ihren Niederschlag.
Ihr Domizil wird die neue Holding-Chefin im historischen Rathaus beziehen, denn sie will eine Multiplikatorenrolle für die Verwaltungsmitarbeiter ausfüllen und kurze Wege gehen. Das Kurwesen soll deutlicher unter gesundheitspolitische Aspekte gestellt, der Tourismus angekurbelt und die städtischen Veranstaltungen auf den Prüfstand gestellt werden, kündigte Rudolph in einem ersten Statement an. Über ihre konkreten Ziele spricht sie ab sofort mit dem Bürgermeister, den Führungskräften und den Mitarbeitern der städtischen Betriebe und der Verwaltung.
Olaf Schulze
