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Fr, 09:00 Uhr
31.01.2025
Lichtblick zum Wochenende

Haben Sie gute Freunde?

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.“ Kennen Sie das Lied von den Comedian Harmonists aus den 1920er Jahren? Bestimmt ist es doch längst ein Klassiker geworden. Und auch die Aussage ist ganz klassisch: Wohl dem, der einen guten Freund hat, auf den er sich verlassen kann!...



Schön ist es, wenn man einmal ganz offen sein Herz ausschütten kann! Dass der Chef Unmögliches verlangt, wie blöd die eigenen Kinder sind, dass der Partner/die Partnerin nervt. Das tut gut. Und gerne nimmt man auch Teil am Leben des Freundes, hört zu, gibt, wenn gewünscht, Ratschläge und fungiert auch einmal als „seelischer Mülleimer". Und: Man nimmt sich Zeit für den anderen.

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Haben Sie gute Freunde? Ich schon, und ich bin sehr dankbar dafür, sie in meinem Leben zu haben. Meine besten Freundinnen leben beide nicht in Thüringen, ich sehe sie nur ein paar Mal im Jahr, und wir telefonieren auch nicht jede Woche. Trotzdem weiß ich, dass sie da sind und dass ich sie im Zweifelfalle immer anrufen kann und sie sich Zeit für mich nehmen. Dass sie mir wohl gesonnen sind.

Das ist ein sehr schönes, beruhigendes Gefühl!
Ähnlich geht es mir auch mit Gott: Ich weiß, dass er da ist, dass er mich annimmt, wie ich bin, mir wohlgesonnen ist. In einem moderneren Kinderlied heißt es: „Gott sagt zu dir: Ich hab dich lieb, ich wär so gern dein Freund. Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint.“ Das ist ein schönes Bild: Mit allen meinen Sorgen und Nöten zu Gott gehen zu können, wie zu einem guten Freund.

Aber: Freundschaften müssen auch gepflegt werden. Wichtig dafür ist, dass sich beide Parteien um die Freundschaft bemühen. Eine einseitige Freundschaft hält meist nicht lange. Oft nimmt man sich zu wenig Zeit für seine Freunde. Im Alltag ist der Kalender dann schon wieder voll. Man ist total gestresst von diesem und jenem und hat vergessen, dass man doch eigentlich telefonieren wollte oder sich auf einen Kaffee treffen. Auf unserer Silvesterfeier mit der erweiterten Verwandtschaft gab es Glückskekse.

Auf meinem stand: Pflege deine Freundschaften! Das sollte man sich immer wieder vornehmen, nicht nur im neuen Jahr, denn: „Ein Freund, ein wirklicher Freund das ist der größte Schatz, den es gibt!"
Laura Schildmann, Kantorin aus Bad Frankenhausen
Autor: emw

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Kommentare
Landru
31.01.2025, 12:50 Uhr
Oh ja, Frau Schildmann...
auch ich habe das Glück, Menschen an meiner Seite zu haben, die ich mit Fug und Recht als meine Freunde bezeichnen darf.

Und ich freue mich für jeden, dem es genauso geht!

Freunde sind aber nicht unbedingt die, mit denen man am Wochenende mal einen trinken geht,.

Freundschaft zeichnet sich durch einen tiefen Bezug zu dem anderen Menschen aus.

Einen Freund zeichnet aus, dass ich auch mit ihm diskutieren und streiten kann. Das ich nicht immer seiner Meinung bin, ohne, dass es unserer Freundschaft einen Abbruch tut.

"Ja sager" sind in seltensten Fällen echte Freunde.

Und so geht es mir als "Freichrist" auch mit Gott.

Es gab und gibt immer mal Situationen, wo ich zu ihm "Du Arsch!" sage und wir uns so richtig fetzen! (er selbst ist dann in solchen Augenblicken auch kein Kind von traurigkeit!).

Aber in einer richtigen Freundschaft macht so etwas gar nichts.
Eine Zeit lang "Funkstille", ein bisschen gezicke, und dann is auch wieder gut.

Schließlich braucht man sich ja doch irgendwie, oder?

Der Unterschied bei Gott ist, dass er mir wirklich ALLES verzeihen kann!
Hey, ich ihm dann aber auch! :-D

Freundschaft funktioniert nur, wenn BEIDE Parteien bereit sind, auch einmal um diese Freundschaft zu kämpfen.

In diesem Sinne: auf die Freundschaft!
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