Sa, 23:22 Uhr
12.04.2025
Ärgerliche Niederlage in Neustadt/Orla
Kein Glück für den FSV Preußen
Wie beim Auftritt in der vergangenen Saison verlor der FSV Preußen unglücklich mit 1:3 in Neustadt an der Orla. Durch eine Buspanne, hatte die Mannschaft schon auf der Anreise ihre Schwierigkeiten und wurde von den Gastgebern freundlicherweise vom Autobahnrastplatz bei Stadtroda abgeholt. Mit einer Viertelstunde Verspätung ging die Partie bei schönstem Wetter endlich los und mehr als 200 Fans wollten sich den Kick anschauen…
Trotz der Hilfe der Gastgeber wollte die umständlich angereiste Elf gern ein Pünktchen mitnehmen. Mit Florian Gath stand ein Debütant im Preußen-Tor und ging in seiner ersten Thüringenligapartie unbekümmert zwischen die Pfosten. Ein erster Schuss von Neustadts Wahl zischte drüber, ansonsten ging es kampfbetont zur Sache und die schwarz-weißen Männer mussten körperlich dagegenhalten.
Die Preußen schwören sich nach holpriger Anfahrt auf das Spiel in Neustadt/Orla ein (Foto: Markus Fromm)
Relativ zeitnah konnten die Hausherren dann in Führung gehen. Eine Flanke wurde im Sechzehner nicht geklärt, den Abschluss konnte Gath mit dem Fuß retten, aber der Ball sprang wieder zu den Blau-Weißen, die auf Engler flankten, welcher aus einem Meter nur den Kopf hinhalten brauchte. Preußens Abwehr monierte dabei eine Abseitsstellung, doch der Treffer zählte.
Die Kurstädter Jungs antworteten mit einer Balleroberung und marschierten auf den Kasten zu, der Schlenzer von Schack strich jedoch um Zentimeter vorbei. Aber auch die Heimelf machte weiter Betrieb und beschäftigte Bad Langensalzas Defensive ganz ordentlich. Die Abschlüsse blieben dabei allerdings zu ineffektiv. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff markierte die Rosenstädter Truppe etwas überraschend den Ausgleich. Die Neustädter waren gedanklich wohl schon in der Kabine und ließen Reinhold außer Acht, der den Ball mit einem energischen Rechtsschuss halbhoch im Tor versenkte, was auch der in die Sonne blinzelnde Keeper Paul nicht verhindern konnte.
Nach der Pause blieben beide Kontrahenten weiter aktiv und kamen wechselseitig in den Vorwärtsgang. Wahl für Neustadt und Schack für Preußen vergaben weitere Möglichkeiten. Nach 20 Minuten schlug es erneut im Gehäuse der Gäste ein. Ein Diagonalball erreichte den eingewechselten E. Walther, welcher das Leder über Gath in die Maschen hob. Das ging etwas zu schnell für die Hintermannschaft des Gastes.
Noch war für den FSV Preußen genügend Zeit, um erneut zurückzukommen. Coach Thomas Wirth brachte frische Kräfte und ließ variabel spielen, eine echte Torchance ergab sich aber zunächst nicht. Stattdessen besorgten die Gastgeber fast die Vorentscheidung, Walther traf allerdings nur die Torlatte und Bad Langensalzas Mannschaft hatte noch Hoffnung. Allerdings verzettelte sie sich in Diskussionen mit dem jungen Schiedsrichter Metz, dessen Assistenten auch nicht immer auf der Höhe waren.
Wie auch immer wäre Preußens Elf nach einer Ecke beinahe doch noch der Ausgleich gelungen. Linz hielt das Köpfchen hin und der Ball landete am Innenpfosten. Neustadt konnte aber schneller reagieren und schlug die Pille von der Linie. Mit dem folgenden Konter ging Wahl alleine auf Gath zu und setzte mit dem 3:1 den Schlusspunkt dieser rassigen Partie.
Tore: 1:0 Engler (21.), 1:1 Reinhold (45.+1), 2:1 E. Walther (63.), 3:1 Wahl (90.+4)
Zuschauerzahl: 237
Preußen: Gath, Linz, Meißner, Dolzer, Harnisch, Engel (82. Schaffel), Fernschild (68. Gulov), Pawlak, Mönchgesang (78. Schuhmacher), Schack, Reinhold (63. Touray)
Autor: mfrTrotz der Hilfe der Gastgeber wollte die umständlich angereiste Elf gern ein Pünktchen mitnehmen. Mit Florian Gath stand ein Debütant im Preußen-Tor und ging in seiner ersten Thüringenligapartie unbekümmert zwischen die Pfosten. Ein erster Schuss von Neustadts Wahl zischte drüber, ansonsten ging es kampfbetont zur Sache und die schwarz-weißen Männer mussten körperlich dagegenhalten.
Die Preußen schwören sich nach holpriger Anfahrt auf das Spiel in Neustadt/Orla ein (Foto: Markus Fromm)
Die Kurstädter Jungs antworteten mit einer Balleroberung und marschierten auf den Kasten zu, der Schlenzer von Schack strich jedoch um Zentimeter vorbei. Aber auch die Heimelf machte weiter Betrieb und beschäftigte Bad Langensalzas Defensive ganz ordentlich. Die Abschlüsse blieben dabei allerdings zu ineffektiv. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff markierte die Rosenstädter Truppe etwas überraschend den Ausgleich. Die Neustädter waren gedanklich wohl schon in der Kabine und ließen Reinhold außer Acht, der den Ball mit einem energischen Rechtsschuss halbhoch im Tor versenkte, was auch der in die Sonne blinzelnde Keeper Paul nicht verhindern konnte.
Nach der Pause blieben beide Kontrahenten weiter aktiv und kamen wechselseitig in den Vorwärtsgang. Wahl für Neustadt und Schack für Preußen vergaben weitere Möglichkeiten. Nach 20 Minuten schlug es erneut im Gehäuse der Gäste ein. Ein Diagonalball erreichte den eingewechselten E. Walther, welcher das Leder über Gath in die Maschen hob. Das ging etwas zu schnell für die Hintermannschaft des Gastes.
Noch war für den FSV Preußen genügend Zeit, um erneut zurückzukommen. Coach Thomas Wirth brachte frische Kräfte und ließ variabel spielen, eine echte Torchance ergab sich aber zunächst nicht. Stattdessen besorgten die Gastgeber fast die Vorentscheidung, Walther traf allerdings nur die Torlatte und Bad Langensalzas Mannschaft hatte noch Hoffnung. Allerdings verzettelte sie sich in Diskussionen mit dem jungen Schiedsrichter Metz, dessen Assistenten auch nicht immer auf der Höhe waren.
Wie auch immer wäre Preußens Elf nach einer Ecke beinahe doch noch der Ausgleich gelungen. Linz hielt das Köpfchen hin und der Ball landete am Innenpfosten. Neustadt konnte aber schneller reagieren und schlug die Pille von der Linie. Mit dem folgenden Konter ging Wahl alleine auf Gath zu und setzte mit dem 3:1 den Schlusspunkt dieser rassigen Partie.
Tore: 1:0 Engler (21.), 1:1 Reinhold (45.+1), 2:1 E. Walther (63.), 3:1 Wahl (90.+4)
Zuschauerzahl: 237
Preußen: Gath, Linz, Meißner, Dolzer, Harnisch, Engel (82. Schaffel), Fernschild (68. Gulov), Pawlak, Mönchgesang (78. Schuhmacher), Schack, Reinhold (63. Touray)