Do, 12:50 Uhr
31.07.2025
Ein Blick in die Statistik
Das Ja-Wort wird seltener
Thüringer Standesbeamtinnen und -beamte vollzogen im Jahr 2024 so wenig Eheschließungen wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Denn im Jahr 2024 gaben sich 7 361 Paare vor Thüringer Standesämtern das Ja-Wort...
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 276 heiratswillige Paare weniger als im Jahr zuvor (-3,6 Prozent) und so wenige wie seit dem Jahr 198* nicht mehr. Dass die absolute Zahl an Eheschließungen sinkt, liegt zum großen Teil am allgemeinen Rückgang der Bevölkerung im heiratswilligen Alter. In Relation zur Bevölkerung war mit 3,0 Eheschließungen je 1 000 Einwohner der Tiefststand im Jahr 1992 erreicht. Im Jahr 2024 lag dieser Wert bei 3,5 Ehen und sank im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,1 Eheschließungen je 1 000 Einwohner (2023: 3,6 Eheschließungen je 1 000 Einwohner).
Wie auch im Vorjahr sind bei den Thüringerinnen und Thüringern die sonnigen Monate, vor allem der Mai, Juni und August, die beliebtesten Monate, um zu heiraten. Der beliebteste Einzelmonat im Jahr 2024 war mit 1 144 Eheschließungen der August. Darauf folgten der Juni mit 1 056 Eheschließungen und der Mai mit 869 Eheschließungen. Die wenigsten Heiratswilligen hatte der Januar mit 192 Liebenden, gefolgt von den Monaten März (296 Eheschließende) und November (318 Eheschließende).
Von den im Jahr 2024 geschlossenen Ehen wurden 151 von gleichgeschlechtlichen Partnerinnen und Partnern eingegangen (2,1 Prozent). Den 80 Frauenpaaren standen in Thüringen 71 Männerpaare gegenüber. In 7 Fällen wurde eine bereits bestehende Lebenspartnerschaft in eine Ehe umgewandelt.
Das durchschnittliche Heiratsalter aller Eheschließenden stieg 2024 im Vergleich zum Vorjahr bei den Männern um 0,1 Jahre auf 42,1 Jahre an (2023: 42,0 Jahre). Bei den Bräuten stieg das durchschnittliche Alter bei der Heirat hingegen nicht an. Es lag sowohl 2023 als auch 2024 bei 39,1 Jahren.Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen gab es im Jahr 2024 absolut betrachtet die meisten Eheschließungen in der Landeshauptstadt Erfurt (732 Trauungen), gefolgt von den Landkreisen Gotha mit 545 Ehen und dem Wartburgkreis mit 536 frischverheirateten Paaren. Am seltensten wurde in der kreisfreien Stadt Suhl der Bund der Ehe geschlossen (112 Eheschließungen), gefolgt von den Landkreisen Hildburghausen (182 Eheschließungen) und Sonneberg (184 Eheschließungen).
In Relation zur Gesamtbevölkerung ergibt sich ein zum Teil etwas anderes Bild. Dieser Betrachtung folgend fanden die meisten Eheschließungen mit 4,4 Ehen je 1 000 Einwohner im Landkreis Weimarer Land statt, gefolgt vom Saale-Holzland-Kreis mit 4,1 Ehen und dem Landkreis Gotha mit 4,0 Ehen je 1 000 Einwohner. Die wenigsten Eheschließungen in Relation zur Bevölkerung verzeichnete die kreisfreie Stadt Gera (2,6 Eheschließungen je 1 000 Einwohner), gefolgt von der kreisfreien Stadt Jena mit 2,8 Eheschließungen sowie dem Landkreis Hildburghausen mit 3,0 Eheschließungen je 1 000 Einwohner.
*Beginn der Zeitreihe
Autor: redWie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 276 heiratswillige Paare weniger als im Jahr zuvor (-3,6 Prozent) und so wenige wie seit dem Jahr 198* nicht mehr. Dass die absolute Zahl an Eheschließungen sinkt, liegt zum großen Teil am allgemeinen Rückgang der Bevölkerung im heiratswilligen Alter. In Relation zur Bevölkerung war mit 3,0 Eheschließungen je 1 000 Einwohner der Tiefststand im Jahr 1992 erreicht. Im Jahr 2024 lag dieser Wert bei 3,5 Ehen und sank im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,1 Eheschließungen je 1 000 Einwohner (2023: 3,6 Eheschließungen je 1 000 Einwohner).
Wie auch im Vorjahr sind bei den Thüringerinnen und Thüringern die sonnigen Monate, vor allem der Mai, Juni und August, die beliebtesten Monate, um zu heiraten. Der beliebteste Einzelmonat im Jahr 2024 war mit 1 144 Eheschließungen der August. Darauf folgten der Juni mit 1 056 Eheschließungen und der Mai mit 869 Eheschließungen. Die wenigsten Heiratswilligen hatte der Januar mit 192 Liebenden, gefolgt von den Monaten März (296 Eheschließende) und November (318 Eheschließende).
Von den im Jahr 2024 geschlossenen Ehen wurden 151 von gleichgeschlechtlichen Partnerinnen und Partnern eingegangen (2,1 Prozent). Den 80 Frauenpaaren standen in Thüringen 71 Männerpaare gegenüber. In 7 Fällen wurde eine bereits bestehende Lebenspartnerschaft in eine Ehe umgewandelt.
Das durchschnittliche Heiratsalter aller Eheschließenden stieg 2024 im Vergleich zum Vorjahr bei den Männern um 0,1 Jahre auf 42,1 Jahre an (2023: 42,0 Jahre). Bei den Bräuten stieg das durchschnittliche Alter bei der Heirat hingegen nicht an. Es lag sowohl 2023 als auch 2024 bei 39,1 Jahren.Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen gab es im Jahr 2024 absolut betrachtet die meisten Eheschließungen in der Landeshauptstadt Erfurt (732 Trauungen), gefolgt von den Landkreisen Gotha mit 545 Ehen und dem Wartburgkreis mit 536 frischverheirateten Paaren. Am seltensten wurde in der kreisfreien Stadt Suhl der Bund der Ehe geschlossen (112 Eheschließungen), gefolgt von den Landkreisen Hildburghausen (182 Eheschließungen) und Sonneberg (184 Eheschließungen).
In Relation zur Gesamtbevölkerung ergibt sich ein zum Teil etwas anderes Bild. Dieser Betrachtung folgend fanden die meisten Eheschließungen mit 4,4 Ehen je 1 000 Einwohner im Landkreis Weimarer Land statt, gefolgt vom Saale-Holzland-Kreis mit 4,1 Ehen und dem Landkreis Gotha mit 4,0 Ehen je 1 000 Einwohner. Die wenigsten Eheschließungen in Relation zur Bevölkerung verzeichnete die kreisfreie Stadt Gera (2,6 Eheschließungen je 1 000 Einwohner), gefolgt von der kreisfreien Stadt Jena mit 2,8 Eheschließungen sowie dem Landkreis Hildburghausen mit 3,0 Eheschließungen je 1 000 Einwohner.
*Beginn der Zeitreihe